Cliquets

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

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Cliquets: Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind. Ein Cliquet kann als eine Art Versicherungspolice für den Fall betrachtet werden, dass der Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf einem bestimmten Niveau bleibt oder sich nicht über bestimmte Grenzwerte hinausbewegt. Cliquets können entweder als Call-Cliquets oder Put-Cliquets strukturiert sein. Bei einem Call-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Höchstwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Höchstwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Bei einem Put-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Mindestwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Mindestwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Im Gegensatz zu anderen Derivaten sind Cliquets in der Regel nicht stetig, sondern diskret. Dies bedeutet, dass sie während der Laufzeit nur zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können, z.B. am Ende eines Quartals oder eines Jahres. Dies kann für den Käufer ein Nachteil sein, da er möglicherweise das Recht auf eine Zinssatzsicherung hat, wenn der Zinssatz zwischen den Ausübungszeitpunkten erhöht wurde, aber es ihm nicht gestattet ist, diese Sicherung zu nutzen. Cliquets können als eine Art Absicherung gegen steigende Zinsen oder als Spekulationsinstrument genutzt werden. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen steigen werden, können einen Call-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen fallen werden, können einen Put-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Insgesamt bietet die Struktur der Cliquets Anlegern eine große Flexibilität und Vielseitigkeit bei der Verwaltung von Zinsrisiken. Wenn sie korrekt eingesetzt werden, können sie Anlegern helfen, unerwünschte Zinsrisiken zu reduzieren und gleichzeitig potenzielle Renditen zu erzielen.

Ausführliche Definition

Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind. Ein Cliquet kann als eine Art Versicherungspolice für den Fall betrachtet werden, dass der Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf einem bestimmten Niveau bleibt oder sich nicht über bestimmte Grenzwerte hinausbewegt. Cliquets können entweder als Call-Cliquets oder Put-Cliquets strukturiert sein. Bei einem Call-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Höchstwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Höchstwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Bei einem Put-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Mindestwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Mindestwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Im Gegensatz zu anderen Derivaten sind Cliquets in der Regel nicht stetig, sondern diskret. Dies bedeutet, dass sie während der Laufzeit nur zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können, z.B. am Ende eines Quartals oder eines Jahres. Dies kann für den Käufer ein Nachteil sein, da er möglicherweise das Recht auf eine Zinssatzsicherung hat, wenn der Zinssatz zwischen den Ausübungszeitpunkten erhöht wurde, aber es ihm nicht gestattet ist, diese Sicherung zu nutzen. Cliquets können als eine Art Absicherung gegen steigende Zinsen oder als Spekulationsinstrument genutzt werden. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen steigen werden, können einen Call-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen fallen werden, können einen Put-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Insgesamt bietet die Struktur der Cliquets Anlegern eine große Flexibilität und Vielseitigkeit bei der Verwaltung von Zinsrisiken. Wenn sie korrekt eingesetzt werden, können sie Anlegern helfen, unerwünschte Zinsrisiken zu reduzieren und gleichzeitig potenzielle Renditen zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen zu Cliquets

Was bedeutet Cliquets?

Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind.

Wie wird Cliquets beim Investieren verwendet?

„Cliquets“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Cliquets in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Cliquets“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Cliquets?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Cliquets“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Cliquets?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Cliquets“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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