Basel III
Definition und Erklärung
Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Basel III: Definition von Basel III: Basel III ist ein internationaler Regelungsrahmen für die Bankenaufsicht und das Risikomanagement, der von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) entwickelt wurde. Die ersten beiden Verordnungen, Basel I und Basel II, wurden entwickelt, um das Bankensystem widerstandsfähiger gegen aufsichtsrechtliche und finanzielle Risiken zu machen. Basel III stellt eine Weiterentwicklung dieser Vorgänger dar und zielt darauf ab, das globale Finanzsystem noch stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Das Hauptziel von Basel III ist es, das Risikomanagement in Banken zu verbessern und die Risiken für die Stabilität des Finanzsystems zu verringern. Es legt strengere Anforderungen an die Kapitalausstattung, die Liquidität und die Verschuldungsquote der Banken fest. Eine der zentralen Änderungen in Basel III ist die Einführung des sogenannten "risikogewichteten Kapitalpuffers", der sicherstellt, dass Banken über ausreichend Kapital verfügen, um eventuelle Verluste bei risikobehafteten Aktivitäten abzudecken. Darüber hinaus enthält Basel III Regeln zur Begrenzung der Verbindlichkeiten einer Bank, um das Risiko einer übermäßigen Verschuldung zu reduzieren. Es legt auch Mindeststandards für die Liquiditätsdeckung und ein langfristiges Liquiditätsmanagement fest, um sicherzustellen, dass Banken in schwierigen Zeiten ausreichend liquide Mittel zur Verfügung haben. Basel III hat direkte Auswirkungen auf die Banken, die gezwungen sind, ihre Eigenkapitalpositionen zu stärken und ihre Bilanzen zu bereinigen. Dies könnte zu höheren Kosten sowie zu Einschränkungen bei der Kreditvergabe führen. Allerdings wird erwartet, dass die Umsetzung von Basel III langfristig zu einem stabileren und widerstandsfähigeren Bankensystem führen wird, das besser in der Lage ist, potenziellen Krisen standzuhalten. Insgesamt ist Basel III ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Bankenaufsicht und des Risikomanagements und zur Gewährleistung der Stabilität des globalen Finanzsystems. Es wird erwartet, dass die Einführung von Basel III dazu beitragen wird, das Vertrauen der Anleger in den Bankensektor wiederherzustellen und langfristig das Risiko von Finanzkrisen zu verringern. Besuchen Sie Eulerpool.com, um weitere Informationen über Basel III und andere wichtige Begriffe im Kapitalmarkt zu erhalten. Als führende Website für professionelle Finanzinformationen und umfassende aktuelle Berichterstattung sind wir bestrebt, Ihnen die beste Ressource für Ihre Investitionsentscheidungen zur Verfügung zu stellen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Basel III
Was bedeutet Basel III?
Definition von Basel III: Basel III ist ein internationaler Regelungsrahmen für die Bankenaufsicht und das Risikomanagement, der von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) entwickelt wurde. Die ersten beiden Verordnungen, Basel I und Basel II, wurden entwickelt, um das Bankensystem widerstandsfähiger gegen aufsichtsrechtliche und finanzielle Risiken zu machen.
Wie wird Basel III beim Investieren verwendet?
„Basel III“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Basel III in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Basel III“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Basel III?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Basel III“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Basel III?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Basel III“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool
Bundesoberbehörde
Die Bundesoberbehörde bezieht sich auf eine Behörde in Deutschland, die eine übergeordnete und zentrale Rolle in der Verwaltung von Kapitalmärkten und der Regulierung der Finanzindustrie innehat. Als eigenständige Institution wird...
SeeSchStrO
Das See- und Schiffsstraßenordnungsgesetz (SeeSchStrO) ist ein bedeutendes deutsches Gesetz, das Regelungen für den Schiffsverkehr auf See und in den Schifffahrtsstraßen enthält. Es umfasst Bestimmungen für die Sicherheit, den Umweltschutz,...
Personalstatistik
Die Personalstatistik bezieht sich auf das systematische Sammeln, Analysieren und Auswerten von Daten über das Personal einer Organisation oder eines Unternehmens. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Personalmanagements und trägt...
Preisempfehlung
Preisempfehlung ist ein Fachbegriff, der im Bereich der Kapitalmärkte häufig verwendet wird. Diese Bezeichnung beschreibt eine empfohlene Preisspanne oder einen empfohlenen Preis für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, wie...
Ermittlungszentrum Geldwäsche
Ermittlungszentrum Geldwäsche (EZG) bezeichnet eine Organisationseinheit, die sich auf die Identifizierung und Bekämpfung von Geldwäsche im Finanzsektor spezialisiert hat. Als Teil einer umfassenden Compliance-Strategie verfolgt ein Ermittlungszentrum Geldwäsche das Ziel,...
Außendienstpolitik
Außendienstpolitik ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte verwendet wird, um die Vertriebsstrategien und -taktiken zu beschreiben, die von Finanzinstitutionen angewendet werden, um den Vertrieb ihrer Produkte und...
Reiserichtlinie
Reiserichtlinie ist ein Begriff, der in der Finanzwelt häufig verwendet wird und sich auf eine spezifische Richtlinie bezieht, die von Unternehmen entwickelt wird, um Reisekosten zu regeln. Eine solche Richtlinie...
Erzeugniskapazität
Erzeugniskapazität ist ein Begriff, der in verschiedenen Bereichen der Finanzwelt verwendet wird, um die Produktionskapazität eines Unternehmens oder einer Branche zu beschreiben. Genauer gesagt bezieht sich Erzeugniskapazität auf die maximale...
Betriebsbuchhaltung
Die Betriebsbuchhaltung ist ein wesentlicher Bestandteil der internen Buchhaltung eines Unternehmens. Sie umfasst die systematische Erfassung, Aufbereitung und Auswertung aller finanziellen Transaktionen und Ereignisse, die sich innerhalb eines Geschäftsbetriebs ereignen....
EU-Vertrag
EU-Vertrag – Definition, Relevanz und Rahmenbedingungen in der Europäischen Union Der EU-Vertrag, officiell als Vertrag über die Europäische Union bekannt, ist das grundlegende Rechtsinstrument, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Eurooparische...

