Badwill

Definition und Erklärung

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TL;DR – Kurzdefinition

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Badwill: Badwill, auch bekannt als negativer Goodwill, ist ein Begriff aus der Unternehmensbewertung, speziell im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen. Er entsteht, wenn der tatsächliche Marktwert eines erworbenen Unternehmens unter dem Buchwert liegt. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie zum Beispiel eine überbewertete Buchhaltung, eine rückläufige Geschäftsentwicklung oder ein geschädigter Ruf. Badwill ergibt sich insbesondere dann, wenn der Erwerber das erworbene Unternehmen zu einem Preis erwerben konnte, der niedriger ist als der Wert der individuellen Vermögenswerte des Unternehmens. Diese preisliche Diskrepanz resultiert aus einer Minderbewertung der Vermögenswerte, einer Überschuldung des erworbenen Unternehmens oder aus anderen nicht-wertgenerierenden Faktoren. In der Praxis wird Badwill als Vermögenswert von der Bilanz des erwerbenden Unternehmens abgezogen. Es stellt somit eine Kapitalquelle für die zukünftige Verwendung dar. Dieser Abzug wirkt sich möglicherweise positiv auf das Eigenkapital des erwerbenden Unternehmens aus, da der Buchwert der erworbenen Vermögenswerte niedriger ist als ihr tatsächlicher Marktwert. Es gibt verschiedene Gründe, warum ein erworbenes Unternehmen einen Badwill aufweisen kann. Zum Beispiel könnte das Unternehmen von einem Skandal betroffen sein, negative Geschäftsrisiken bergen oder in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld tätig sein. In solchen Fällen wird der potenzielle Käufer das Unternehmen zu einem Preis erwerben, der den zugrunde liegenden Schwierigkeiten Rechnung trägt, was zu einem Badwill führen kann. Für den erwerbenden Investor kann Badwill auch steuerliche Vorteile bieten. In einigen Ländern können Badwill-Beträge steuerlich als Verlustvortrag eingesetzt werden, um zukünftige Steuerzahlungen zu reduzieren. Insgesamt ist Badwill ein Konzept, das die Differenz zwischen dem tatsächlichen Marktwert und dem Buchwert eines erworbenen Unternehmens beschreibt. Es kann verschiedene Gründe für das Auftreten von Badwill geben und hat Auswirkungen auf die Bilanz und die steuerlichen Aspekte des erwerbenden Unternehmens.

Ausführliche Definition

Badwill, auch bekannt als negativer Goodwill, ist ein Begriff aus der Unternehmensbewertung, speziell im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen. Er entsteht, wenn der tatsächliche Marktwert eines erworbenen Unternehmens unter dem Buchwert liegt. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie zum Beispiel eine überbewertete Buchhaltung, eine rückläufige Geschäftsentwicklung oder ein geschädigter Ruf. Badwill ergibt sich insbesondere dann, wenn der Erwerber das erworbene Unternehmen zu einem Preis erwerben konnte, der niedriger ist als der Wert der individuellen Vermögenswerte des Unternehmens. Diese preisliche Diskrepanz resultiert aus einer Minderbewertung der Vermögenswerte, einer Überschuldung des erworbenen Unternehmens oder aus anderen nicht-wertgenerierenden Faktoren. In der Praxis wird Badwill als Vermögenswert von der Bilanz des erwerbenden Unternehmens abgezogen. Es stellt somit eine Kapitalquelle für die zukünftige Verwendung dar. Dieser Abzug wirkt sich möglicherweise positiv auf das Eigenkapital des erwerbenden Unternehmens aus, da der Buchwert der erworbenen Vermögenswerte niedriger ist als ihr tatsächlicher Marktwert. Es gibt verschiedene Gründe, warum ein erworbenes Unternehmen einen Badwill aufweisen kann. Zum Beispiel könnte das Unternehmen von einem Skandal betroffen sein, negative Geschäftsrisiken bergen oder in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld tätig sein. In solchen Fällen wird der potenzielle Käufer das Unternehmen zu einem Preis erwerben, der den zugrunde liegenden Schwierigkeiten Rechnung trägt, was zu einem Badwill führen kann. Für den erwerbenden Investor kann Badwill auch steuerliche Vorteile bieten. In einigen Ländern können Badwill-Beträge steuerlich als Verlustvortrag eingesetzt werden, um zukünftige Steuerzahlungen zu reduzieren. Insgesamt ist Badwill ein Konzept, das die Differenz zwischen dem tatsächlichen Marktwert und dem Buchwert eines erworbenen Unternehmens beschreibt. Es kann verschiedene Gründe für das Auftreten von Badwill geben und hat Auswirkungen auf die Bilanz und die steuerlichen Aspekte des erwerbenden Unternehmens.

Häufig gestellte Fragen zu Badwill

Was bedeutet Badwill?

Badwill, auch bekannt als negativer Goodwill, ist ein Begriff aus der Unternehmensbewertung, speziell im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen. Er entsteht, wenn der tatsächliche Marktwert eines erworbenen Unternehmens unter dem Buchwert liegt.

Wie wird Badwill beim Investieren verwendet?

„Badwill“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Badwill in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Badwill“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Badwill?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Badwill“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Badwill?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Badwill“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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