Ausfallzeit

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Ausfallzeit: Ausfallzeit ist ein Begriff, der in den Finanzmärkten verwendet wird, um die Dauer oder den Zeitraum zu beschreiben, in dem eine Investition oder ein Finanzinstrument nicht den erwarteten Ertrag oder die erwarteten Zahlungen generiert. Der Begriff wird häufig in Bezug auf Anleihen, Kredite und andere festverzinsliche Wertpapiere verwendet. Die Ausfallzeit tritt ein, wenn ein Emittent nicht in der Lage ist, seine vereinbarten Zahlungen fristgerecht zu leisten oder die vereinbarte Rendite zu erwirtschaften. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten, Insolvenz, wirtschaftliche Unsicherheit oder eine Veränderung der Marktbedingungen. Während dieser Zeit besteht ein Risiko für den Anleger, da er möglicherweise keine Zinsen oder Rückzahlungen erhält. Im Fall von Anleihen wird die Ausfallzeit oft als "Default-Zeit" bezeichnet und kann in unterschiedlichen Kategorien eingeteilt werden. Zum Beispiel kann ein Emittent eine partielle oder vorübergehende Ausfallzeit haben, bei der er nicht in der Lage ist, alle Zahlungen zu leisten, aber dennoch einige Teilzahlungen leistet. Andererseits führt ein kompletter oder totaler Ausfall dazu, dass der Emittent alle Zahlungen aussetzt und den Anlegern ihren Kapitaleinsatz nicht zurückerstattet. Die Ausfallzeit hat eine direkte Auswirkung auf den Wert von Finanzinstrumenten und kann zu Verlusten für Investoren führen. Ein Investor, der in ein Instrument investiert hat, das von Ausfallzeiten betroffen ist, kann gezwungen sein, Verluste hinzunehmen oder alternative Investitionen zu suchen, um den potenziellen Verlust auszugleichen. Investoren sollten die Ausfallzeit sorgfältig berücksichtigen und Risikomanagementstrategien entwickeln, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Dazu gehören eine umfassende Analyse der Bonität des Emittenten, Diversifizierung des Portfolios und Nutzung von Instrumenten wie Ausfallversicherungen oder Schuldverschreibungen mit niedrigerem Ausfallrisiko. Insgesamt ist die Ausfallzeit ein wichtiges Konzept für Investoren in Kapitalmärkten, da sie das potenzielle Ausfallrisiko und die damit verbundenen Konsequenzen für Anleger widerspiegelt. Eine umfassende Kenntnis und Berücksichtigung der Ausfallzeit hilft Investoren dabei, bessere Entscheidungen zu treffen und ihr Risiko zu minimieren.

Ausführliche Definition

Ausfallzeit ist ein Begriff, der in den Finanzmärkten verwendet wird, um die Dauer oder den Zeitraum zu beschreiben, in dem eine Investition oder ein Finanzinstrument nicht den erwarteten Ertrag oder die erwarteten Zahlungen generiert. Der Begriff wird häufig in Bezug auf Anleihen, Kredite und andere festverzinsliche Wertpapiere verwendet. Die Ausfallzeit tritt ein, wenn ein Emittent nicht in der Lage ist, seine vereinbarten Zahlungen fristgerecht zu leisten oder die vereinbarte Rendite zu erwirtschaften. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten, Insolvenz, wirtschaftliche Unsicherheit oder eine Veränderung der Marktbedingungen. Während dieser Zeit besteht ein Risiko für den Anleger, da er möglicherweise keine Zinsen oder Rückzahlungen erhält. Im Fall von Anleihen wird die Ausfallzeit oft als "Default-Zeit" bezeichnet und kann in unterschiedlichen Kategorien eingeteilt werden. Zum Beispiel kann ein Emittent eine partielle oder vorübergehende Ausfallzeit haben, bei der er nicht in der Lage ist, alle Zahlungen zu leisten, aber dennoch einige Teilzahlungen leistet. Andererseits führt ein kompletter oder totaler Ausfall dazu, dass der Emittent alle Zahlungen aussetzt und den Anlegern ihren Kapitaleinsatz nicht zurückerstattet. Die Ausfallzeit hat eine direkte Auswirkung auf den Wert von Finanzinstrumenten und kann zu Verlusten für Investoren führen. Ein Investor, der in ein Instrument investiert hat, das von Ausfallzeiten betroffen ist, kann gezwungen sein, Verluste hinzunehmen oder alternative Investitionen zu suchen, um den potenziellen Verlust auszugleichen. Investoren sollten die Ausfallzeit sorgfältig berücksichtigen und Risikomanagementstrategien entwickeln, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Dazu gehören eine umfassende Analyse der Bonität des Emittenten, Diversifizierung des Portfolios und Nutzung von Instrumenten wie Ausfallversicherungen oder Schuldverschreibungen mit niedrigerem Ausfallrisiko. Insgesamt ist die Ausfallzeit ein wichtiges Konzept für Investoren in Kapitalmärkten, da sie das potenzielle Ausfallrisiko und die damit verbundenen Konsequenzen für Anleger widerspiegelt. Eine umfassende Kenntnis und Berücksichtigung der Ausfallzeit hilft Investoren dabei, bessere Entscheidungen zu treffen und ihr Risiko zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen zu Ausfallzeit

Was bedeutet Ausfallzeit?

Ausfallzeit ist ein Begriff, der in den Finanzmärkten verwendet wird, um die Dauer oder den Zeitraum zu beschreiben, in dem eine Investition oder ein Finanzinstrument nicht den erwarteten Ertrag oder die erwarteten Zahlungen generiert. Der Begriff wird häufig in Bezug auf Anleihen, Kredite und andere festverzinsliche Wertpapiere verwendet.

Wie wird Ausfallzeit beim Investieren verwendet?

„Ausfallzeit“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Ausfallzeit in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Ausfallzeit“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Ausfallzeit?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Ausfallzeit“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Ausfallzeit?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Ausfallzeit“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Wokeness

Wokeness, or "Erwachtheit" in German, is a term that has gained significant traction in recent years within socio-political discussions, particularly in the context of social justice and activism. It refers...

Mietpreisüberhöhung

"Mietpreisüberhöhung" ist ein Begriff, der sich auf die unangemessene Erhöhung der Mietpreise in Immobilienmärkten bezieht. Diese Praxis tritt auf, wenn Vermieter rechtswidrig die Miete über die angemessenen marktüblichen Preise hinaus...

Umfrage

Umfrage ist ein Begriff, der in der Welt der Investitionen und des Kapitalmarkts verwendet wird, um eine Methode der Datenerhebung und -analyse zu beschreiben, die zur Erfassung und Auswertung von...

Flexible Wechselkurse

Flexible Wechselkurse, auch als flexible Währungen bekannt, beziehen sich auf ein Wechselkurssystem, bei dem der Wert von Währungen auf dem Devisenmarkt frei durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Der Wert...

Gefahrgutbeauftragter

Gefahrgutbeauftragter: Definition und Bedeutung Der Begriff "Gefahrgutbeauftragter" bezieht sich auf eine Person, die in Unternehmen und Organisationen, die mit dem Transport, der Lagerung oder dem Umgang mit gefährlichen Gütern zu...

Grundvermögen

Grundvermögen bezeichnet im deutschen Recht den Grundstückseigentum und alles, was damit verbunden ist. Es umfasst sowohl das Grundstück selbst als auch alle fest damit verbundenen Bestandteile wie Gebäude, Einrichtungen und...

Spezialisierungskartell

Spezialisierungskartell beschreibt die Zusammenschlussform eines Kartells, bei dem Unternehmen gleicher oder ähnlicher Geschäftstätigkeit eine strategische Allianz eingehen, um ihre gemeinsame Spezialisierung und Fachkenntnisse zu nutzen und gleichzeitig den Wettbewerb zu...

Testierfähigkeit

Die Testierfähigkeit bezieht sich auf die rechtliche Fähigkeit einer Person, ein Testament zu verfassen. Sie ist ein grundlegendes Konzept im Erbrecht und spielt eine entscheidende Rolle bei der rechtlichen Absicherung...

Nachhaltigkeitsbericht

Ein Nachhaltigkeitsbericht ist ein dokumentiertes Instrument zur transparenten Darstellung von unternehmerischen Aktivitäten und deren Auswirkungen auf soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte. Dieser Bericht stellt eine umfassende Zusammenfassung der unternehmerischen Nachhaltigkeitsbemühungen...

Frachtparität

Frachtparität, auch bekannt als CIF-Preis (Cost, Insurance, Freight), ist ein Konzept in den Bereichen Handel und Logistik, das sich auf den Gesamtpreis eines Handelsgutes bezieht, einschließlich Kosten für Transport, Versicherung...