Activity Based Costing

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

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TL;DR – Kurzdefinition

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Activity Based Costing: Activity-Based Costing (ABC) – Aktivitätsbasierte Kostenrechnung Die Activity-Based Costing (ABC) ist eine moderne Methode zur Kostenzuordnung, die in Unternehmen angewendet wird, um die Kosten von Produkten oder Dienstleistungen genau zu ermitteln. Diese Methode ermöglicht es den Unternehmen, eine präzisere Kostenkalkulation durchzuführen und fundierte Entscheidungen zur Preisgestaltung, Produktenwicklung und Kostenreduzierung zu treffen. Das ABC-System basiert auf der Annahme, dass die Kosten von Produkten oder Dienstleistungen auf die Aktivitäten zurückzuführen sind, die im Unternehmen durchgeführt werden, um diese Produkte oder Dienstleistungen herzustellen oder anzubieten. Es betrachtet die Kosten als Ergebnis von Aktivitäten und nicht als eine unvermeidbare Konsequenz. Im ABC-System werden die Aktivitäten identifiziert, die zur Herstellung oder Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung erforderlich sind. Diese Aktivitäten werden dann in sogenannte Cost-Driver umgewandelt, die die Kostenverursachung bestimmen. Diese Cost-Driver können beispielsweise die Anzahl der Produktionsstunden, die Anzahl der Bestellungen oder die Anzahl der Arbeitsgänge sein. Durch die genaue Zuordnung der Kosten zu den Aktivitäten können Unternehmen besser verstehen, welche Aktivitäten die Kosten treiben und welche Produkte oder Dienstleistungen profitabel sind. Dies ermöglicht es den Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen, indem sie Aktivitäten mit hohen Kosten identifizieren und optimieren. Darüber hinaus unterstützt das ABC-System Unternehmen bei der Bewertung ihrer Produktpalette. Es ermöglicht ihnen, die Rentabilität einzelner Produkte oder Dienstleistungen genauer zu bestimmen und unrentable Angebote zu identifizieren. Dies hilft ihnen, ihre Produktstrategie anzupassen und sich auf profitablere Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Die Activity-Based Costing ist ein in der Unternehmenspraxis weit verbreitetes Konzept und wird insbesondere in Branchen mit komplexen Produktions- und Dienstleistungsprozessen, wie beispielsweise im Fertigungsbereich, eingesetzt. Es ermöglicht Unternehmen, Kosten und Leistungen genauer zu erfassen und dadurch wettbewerbsfähiger zu sein. Eulerpool.com bietet eine umfassende Sammlung von Fachbegriffen und Definitionen wie die Aktivitätsbasierte Kostenrechnung (ABC) in Bezug auf Kapitalmärkte. Auf Eulerpool.com finden Sie alle relevanten Informationen rund um Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Unsere Glossare und Lexika sind für Investoren und Fachleute in der Finanzbranche eine unverzichtbare Ressource, um fundierte Entscheidungen zu treffen und den Finanzmarkt besser zu verstehen. Besuchen Sie uns auf Eulerpool.com und entdecken Sie das umfangreichste Glossar für Investoren in Kapitalmärkten!

Ausführliche Definition

Activity-Based Costing (ABC) – Aktivitätsbasierte Kostenrechnung Die Activity-Based Costing (ABC) ist eine moderne Methode zur Kostenzuordnung, die in Unternehmen angewendet wird, um die Kosten von Produkten oder Dienstleistungen genau zu ermitteln. Diese Methode ermöglicht es den Unternehmen, eine präzisere Kostenkalkulation durchzuführen und fundierte Entscheidungen zur Preisgestaltung, Produktenwicklung und Kostenreduzierung zu treffen. Das ABC-System basiert auf der Annahme, dass die Kosten von Produkten oder Dienstleistungen auf die Aktivitäten zurückzuführen sind, die im Unternehmen durchgeführt werden, um diese Produkte oder Dienstleistungen herzustellen oder anzubieten. Es betrachtet die Kosten als Ergebnis von Aktivitäten und nicht als eine unvermeidbare Konsequenz. Im ABC-System werden die Aktivitäten identifiziert, die zur Herstellung oder Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung erforderlich sind. Diese Aktivitäten werden dann in sogenannte Cost-Driver umgewandelt, die die Kostenverursachung bestimmen. Diese Cost-Driver können beispielsweise die Anzahl der Produktionsstunden, die Anzahl der Bestellungen oder die Anzahl der Arbeitsgänge sein. Durch die genaue Zuordnung der Kosten zu den Aktivitäten können Unternehmen besser verstehen, welche Aktivitäten die Kosten treiben und welche Produkte oder Dienstleistungen profitabel sind. Dies ermöglicht es den Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen, indem sie Aktivitäten mit hohen Kosten identifizieren und optimieren. Darüber hinaus unterstützt das ABC-System Unternehmen bei der Bewertung ihrer Produktpalette. Es ermöglicht ihnen, die Rentabilität einzelner Produkte oder Dienstleistungen genauer zu bestimmen und unrentable Angebote zu identifizieren. Dies hilft ihnen, ihre Produktstrategie anzupassen und sich auf profitablere Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Die Activity-Based Costing ist ein in der Unternehmenspraxis weit verbreitetes Konzept und wird insbesondere in Branchen mit komplexen Produktions- und Dienstleistungsprozessen, wie beispielsweise im Fertigungsbereich, eingesetzt. Es ermöglicht Unternehmen, Kosten und Leistungen genauer zu erfassen und dadurch wettbewerbsfähiger zu sein. Eulerpool.com bietet eine umfassende Sammlung von Fachbegriffen und Definitionen wie die Aktivitätsbasierte Kostenrechnung (ABC) in Bezug auf Kapitalmärkte. Auf Eulerpool.com finden Sie alle relevanten Informationen rund um Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Unsere Glossare und Lexika sind für Investoren und Fachleute in der Finanzbranche eine unverzichtbare Ressource, um fundierte Entscheidungen zu treffen und den Finanzmarkt besser zu verstehen. Besuchen Sie uns auf Eulerpool.com und entdecken Sie das umfangreichste Glossar für Investoren in Kapitalmärkten!

Häufig gestellte Fragen zu Activity Based Costing

Was bedeutet Activity Based Costing?

Activity-Based Costing (ABC) – Aktivitätsbasierte Kostenrechnung Die Activity-Based Costing (ABC) ist eine moderne Methode zur Kostenzuordnung, die in Unternehmen angewendet wird, um die Kosten von Produkten oder Dienstleistungen genau zu ermitteln. Diese Methode ermöglicht es den Unternehmen, eine präzisere Kostenkalkulation durchzuführen und fundierte Entscheidungen zur Preisgestaltung, Produktenwicklung und Kostenreduzierung zu treffen.

Wie wird Activity Based Costing beim Investieren verwendet?

„Activity Based Costing“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Activity Based Costing in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Activity Based Costing“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Activity Based Costing?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Activity Based Costing“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Activity Based Costing?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Activity Based Costing“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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