Bestechlichkeit
Definition und Erklärung
Reconoce acciones infravaloradas de un vistazo
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Bestechlichkeit: Bestechlichkeit ist ein rechtlicher Begriff, der sich auf eine Form der Korruption bezieht. Es bezeichnet das Verhalten einer Person, die ihre berufliche Stellung oder Autorität missbraucht, um unrechtmäßige Vorteile oder Bestechungsgelder anzunehmen. Bestechlichkeit ist ein strafbares Vergehen und wird in vielen Ländern als eine ernsthafte Verletzung der Integrität des Finanzsystems angesehen. Bestechlichkeit kann in verschiedenen Formen auftreten und beinhaltet oft die Annahme von Geld, Geschenken, Dienstleistungen oder anderen Vergünstigungen von Dritten, um Entscheidungen zu beeinflussen oder persönlichen Nutzen zu erlangen. Diese Praktiken sind illegal und können sowohl für den Bestechlichen als auch für diejenigen, die die Bestechung anbieten, schwerwiegende rechtliche Konsequenzen haben. In der Finanzwelt sind Fälle von Bestechlichkeit besonders besorgniserregend, da sie das Vertrauen der Anleger in die Integrität des Marktes untergraben können. Die Transparenz und Integrität des Kapitalmarktes sind das Fundament für einen fairen und effizienten Handel. Daher gibt es strenge rechtliche und regulatorische Vorkehrungen, um Bestechung und Korruption zu bekämpfen. Um Bestechlichkeit zu verhindern und aufzudecken, spielen unabhängige Kontrollmechanismen eine wichtige Rolle. Dazu gehören unter anderem interne Compliance-Abteilungen, Aufsichtsbehörden und externe Prüfungsgesellschaften. Diese Organisationen überwachen und überprüfen regelmäßig die Aktivitäten von Marktteilnehmern, um mögliche Verstöße gegen Anti-Korruptions-Gesetze aufzudecken. Als Anleger ist es wichtig, sich der Risiken von Bestechlichkeit bewusst zu sein und bei der Auswahl von Unternehmen und Investmentfonds auf deren Integrität und Ethik zu achten. Transparente Unternehmensführung, strenge Compliance-Richtlinien und eine starke interne Kontrollstruktur sind Indikatoren für die Ernsthaftigkeit eines Unternehmens im Kampf gegen Bestechung und Korruption. Insgesamt ist Bestechlichkeit ein ernstes Vergehen, das die ethische Integrität des Finanzsystems gefährdet. Durch strenge Gesetze, transparente Strukturen und ein wachsames Auge von Investoren und Regulierungsbehörden können wir gemeinsam dazu beitragen, den Kapitalmarkt vor Korruption und Bestechlichkeit zu schützen und eine gerechte und vertrauenswürdige Finanzindustrie zu schaffen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Bestechlichkeit
Was bedeutet Bestechlichkeit?
Bestechlichkeit ist ein rechtlicher Begriff, der sich auf eine Form der Korruption bezieht. Es bezeichnet das Verhalten einer Person, die ihre berufliche Stellung oder Autorität missbraucht, um unrechtmäßige Vorteile oder Bestechungsgelder anzunehmen.
Wie wird Bestechlichkeit beim Investieren verwendet?
„Bestechlichkeit“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Bestechlichkeit in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Bestechlichkeit“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Bestechlichkeit?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Bestechlichkeit“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Bestechlichkeit?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Bestechlichkeit“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoritos de los lectores en el Börsenlexikon de Eulerpool
Baudispens
Titel: Was ist ein Baudispens? Erklärung, Anwendung und Auswirkungen in Kapitalmärkten Ein Baudispens ist ein Finanzinstrument, das auf dem Kapitalmarkt gehandelt wird und in erster Linie im Bereich der Unternehmensfinanzierung verwendet...
sozialer Konflikt
Definition: Sozialer Konflikt beschreibt eine Situation, in der unterschiedliche Interessen oder Meinungen innerhalb einer Gesellschaft, Organisation oder Gemeinschaft aufeinanderstoßen und daraus ein Spannungsfeld entsteht, das zu gegensätzlichen Positionen und Handlungen...
Verhaltensgitter
Das Verhaltensgitter, auch als Rendite-Risiko-Verhaltensgitter oder Rendite-Risiko-Profil bezeichnet, ist ein instrumentelles Werkzeug, das von Anlegern und Finanzexperten verwendet wird, um das Verhalten von Wertpapieren, insbesondere Aktien, Anleihen, Krediten, Geldmärkten und...
Mahnverfahren
Das Mahnverfahren ist ein gerichtliches Verfahren, das innerhalb des deutschen Rechtssystems zur Durchsetzung von Zahlungsansprüchen gegen säumige Schuldner dient. Es handelt sich um einen beschleunigten Weg, um den Gläubigern einen...
Legalisation
Legalisierung Die Legalisierung bezieht sich auf den Prozess der Gestattung oder Genehmigung einer bestimmten Aktivität gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften. Bei Kapitalanlagen in den Finanzmärkten hat die Legalisierung eine wichtige...
ARIMA(p,d,q)-Prozess
Der ARIMA(p,d,q)-Prozess ist ein statistisches Modell, das zur Vorhersage und Analyse von Zeitreihendaten in den Finanzmärkten eingesetzt wird. ARIMA steht für Autoregressive Integrated Moving Average und ist eine Kombination aus...
Zahlungsstockung
Eine Zahlungsstockung bezieht sich auf eine vorübergehende Verzögerung oder Unterbrechung von Zahlungen innerhalb eines bestimmten Finanzsystems oder einer Volkswirtschaft. Oft tritt dieses Phänomen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Finanzkrisen auf,...
Vorratsvermögen
Definition des Begriffs "Vorratsvermögen": Das "Vorratsvermögen" bezieht sich auf den Bestand an Rohmaterialien, Komponenten und fertigen Produkten, die ein Unternehmen zur Unterstützung seines Geschäftsbetriebs auf Lager hält. Es ist eine wichtige...
Quotenkonsolidierung
Die Quotenkonsolidierung bezieht sich auf einen Rechnungslegungsprozess, der angewendet wird, wenn eine Muttergesellschaft die Kontrolle über eine Tochtergesellschaft ausübt, aber nicht den gesamten Eigentum an ihr besitzt. Bei der Quotenkonsolidierung...
Couponing
Definition von "Couponing": Couponing ist ein Begriff, der in der Welt der Anleihen und Geldmärkte verwendet wird und bezieht sich auf den Prozess der Entgegennahme und Einlösung von Zinszahlungen (auch als...

