Veiling
Definition und Erklärung
The Modern Financial Terminal
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Veiling: Veiling (Verhüllung) ist ein technischer Begriff, der in verschiedenen Bereichen der Finanzmärkte Anwendung findet, insbesondere im Zusammenhang mit Derivaten und Handelsstrategien. Es bezieht sich auf den Prozess des Verbergens oder Verschleiern von Informationen oder Absichten, um eine günstige Position beim Handel oder bei Investitionen zu erreichen. Im Kontext von Kapitalmärkten bezieht sich Veiling auf die Praxis des Verbergens von Handelsaktivitäten oder Absichten vor anderen Marktteilnehmern, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem große Handelsaufträge in kleinere Aufträge aufgeteilt und über einen bestimmten Zeitraum verteilt werden, um die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren. Auf diese Weise kann ein Investor den Markt nicht beeinflussen und gleichzeitig von günstigeren Preisen profitieren. Veiling ist eng mit der Marktliquidität verbunden und kann auch verwendet werden, um die Preisbildung zu beeinflussen. Wenn ein Investor größere Mengen an Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren kaufen oder verkaufen möchte, kann ein Veiling-Ansatz angewendet werden, um die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren. Dies wird oft von institutionellen Investoren wie Investmentfonds, Pensionsfonds oder Hedgefonds verwendet, um ihre Transaktionen zu verbergen und günstigere Preise zu erzielen. Der Begriff Veiling wird auch in Bezug auf Handelsstrategien und Derivate verwendet. Eine Strategie, die als Veiling bezeichnet wird, kann beispielsweise von Hedgefonds verwendet werden, um bestimmte Positionen oder Absichten vor anderen Marktteilnehmern zu verbergen. Dies kann durch den Einsatz von komplexen Derivaten, wie zum Beispiel Optionen oder Swap-Kontrakten, erreicht werden, um die tatsächliche Handelsaktivität zu maskieren. Insgesamt ist Veiling eine bedeutende Technik, die von erfahrenen Marktteilnehmern verwendet wird, um den Markteinfluss zu minimieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Es erfordert ein fundiertes Verständnis der Kapitalmärkte, Liquidität und Handelsstrategien, um erfolgreich angewendet zu werden.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Veiling
Was bedeutet Veiling?
Veiling (Verhüllung) ist ein technischer Begriff, der in verschiedenen Bereichen der Finanzmärkte Anwendung findet, insbesondere im Zusammenhang mit Derivaten und Handelsstrategien. Es bezieht sich auf den Prozess des Verbergens oder Verschleiern von Informationen oder Absichten, um eine günstige Position beim Handel oder bei Investitionen zu erreichen.
Wie wird Veiling beim Investieren verwendet?
„Veiling“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Veiling in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Veiling“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Veiling?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Veiling“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Veiling?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Veiling“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon
Hauptzollamt
Das Hauptzollamt ist eine Behörde in Deutschland, die für die Kontrolle, Überwachung und das Management der Zollangelegenheiten zuständig ist. Es ist eine wichtige Institution für den Handel, die Wirtschaft und...
Börsenorgane
"Börsenorgane" ist ein Begriff, der in Kapitalmärkten verwendet wird, um die verschiedenen Institutionen und Organisationen zu beschreiben, die die Regulierung, Überwachung und Abwicklung des Börsenhandels überwachen. Als integraler Bestandteil eines...
Ressourcenkostenrechnung
Die Ressourcenkostenrechnung ist eine wichtige Methode zur Bestimmung der Kosten für die Nutzung von Ressourcen in einem Unternehmenskontext. Es handelt sich um ein Instrument zur Messung und Bewertung der Ressourcennutzung,...
Excise Movement Control System (EMCS)
Das Excise Movement Control System (EMCS) ist ein elektronisches System, das von der Europäischen Union (EU) entwickelt wurde, um den Transport und die Überwachung von Waren, insbesondere von verbrauchsteuerpflichtigen Produkten,...
Geschäftsbank
Eine Geschäftsbank ist ein Kreditinstitut, das primär Geschäftskunden bedient. Im Gegensatz zu einer Universalbank, die sowohl Privat- als auch Geschäftskunden betreut, richtet sich eine Geschäftsbank ausschließlich an Unternehmen, Selbstständige und...
SD/CD-Methode
Die SD/CD-Methode (Standardisierter Kreditrisikominderungsansatz/Corporate Debt-Methode) ist eine von der Aufsichtsbehörde für das Bankenwesen (BaFin) vorgeschriebene Methode zur Berechnung von Kreditrisikopositionen für Kreditinstitute. Sie wird im Rahmen der Eigenkapitalanforderungen gemäß den...
Nettogeschäfte
Nettogeschäfte sind eine Art von Finanztransaktionen, bei denen die Kosten für den Handel und andere anfallende Gebühren bereits berücksichtigt wurden. Dies bedeutet, dass der erzielte Gewinn oder Verlust bereits um...
Lageraufnahme
Lageraufnahme (englisch: "inventory recording") ist ein Begriff aus dem Bereich des Lagermanagements und bezieht sich auf den Prozess der Erfassung und Kontrolle von Warenbeständen in einem Unternehmen. Eine effektive Lageraufnahme...
Atomgesetz (AtG)
Atomgesetz (AtG) ist ein deutsches Gesetz, das die friedliche Nutzung der Kernenergie in Deutschland regelt. Es wurde geschaffen, um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung vor den Risiken der...
Gesamtkapitalkostensatz
Der Begriff "Gesamtkapitalkostensatz" bezieht sich auf den ökonomischen Begriff der Kapitalkosten eines Unternehmens oder Projekts. Es repräsentiert den gewichteten Durchschnitt der Kosten für das gesamte Kapital einer Organisation, einschließlich Eigenkapital...

