MTN

Definition und Erklärung

The Modern Financial Terminal

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

MTN: MTN (Medium Term Note) ist ein Finanzinstrument, das von Unternehmen, Banken und supranationalen Organisationen ausgegeben wird, um Mittel für mittelfristige Finanzierungszwecke zu beschaffen. Diese Schuldverschreibungen haben in der Regel eine ursprüngliche Laufzeit von einigen Jahren und werden in einem Wertpapierprospekt detailliert beschrieben. MTNs sind im Wesentlichen Privatplatzierungen, die nicht an einer Börse gehandelt werden und daher nicht den gleichen regulatorischen Anforderungen unterliegen wie börsennotierte Anleihen. Dies ermöglicht es den Emittenten, größere Flexibilität in Bezug auf Struktur, Ausgabebedingungen und Fälligkeitsprofile zu haben. Durch den Umgehung der Börsenaufsicht können MTNs diskreter gehandelt und ausgegeben werden, was für bestimmte Emittenten von Vorteil sein kann. Die Käufer von MTNs sind typischerweise institutionelle Investoren wie Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Fondsmanager. Da MTNs meist große Volumina aufweisen, ermöglichen sie es Investoren, signifikante Mengen an Kapital zu investieren und ihre Portfolios zu diversifizieren. MTNs können unterschiedliche Strukturen aufweisen, einschließlich festverzinslicher, variabel verzinslicher oder inflationsindexierter Instrumente. Die Zinszahlungen können jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder zu anderen festgelegten Zeiträumen erfolgen. Die Hauptmerkmale von MTNs sind ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Dies ermöglicht es den Emittenten, die MTNs an die Präferenzen der Investoren anzupassen und sowohl kurzfristige als auch langfristige Kapitalbeschaffung zu erleichtern. Die Laufzeiten von MTNs können zwischen einigen Monaten und mehreren Jahrzehnten liegen. Aufgrund ihrer Privatplatzierungsnatur bieten MTNs den Emittenten die Möglichkeit, die Kosten für die Kapitalbeschaffung zu senken und gleichzeitig die Flexibilität in Bezug auf Angebotsbedingungen und Investorenprofil zu erhöhen. Insgesamt sind MTNs ein wichtiger Bestandteil des Kapitalmarkts, der es Emittenten ermöglicht, Mittel für mittelfristige Finanzierungszwecke zu beschaffen und Investoren die Möglichkeit bietet, in verschiedene Anlageklassen zu investieren, die ihren spezifischen Anforderungen entsprechen.

Ausführliche Definition

MTN (Medium Term Note) ist ein Finanzinstrument, das von Unternehmen, Banken und supranationalen Organisationen ausgegeben wird, um Mittel für mittelfristige Finanzierungszwecke zu beschaffen. Diese Schuldverschreibungen haben in der Regel eine ursprüngliche Laufzeit von einigen Jahren und werden in einem Wertpapierprospekt detailliert beschrieben. MTNs sind im Wesentlichen Privatplatzierungen, die nicht an einer Börse gehandelt werden und daher nicht den gleichen regulatorischen Anforderungen unterliegen wie börsennotierte Anleihen. Dies ermöglicht es den Emittenten, größere Flexibilität in Bezug auf Struktur, Ausgabebedingungen und Fälligkeitsprofile zu haben. Durch den Umgehung der Börsenaufsicht können MTNs diskreter gehandelt und ausgegeben werden, was für bestimmte Emittenten von Vorteil sein kann. Die Käufer von MTNs sind typischerweise institutionelle Investoren wie Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Fondsmanager. Da MTNs meist große Volumina aufweisen, ermöglichen sie es Investoren, signifikante Mengen an Kapital zu investieren und ihre Portfolios zu diversifizieren. MTNs können unterschiedliche Strukturen aufweisen, einschließlich festverzinslicher, variabel verzinslicher oder inflationsindexierter Instrumente. Die Zinszahlungen können jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder zu anderen festgelegten Zeiträumen erfolgen. Die Hauptmerkmale von MTNs sind ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Dies ermöglicht es den Emittenten, die MTNs an die Präferenzen der Investoren anzupassen und sowohl kurzfristige als auch langfristige Kapitalbeschaffung zu erleichtern. Die Laufzeiten von MTNs können zwischen einigen Monaten und mehreren Jahrzehnten liegen. Aufgrund ihrer Privatplatzierungsnatur bieten MTNs den Emittenten die Möglichkeit, die Kosten für die Kapitalbeschaffung zu senken und gleichzeitig die Flexibilität in Bezug auf Angebotsbedingungen und Investorenprofil zu erhöhen. Insgesamt sind MTNs ein wichtiger Bestandteil des Kapitalmarkts, der es Emittenten ermöglicht, Mittel für mittelfristige Finanzierungszwecke zu beschaffen und Investoren die Möglichkeit bietet, in verschiedene Anlageklassen zu investieren, die ihren spezifischen Anforderungen entsprechen.

Häufig gestellte Fragen zu MTN

Was bedeutet MTN?

MTN (Medium Term Note) ist ein Finanzinstrument, das von Unternehmen, Banken und supranationalen Organisationen ausgegeben wird, um Mittel für mittelfristige Finanzierungszwecke zu beschaffen. Diese Schuldverschreibungen haben in der Regel eine ursprüngliche Laufzeit von einigen Jahren und werden in einem Wertpapierprospekt detailliert beschrieben.

Wie wird MTN beim Investieren verwendet?

„MTN“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich MTN in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „MTN“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei MTN?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „MTN“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit MTN?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „MTN“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon

Geldnachfragetheorie

Die Geldnachfragetheorie ist eine makroökonomische Theorie, die sich mit dem Zusammenhang zwischen der Geldmenge in der Wirtschaft und der Nachfrage nach Geld befasst. Diese Theorie basiert auf der Annahme, dass...

Als-ob-Konzept

Das Als-ob-Konzept, auch bekannt als "Verhaltenshypothese" oder "Theorie der rationalen Narration", ist ein wirtschaftliches Konzept, das von Investoren und Finanzanalysten verwendet wird, um Entscheidungen im Zusammenhang mit Investitionen in den...

Matrixdrucker

Matrixdrucker: Definition und Funktionen eines wichtigen Druckermodells in der Finanzwelt Ein Matrixdrucker ist ein Druckermodell, das in verschiedenen Bereichen der Finanzwelt, einschließlich der Kapitalmärkte, weit verbreitet ist. Mit seinen einzigartigen Funktionen...

Lohnabzüge

Definition von "Lohnabzüge": Lohnabzüge beziehen sich auf die Beträge, die von einem Arbeitnehmergehälter abgezogen werden, um verschiedene Abgaben, Steuern und Versicherungsbeiträge zu decken. In Deutschland ist das System der Lohnabzüge stark...

Incremental Costs

Die Begriffsdefinition von "Incremental Costs" bietet eine umfassende Erklärung dieses Konzepts im Bereich des Kapitalmarktes. Das Verständnis der inkrementellen Kosten ist von entscheidender Bedeutung für Investoren, insbesondere in den Bereichen...

Infrastruktur

Titel: Infrastruktur - Definition, Bedeutung und Rolle im Kapitalmarkt Definition: Die Infrastruktur ist ein zentraler Begriff im Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich auf das physische und institutionelle Fundament, das für die...

Terminmarkt

Der Terminmarkt ist ein wichtiger Bestandteil der Finanzmärkte, der es den Anlegern ermöglicht, zukünftige Transaktionen zu tätigen. Im Gegensatz zum Kassamarkt, bei dem der Handel sofort erfolgt, werden Käufe und...

Kapitalgewinn

Kapitalgewinn ist ein Begriff, der sich speziell auf die Rendite bezieht, die aus dem Verkauf von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten generiert wird. Es bezieht sich auf die Differenz zwischen dem...

internationale Unternehmensnetzwerke

Internationale Unternehmensnetzwerke ist ein Begriff, der sich auf die komplexen Verbindungen und Beziehungen zwischen Unternehmen bezieht, die über nationale Grenzen hinweg operieren. Diese Netzwerke können aus Tochtergesellschaften, Joint Ventures, strategischen...

Bewertungswahlrecht

Das "Bewertungswahlrecht" ist ein Begriff aus dem Bereich der Finanzbewertung und bezieht sich auf das Recht eines Investors, zwischen verschiedenen Bewertungsmethoden zu wählen, um den Wert einer Anlage zu bestimmen....