GVP
Definition und Erklärung
The Modern Financial Terminal
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →GVP: GVP - Großvolumiger Privatplatzierungsverkauf Als Großvolumiger Privatplatzierungsverkauf (GVP) wird eine spezielle Transaktionsart bezeichnet, bei der große Mengen von Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen oder Schuldverschreibungen, außerhalb des öffentlichen Marktes an qualifizierte institutionelle Investoren verkauft werden. Diese Art des Verkaufs ermöglicht es Unternehmen, schnell Kapital zu beschaffen, indem sie einen großen Block ihrer Wertpapiere an ausgewählte Investoren veräußern, ohne den regulären Börsenhandel zu durchlaufen. Der GVP findet normalerweise statt, wenn ein Unternehmen eine große Finanzierungsrunde plant oder zusätzliches Kapital zur Unterstützung von Wachstumsinitiativen benötigt. Im Gegensatz zur öffentlichen Platzierung, bei der Wertpapiere über eine Börse oder den öffentlichen Markt gehandelt werden, erfolgt der GVP privat und außerhalb dieser regulären Handelsplätze. Dies ermöglicht den Unternehmen, die Transaktion diskret abzuwickeln und Marktstörungen zu vermeiden. Die Teilnahme am GVP ist in der Regel auf institutionelle Investoren beschränkt, die über erhebliche finanzielle Ressourcen verfügen und die regulatorischen Anforderungen erfüllen. Solche Investoren können beispielsweise Pensionsfonds, Investmentgesellschaften, Versicherungsunternehmen oder vermögende Privatpersonen sein. Durch den Verkauf an qualifizierte Investoren kann das Unternehmen sicherstellen, dass die Wertpapiere in kompetente Hände gelangen und das Risiko eines unerwünschten Einflusses auf den Aktienkurs minimiert wird. Die Struktur und die Bedingungen eines GVP variieren je nach den spezifischen Anforderungen des Unternehmens und des Ziels der Transaktion. Der Preis und der Umfang der Wertpapiere werden individuell festgelegt und in der Regel basierend auf einer Bewertung des Unternehmens, aktuellen Marktbedingungen und dem Appetit der Investoren auf diese Art von Transaktionen. Der GVP ermöglicht es Unternehmen, effizient Kapital zu beschaffen, indem sie einen großvolumigen Verkauf ihrer Wertpapiere an qualifizierte institutionelle Investoren durchführen. Dieser private Marktplatz bietet Unternehmen Flexibilität und Diskretion und minimiert das Risiko von Marktstörungen. Es ist eine wichtige Methode für Unternehmen, ihr Finanzierungspotenzial zu maximieren und Wachstumschancen zu nutzen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu GVP
Was bedeutet GVP?
GVP - Großvolumiger Privatplatzierungsverkauf Als Großvolumiger Privatplatzierungsverkauf (GVP) wird eine spezielle Transaktionsart bezeichnet, bei der große Mengen von Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen oder Schuldverschreibungen, außerhalb des öffentlichen Marktes an qualifizierte institutionelle Investoren verkauft werden. Diese Art des Verkaufs ermöglicht es Unternehmen, schnell Kapital zu beschaffen, indem sie einen großen Block ihrer Wertpapiere an ausgewählte Investoren veräußern, ohne den regulären Börsenhandel zu durchlaufen.
Wie wird GVP beim Investieren verwendet?
„GVP“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich GVP in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „GVP“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei GVP?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „GVP“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit GVP?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „GVP“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon
Unmöglichkeit
Unmöglichkeit ist ein rechtlicher Begriff, der sich auf eine Situation bezieht, in der eine Vertragspartei ihre vertraglichen Verpflichtungen aufgrund von Umständen außerhalb ihrer Kontrolle nicht erfüllen kann. Dieser Umstand kann...
Aussteller eines Wertpapiers
Der Aussteller eines Wertpapiers bezieht sich auf die juristische oder natürliche Person, die ein Wertpapier herausgibt und somit als Emittent fungiert. Dieser Begriff ist insbesondere in den Bereichen Aktien, Darlehen,...
Mass Collaboration
Massen-Kollaboration Massen-Kollaboration bezieht sich auf ein Konzept, bei dem eine große Anzahl von Menschen zusammenarbeitet, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Im Finanzbereich hat die Massen-Kollaboration erhebliche Auswirkungen auf die Art...
Prozessplanungsdilemma
Prozessplanungsdilemma ist ein Begriff aus dem Bereich des Projektmanagements und bezieht sich auf die Herausforderungen, die bei der Planung und Gestaltung von Prozessen auftreten können. In der Finanzwelt, insbesondere im...
Principles for Responsible Management Education
Prinzipien für verantwortungsvolle Bildung im Management (PRME) sind eine Initiative der Vereinten Nationen, die darauf abzielt, verantwortungsbewusstes Management zu fördern und die Nachhaltigkeit in der Bildung im Management zu stärken....
außerordentliche Einnahmen
Definition: Außerordentliche Einnahmen Außerordentliche Einnahmen sind finanzielle Erträge, die außerhalb der normalen Betriebstätigkeit eines Unternehmens generiert werden. Diese Einnahmen sind ungewöhnlich, unregelmäßig und treten normalerweise nicht regelmäßig auf. Im Kontext der...
Europäisches Patentübereinkommen (EPÜ)
Europäisches Patentübereinkommen (EPÜ) ist eine internationale Vereinbarung, die das Patentwesen in Europa harmonisieren soll. Es wurde am 5. Oktober 1973 unterzeichnet und ist seit dem 7. Oktober 1977 in Kraft....
Eigenbesitzer
Eigenbesitzer ist ein Begriff aus dem Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich auf eine Person oder eine Organisation, die das Eigentum an einer bestimmten Anlage oder Wertpapieren besitzt. Diese Art...
Chancengerechtigkeit
Chancengerechtigkeit ist ein Begriff, der die grundlegende Gleichheit von Chancen und Möglichkeiten in einem wettbewerbsorientierten Kapitalmarktumfeld beschreibt. In einer idealen Chancengerechtigkeitswelt haben alle Teilnehmer die gleiche Ausgangsbasis, um erfolgreich in...
Realkrediteigenschaft
Realkrediteigenschaft ist ein Begriff im Zusammenhang mit Darlehensverträgen, der die Sicherheiten beschreibt, die ein Darlehensnehmer an den Darlehensgeber stellt. Im Wesentlichen bedeutet Realkrediteigenschaft, dass der Kreditnehmer Vermögenswerte als Sicherheit für...

