Folgesteuern

Definition und Erklärung

The Modern Financial Terminal

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Folgesteuern: Folgesteuern sind Steuern, die im Anschluss an eine bereits bestehende Steuer entstehen. Oftmals werden Folgesteuern auch als Zweitsteuern bezeichnet, da sie auf einer bereits erhobenen Steuer basieren. Diese zusätzlichen Steuern dienen dazu, bestimmte steuerliche Aspekte zu berücksichtigen, die in der ursprünglichen Steuer nicht vollständig erfasst wurden. Sie können auf verschiedenen Ebenen der Besteuerung auftreten, wie beispielsweise auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene. Im Bereich der Kapitalmärkte können Folgesteuern eine wichtige Rolle für Investoren spielen. Sie können beispielsweise auf Dividendenzahlungen, Kapitalerträge oder Veräußerungsgewinne erhoben werden. Folgesteuern können je nach Rechtsordnung unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedlich besteuert werden. Es ist daher wichtig, die steuerlichen Konsequenzen von Folgesteuern zu verstehen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Ein Beispiel für eine Folgesteuer im Bereich der Kapitalmärkte ist die Quellensteuer auf Dividenden. Diese Steuer wird von einigen Ländern auf Dividendenzahlungen an nicht in diesem Land ansässige Investoren erhoben. Sie verringert die Nettodividende, die Investoren erhalten. In einigen Fällen kann jedoch eine Rückerstattung oder Befreiung von der Quellensteuer beantragt werden, wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beteiligten Ländern besteht. Ein weiteres Beispiel für eine Folgesteuer ist die Kapitalertragssteuer, die auf Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren erhoben wird. Diese Steuer wird oft als Investitionssteuer bezeichnet und ist eine Form der Einkommensteuer auf Kapitalgewinne. Je nach Land und Art des Wertpapiers können die Steuersätze und Befreiungen variieren. Die Kenntnis von Folgesteuern und deren Auswirkungen ist für Investoren von großer Bedeutung, um die steuerlichen Belastungen zu verstehen und die Nettorendite ihrer Anlagen richtig zu bewerten. Es ist daher ratsam, sich gründlich über die geltenden Steuergesetze und -vorschriften in den relevanten Gerichtsbarkeiten zu informieren oder einen Steuerexperten zu Rate zu ziehen. Auf Eulerpool.com bieten wir eine umfassende und präzise Glossardatenbank für Investoren in Kapitalmärkten an, in der wichtige Begriffe wie Folgesteuern ausführlich erklärt werden. Unsere Inhalte werden von einem Team erfahrener Finanzexperten erstellt und regelmäßig aktualisiert, um Anlegern hochwertige Informationen bereitzustellen. Besuchen Sie Eulerpool.com, um Zugang zu unserem umfangreichen Glossar zu erhalten und Ihr Wissen über die Finanzmärkte zu erweitern.

Ausführliche Definition

Folgesteuern sind Steuern, die im Anschluss an eine bereits bestehende Steuer entstehen. Oftmals werden Folgesteuern auch als Zweitsteuern bezeichnet, da sie auf einer bereits erhobenen Steuer basieren. Diese zusätzlichen Steuern dienen dazu, bestimmte steuerliche Aspekte zu berücksichtigen, die in der ursprünglichen Steuer nicht vollständig erfasst wurden. Sie können auf verschiedenen Ebenen der Besteuerung auftreten, wie beispielsweise auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene. Im Bereich der Kapitalmärkte können Folgesteuern eine wichtige Rolle für Investoren spielen. Sie können beispielsweise auf Dividendenzahlungen, Kapitalerträge oder Veräußerungsgewinne erhoben werden. Folgesteuern können je nach Rechtsordnung unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedlich besteuert werden. Es ist daher wichtig, die steuerlichen Konsequenzen von Folgesteuern zu verstehen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Ein Beispiel für eine Folgesteuer im Bereich der Kapitalmärkte ist die Quellensteuer auf Dividenden. Diese Steuer wird von einigen Ländern auf Dividendenzahlungen an nicht in diesem Land ansässige Investoren erhoben. Sie verringert die Nettodividende, die Investoren erhalten. In einigen Fällen kann jedoch eine Rückerstattung oder Befreiung von der Quellensteuer beantragt werden, wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beteiligten Ländern besteht. Ein weiteres Beispiel für eine Folgesteuer ist die Kapitalertragssteuer, die auf Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren erhoben wird. Diese Steuer wird oft als Investitionssteuer bezeichnet und ist eine Form der Einkommensteuer auf Kapitalgewinne. Je nach Land und Art des Wertpapiers können die Steuersätze und Befreiungen variieren. Die Kenntnis von Folgesteuern und deren Auswirkungen ist für Investoren von großer Bedeutung, um die steuerlichen Belastungen zu verstehen und die Nettorendite ihrer Anlagen richtig zu bewerten. Es ist daher ratsam, sich gründlich über die geltenden Steuergesetze und -vorschriften in den relevanten Gerichtsbarkeiten zu informieren oder einen Steuerexperten zu Rate zu ziehen. Auf Eulerpool.com bieten wir eine umfassende und präzise Glossardatenbank für Investoren in Kapitalmärkten an, in der wichtige Begriffe wie Folgesteuern ausführlich erklärt werden. Unsere Inhalte werden von einem Team erfahrener Finanzexperten erstellt und regelmäßig aktualisiert, um Anlegern hochwertige Informationen bereitzustellen. Besuchen Sie Eulerpool.com, um Zugang zu unserem umfangreichen Glossar zu erhalten und Ihr Wissen über die Finanzmärkte zu erweitern.

Häufig gestellte Fragen zu Folgesteuern

Was bedeutet Folgesteuern?

Folgesteuern sind Steuern, die im Anschluss an eine bereits bestehende Steuer entstehen. Oftmals werden Folgesteuern auch als Zweitsteuern bezeichnet, da sie auf einer bereits erhobenen Steuer basieren.

Wie wird Folgesteuern beim Investieren verwendet?

„Folgesteuern“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Folgesteuern in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Folgesteuern“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Folgesteuern?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Folgesteuern“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Folgesteuern?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Folgesteuern“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon

Kovarianz

Kovarianz ist ein fundamental wichtiger Begriff in der Welt der Kapitalmärkte und spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewertung von Risiken und Chancen in Anlageportfolios. In der Finanzwelt bezieht sich...

Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)

Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) ist ein zentrales rechtliches Instrument, das in Deutschland angewendet wird, um Ordnungswidrigkeiten zu regeln und entsprechende Sanktionen festzulegen. Dieses Gesetz legt die grundlegenden Regeln und Verfahren zur Ahndung...

Währungsordnung

Die Währungsordnung bezieht sich auf das institutionelle Rahmenwerk und die Regeln, die in einem Land oder einer Wirtschaft gelten, um die Ausgabe, den Umlauf und den Wechsel von Währungen zu...

Geldmenge

Die Geldmenge beschreibt in der Volkswirtschaft die Gesamtmenge an Bargeld, Sichteinlagen und Spareinlagen, welche von einer Volkswirtschaft gehalten werden. Dies umfasst die Summe des Bargeldes im Umlauf und der in...

berufsständische Versorgungswerke

Berufsständische Versorgungswerke sind institutionelle Einrichtungen der berufsständischen Alters- und Hinterbliebenenversorgung in Deutschland. Sie sind spezifisch für bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker, Architekten, Ingenieure und Rechtsanwälte konzipiert und bieten umfangreiche Leistungen...

Wald-Test

Der Wald-Test ist eine statistische Methode, die in der Ökonometrie verwendet wird, um die Gültigkeit von Einschränkungen in linearen Regressionsmodellen zu überprüfen. Diese Methode wurde von dem deutschen Ökonomen Carl...

Diffusion

Diffusion bezieht sich im Bereich der Kapitalmärkte auf die Ausbreitung und Verbreitung von Informationen, wie beispielsweise Kursdaten, Unternehmensmeldungen und Marktanalysen. Es beschreibt den Prozess, bei dem diese Informationen von den...

Pleite

Pleite ist ein wichtiger Begriff im Bereich des Kapitalmarktes und bezieht sich auf die Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens, bei der es nicht in der Lage ist, seine finanziellen Verpflichtungen...

Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, oft auch als Arbeitgeber-Kündigung oder Arbeitsvertragsauflösung bezeichnet, bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem ein Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer endet. Es kann verschiedene Gründe für...

Einspruchsverfahren

Einspruchsverfahren (Anfechtungsverfahren) Das Einspruchsverfahren, auch als Anfechtungsverfahren bekannt, ist ein rechtlicher Prozess, der es einem Beteiligten ermöglicht, einen Bescheid oder eine Entscheidung einer Behörde anzufechten. Im Kontext der Kapitalmärkte bezieht sich...