FRN
Definition und Erklärung
The Modern Financial Terminal
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →FRN: FRN steht für "Floating Rate Note" und bezieht sich auf eine Art Schuldverschreibung, bei der der Zinssatz variabel ist und sich im Laufe der Zeit ändern kann. Als Anlageinstrument sind FRNs bei Anlegern aufgrund ihrer Flexibilität und Absicherung gegen steigende Zinsen beliebt. Eine Floating Rate Note funktioniert im Wesentlichen wie eine Anleihe, bei der der Zinssatz an einen Referenzsatz oder eine Benchmark gekoppelt ist, wie beispielsweise den LIBOR (London Interbank Offered Rate) oder den EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate). Diese Referenzsätze werden von den wichtigsten Finanzinstitutionen ermittelt und dienen als Richtwert für den kurzfristigen, unbesicherten Interbanken-Geldmarkt. Der Zinssatz von FRNs wird regelmäßig, normalerweise alle drei, sechs oder zwölf Monate, neu festgelegt und an den aktuellen Wert des Referenzsatzes angepasst. Wenn der Referenzsatz steigt, erhöht sich auch der Zinssatz der FRN und umgekehrt. Dieses Merkmal bietet Anlegern eine gewisse Absicherung gegen Zinsschwankungen und ermöglicht es ihnen, von steigenden Zinssätzen zu profitieren. FRNs bieten Anlegern auch eine gewisse Liquidität, da sie an etablierten Finanzmärkten gehandelt werden können. Sie werden oft von Regierungen, Unternehmen oder anderen Schuldnern herausgegeben, um Kapital zu beschaffen. Die Laufzeit von FRNs kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren reichen, was es Anlegern ermöglicht, flexibel auf ihre Anlagestrategien zu reagieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass FRNs eine gewisse Komplexität aufweisen, da ihr Wert von vielen Faktoren abhängt, einschließlich des aktuellen Wertes des Referenzsatzes, der Bonität des Emittenten und anderer Marktbedingungen. Daher sollten Anleger vor dem Kauf einer Floating Rate Note gründliche Analysen und Beratung von Experten in Anspruch nehmen. Insgesamt bieten FRNs Anlegern eine interessante Möglichkeit, von variablen Zinssätzen zu profitieren und ihre Zinsrisiken zu managen. Diese Instrumente sind eine wichtige Ergänzung für Anleger, die in Kapitalmärkten wie Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen tätig sind. Für weitere Informationen über FRNs und andere Finanzbegriffe besuchen Sie Eulerpool.com, die führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu FRN
Was bedeutet FRN?
FRN steht für "Floating Rate Note" und bezieht sich auf eine Art Schuldverschreibung, bei der der Zinssatz variabel ist und sich im Laufe der Zeit ändern kann. Als Anlageinstrument sind FRNs bei Anlegern aufgrund ihrer Flexibilität und Absicherung gegen steigende Zinsen beliebt.
Wie wird FRN beim Investieren verwendet?
„FRN“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich FRN in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „FRN“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei FRN?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „FRN“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit FRN?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „FRN“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon
Maastrichter Vertrag
Der Maastrichter Vertrag, auch bekannt als Vertrag über die Europäische Union, ist ein grundlegendes Übereinkommen, das am 7. Februar 1992 in der niederländischen Stadt Maastricht unterzeichnet wurde. Er bildet den...
formale Spezifikation
Formale Spezifikation ist ein grundlegender Begriff in der Softwareentwicklung, der sich auf den Prozess bezieht, bei dem präzise Anforderungen und Spezifikationen für ein Softwaresystem definiert werden. Es handelt sich um...
Kondratieff-Zyklus
Der Kondratieff-Zyklus ist eine langfristige wirtschaftliche Entwicklungstheorie, die auf den Arbeiten des russischen Ökonomen Nikolai Kondratieff basiert. Er postulierte, dass sich die Kapitalmärkte in regelmäßigen Abständen einem wiederkehrenden Zyklus unterziehen,...
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG)
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG) ist ein bedeutsames Gesetz in Deutschland, das den Schutz der Umwelt vor schädlichen Emissionen reguliert. Es wurde als Antwort auf die steigende Problematik der Umweltverschmutzung und deren negativen...
Offshore-Steuerabkommen
Offshore-Steuerabkommen bezieht sich auf bilaterale oder multilaterale Vereinbarungen zwischen verschiedenen Ländern, um Steuerhinterziehung und illegale Geldflüsse in Offshore-Finanzplätzen zu bekämpfen. Diese Vereinbarungen zielen darauf ab, die Steuertransparenz zu erhöhen und...
Solvabilität
Die Solvabilität ist ein wesentlicher Begriff in den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich des Risikomanagements und der Finanzanalyse von Unternehmen. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Verbindlichkeiten zu...
Verkaufspsychologie
Verkaufspsychologie: Definition und Bedeutung in den Kapitalmärkten Die Verkaufspsychologie bezieht sich auf ein spezialisiertes Gebiet der Verhaltensökonomie, welches untersucht, wie psychologische Faktoren die Entscheidungsfindung von Anlegern an den Kapitalmärkten beeinflussen können....
Bekanntgabe
Bekanntgabe - Definition und Bedeutung im Finanzwesen Die Bekanntgabe, im deutschen Finanzwesen auch als Veröffentlichung bezeichnet, ist ein bedeutendes Ereignis, das für Investoren in Kapitalmärkten von besonderer Relevanz ist. Sie stellt...
Betriebssicherheit
Betriebssicherheit ist ein wichtiges Konzept in den Kapitalmärkten, insbesondere in Bezug auf Investitionen in Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Es bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer...
Miet- und Pachtzinsen
Miet- und Pachtzinsen, auch bekannt als Miet- und Leasingzahlungen, beziehen sich auf regelmäßige finanzielle Zahlungen, die ein Mieter oder Pächter an den Eigentümer eines Vermögenswerts leistet, um das Recht zur...

