Captive (Re)Insurance

Definition und Erklärung

The Modern Financial Terminal

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Captive (Re)Insurance: Captive (Re)Insurance: Definition und Erklärung Captive (Re)Insurance – zu Deutsch auch Eigenversicherung – ist ein spezieller Mechanismus, bei dem Unternehmen eigene Versicherungsgesellschaften gründen, um sich gegen Risiken abzusichern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Versicherung, bei der die Prämien an Dritte gezahlt werden, werden die Prämien bei Captive (Re)Insurance von der eigenen Muttergesellschaft eingezogen. Die Hauptziele der Captive (Re)Insurance sind die Risikosteuerung, die Sicherung der Finanzstabilität und die Optimierung der Versicherungskosten. Dieses Geschäftsmodell bietet Unternehmen mehr Flexibilität bei der Risikobewältigung und ermöglicht ihnen eine maßgeschneiderte Versicherungsstrategie, die besser auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Captive (Re)Insurance kann in verschiedenen Formen auftreten, wie z.B. als Einzelunternehmen, Tochtergesellschaft oder als Teil eines Unternehmenskonsortiums. Im Bereich der Kapitalmärkte spielt Captive (Re)Insurance eine bedeutende Rolle, da es den Unternehmen ermöglicht, ihre Risikoposition zu optimieren und gleichzeitig Kapital freizusetzen. Darüber hinaus kann diese Art der Versicherung auch steuerliche Vorteile bieten, indem sie das steuerpflichtige Einkommen reduziert. Captive (Re)Insurance wird häufig in Bereichen eingesetzt, in denen herkömmliche Versicherungsunternehmen möglicherweise nicht den gewünschten Schutz bieten können. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn das Unternehmen einem hohen Risiko ausgesetzt ist, das aufgrund seiner Branche oder besonderer Risiken schwer zu versichern ist. Durch die Gründung einer eigenen Versicherungsgesellschaft können Unternehmen ihre Risiken besser steuern und möglicherweise auch ihre externen Versicherungskosten senken. Es ist wichtig zu beachten, dass Captive (Re)Insurance von den Aufsichtsbehörden in den einzelnen Ländern reguliert wird und bestimmten rechtlichen und finanziellen Anforderungen unterliegt. Unternehmen, die eine Captive (Re)Insurance gründen möchten, sollten daher sorgfältig die rechtlichen Rahmenbedingungen prüfen und die erforderlichen Genehmigungen einholen. Insgesamt ist Captive (Re)Insurance eine wertvolle Strategie für Unternehmen, um Risiken zu managen und ihre finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Mit einer maßgeschneiderten Versicherungsstrategie können Unternehmen ihre Kapitalrendite verbessern und gleichzeitig ihre Schutzmaßnahmen optimieren. Durch die Nutzung dieser Versicherungsform können Unternehmen ihre Risiken proaktiv steuern und ihre Versicherungskosten langfristig senken. Die sorgfältige Umsetzung einer Captive (Re)Insurance erfordert jedoch umfassendes Fachwissen und eine solide Kenntnis der rechtlichen und regulatorischen Anforderungen.

Ausführliche Definition

Captive (Re)Insurance: Definition und Erklärung Captive (Re)Insurance – zu Deutsch auch Eigenversicherung – ist ein spezieller Mechanismus, bei dem Unternehmen eigene Versicherungsgesellschaften gründen, um sich gegen Risiken abzusichern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Versicherung, bei der die Prämien an Dritte gezahlt werden, werden die Prämien bei Captive (Re)Insurance von der eigenen Muttergesellschaft eingezogen. Die Hauptziele der Captive (Re)Insurance sind die Risikosteuerung, die Sicherung der Finanzstabilität und die Optimierung der Versicherungskosten. Dieses Geschäftsmodell bietet Unternehmen mehr Flexibilität bei der Risikobewältigung und ermöglicht ihnen eine maßgeschneiderte Versicherungsstrategie, die besser auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Captive (Re)Insurance kann in verschiedenen Formen auftreten, wie z.B. als Einzelunternehmen, Tochtergesellschaft oder als Teil eines Unternehmenskonsortiums. Im Bereich der Kapitalmärkte spielt Captive (Re)Insurance eine bedeutende Rolle, da es den Unternehmen ermöglicht, ihre Risikoposition zu optimieren und gleichzeitig Kapital freizusetzen. Darüber hinaus kann diese Art der Versicherung auch steuerliche Vorteile bieten, indem sie das steuerpflichtige Einkommen reduziert. Captive (Re)Insurance wird häufig in Bereichen eingesetzt, in denen herkömmliche Versicherungsunternehmen möglicherweise nicht den gewünschten Schutz bieten können. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn das Unternehmen einem hohen Risiko ausgesetzt ist, das aufgrund seiner Branche oder besonderer Risiken schwer zu versichern ist. Durch die Gründung einer eigenen Versicherungsgesellschaft können Unternehmen ihre Risiken besser steuern und möglicherweise auch ihre externen Versicherungskosten senken. Es ist wichtig zu beachten, dass Captive (Re)Insurance von den Aufsichtsbehörden in den einzelnen Ländern reguliert wird und bestimmten rechtlichen und finanziellen Anforderungen unterliegt. Unternehmen, die eine Captive (Re)Insurance gründen möchten, sollten daher sorgfältig die rechtlichen Rahmenbedingungen prüfen und die erforderlichen Genehmigungen einholen. Insgesamt ist Captive (Re)Insurance eine wertvolle Strategie für Unternehmen, um Risiken zu managen und ihre finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Mit einer maßgeschneiderten Versicherungsstrategie können Unternehmen ihre Kapitalrendite verbessern und gleichzeitig ihre Schutzmaßnahmen optimieren. Durch die Nutzung dieser Versicherungsform können Unternehmen ihre Risiken proaktiv steuern und ihre Versicherungskosten langfristig senken. Die sorgfältige Umsetzung einer Captive (Re)Insurance erfordert jedoch umfassendes Fachwissen und eine solide Kenntnis der rechtlichen und regulatorischen Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen zu Captive (Re)Insurance

Was bedeutet Captive (Re)Insurance?

Captive (Re)Insurance: Definition und Erklärung Captive (Re)Insurance – zu Deutsch auch Eigenversicherung – ist ein spezieller Mechanismus, bei dem Unternehmen eigene Versicherungsgesellschaften gründen, um sich gegen Risiken abzusichern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Versicherung, bei der die Prämien an Dritte gezahlt werden, werden die Prämien bei Captive (Re)Insurance von der eigenen Muttergesellschaft eingezogen.

Wie wird Captive (Re)Insurance beim Investieren verwendet?

„Captive (Re)Insurance“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Captive (Re)Insurance in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Captive (Re)Insurance“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Captive (Re)Insurance?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Captive (Re)Insurance“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Captive (Re)Insurance?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Captive (Re)Insurance“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon

Briefkastenwerbung

In der Welt der Kapitalmärkte gibt es zahlreiche Begriffe, die für Investoren von großer Bedeutung sind. Einer dieser Begriffe ist "Briefkastenwerbung". Im Rahmen unseres Bestrebens, ein umfangreiches Glossar für Investoren...

Umrechnungskurs

Title: Umrechnungskurs: Definition, Bedeutung und Anwendung im Finanzwesen Einleitung: Als führendes Kapitalmarktlexikon auf Eulerpool.com sind wir stolz darauf, Anlegern ein umfassendes Glossar anzubieten, das ihnen dabei hilft, die Finanzmärkte besser zu verstehen....

ausländische Kapitalgesellschaft

Die ausländische Kapitalgesellschaft bezieht sich auf eine rechtliche Struktur, die in einem anderen Land als ihrer Heimatanleihe eingetragen ist und Kapital durch die Ausgabe von Aktien an Investoren generiert. Diese...

Etablissementsbezeichnung

Etablissementsbezeichnung ist ein Fachbegriff aus dem Bereich des Finanzwesens, der insbesondere in Deutschland verwendet wird. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den offiziellen Namen eines Unternehmens, der in dessen Handelsregistereintrag festgehalten...

außerordentliche Aufwendungen

Außerordentliche Aufwendungen sind Kosten, die in einem Unternehmen anfallen und außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegen. Diese Aufwendungen sind unregelmäßig, nicht vorhersehbar und resultieren aus außergewöhnlichen Ereignissen, die nicht im normalen...

Risikogeschäft

Das Risikogeschäft, auch als Riskante Transaktion bekannt, bezieht sich auf eine Investition oder Transaktion in einem Kapitalmarkt, die ein erhöhtes Verlustrisiko birgt. In der Regel handelt es sich dabei um...

Trendlinie

Trendlinie ist ein Konzept aus der technischen Analyse, das sich auf eine Linie bezieht, die auf einem Diagramm gezeichnet wird, um den allgemeinen Trend eines Wertpapiers zu identifizieren. Es wird...

Selbstliquidationsprinzip

Das Selbstliquidationsprinzip ist ein grundlegendes Konzept in den Kapitalmärkten, das insbesondere bei der Analyse von Investmentfonds und Wertpapieren Anwendung findet. Es beschreibt den Prozess der Abwicklung und Auflösung einer Anlagestrategie...

False Trading

Falscher Handel Der Begriff "Falscher Handel" in den Finanzmärkten bezieht sich auf eine betrügerische Praxis, bei der ein Händler absichtlich falsche Informationen oder Aufträge verwendet, um den Marktpreis zu manipulieren und...

dinglicher Vertrag

Titel: Dinglicher Vertrag - Definition und Bedeutung für Investoren in Kapitalmärkten Ein dinglicher Vertrag ist eine juristische Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Parteien, bei der eine Verpflichtung zur Erfüllung an ein...