LOC

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

LOC: LOC steht für "Letter of Credit" oder auf Deutsch "Akkreditiv". Es handelt sich um ein schriftliches Dokument, das von einer Bank ausgestellt wird und als Zahlungsgarantie für den Export oder Import von Waren oder Dienstleistungen fungiert. Das Akkreditiv wird normalerweise zwischen einem Exporteur und einem Importeur vereinbart und regelt die Bedingungen und Modalitäten der Zahlung. Ein LOC bietet dem Exporteur die Sicherheit, dass er Zahlungen für seine Waren oder Dienstleistungen erhalten wird, während der Importeur die Gewissheit hat, dass er die bestellten Waren oder Dienstleistungen in der vereinbarten Qualität und Menge erhalten wird. Dieses Instrument wird häufig bei internationalen Geschäften eingesetzt, insbesondere wenn die beteiligten Parteien sich nicht gut kennen oder sich in verschiedenen Ländern befinden. Das LOC-Verfahren funktioniert wie folgt: Der Exporteur stellt dem Importeur eine Rechnung aus und leitet eine Kopie dieser Rechnung an seine Bank weiter. Die Bank des Exporteurs prüft die erforderlichen Dokumente und reicht diese zusammen mit einer Anfrage an die Bank des Importeurs weiter. Die Bank des Importeurs prüft die vorgelegten Dokumente und zahlt dem Exporteur den vereinbarten Betrag, sofern alle Bedingungen erfüllt sind. Eine wichtige Rolle bei der Ausstellung eines LOC spielt die Einhaltung des International Standby Practices (ISP98), einer international anerkannten Richtlinie für die Verwendung und Auslegung von Akkreditiven. Dies gewährleistet, dass alle Parteien die gleichen Regeln und Konditionen einhalten und Streitigkeiten vermieden werden. Ein LOC bietet sowohl dem Exporteur als auch dem Importeur viele Vorteile. Für den Exporteur bedeutet es, dass er eine Zahlungsgarantie erhält und somit das Risiko von Zahlungsausfällen minimiert. Der Importeur hingegen sichert sich die Lieferung der vereinbarten Waren oder Dienstleistungen und vermeidet das Risiko, für schlechte Qualität oder Nichterfüllung bezahlen zu müssen. Insgesamt ist ein LOC ein wichtiges Instrument im internationalen Handel, das den sicheren Austausch von Waren und Dienstleistungen ermöglicht. Es bietet allen beteiligten Parteien Sicherheit und sorgt für reibungslose Transaktionen.

Ausführliche Definition

LOC steht für "Letter of Credit" oder auf Deutsch "Akkreditiv". Es handelt sich um ein schriftliches Dokument, das von einer Bank ausgestellt wird und als Zahlungsgarantie für den Export oder Import von Waren oder Dienstleistungen fungiert. Das Akkreditiv wird normalerweise zwischen einem Exporteur und einem Importeur vereinbart und regelt die Bedingungen und Modalitäten der Zahlung. Ein LOC bietet dem Exporteur die Sicherheit, dass er Zahlungen für seine Waren oder Dienstleistungen erhalten wird, während der Importeur die Gewissheit hat, dass er die bestellten Waren oder Dienstleistungen in der vereinbarten Qualität und Menge erhalten wird. Dieses Instrument wird häufig bei internationalen Geschäften eingesetzt, insbesondere wenn die beteiligten Parteien sich nicht gut kennen oder sich in verschiedenen Ländern befinden. Das LOC-Verfahren funktioniert wie folgt: Der Exporteur stellt dem Importeur eine Rechnung aus und leitet eine Kopie dieser Rechnung an seine Bank weiter. Die Bank des Exporteurs prüft die erforderlichen Dokumente und reicht diese zusammen mit einer Anfrage an die Bank des Importeurs weiter. Die Bank des Importeurs prüft die vorgelegten Dokumente und zahlt dem Exporteur den vereinbarten Betrag, sofern alle Bedingungen erfüllt sind. Eine wichtige Rolle bei der Ausstellung eines LOC spielt die Einhaltung des International Standby Practices (ISP98), einer international anerkannten Richtlinie für die Verwendung und Auslegung von Akkreditiven. Dies gewährleistet, dass alle Parteien die gleichen Regeln und Konditionen einhalten und Streitigkeiten vermieden werden. Ein LOC bietet sowohl dem Exporteur als auch dem Importeur viele Vorteile. Für den Exporteur bedeutet es, dass er eine Zahlungsgarantie erhält und somit das Risiko von Zahlungsausfällen minimiert. Der Importeur hingegen sichert sich die Lieferung der vereinbarten Waren oder Dienstleistungen und vermeidet das Risiko, für schlechte Qualität oder Nichterfüllung bezahlen zu müssen. Insgesamt ist ein LOC ein wichtiges Instrument im internationalen Handel, das den sicheren Austausch von Waren und Dienstleistungen ermöglicht. Es bietet allen beteiligten Parteien Sicherheit und sorgt für reibungslose Transaktionen.

Häufig gestellte Fragen zu LOC

Was bedeutet LOC?

LOC steht für "Letter of Credit" oder auf Deutsch "Akkreditiv". Es handelt sich um ein schriftliches Dokument, das von einer Bank ausgestellt wird und als Zahlungsgarantie für den Export oder Import von Waren oder Dienstleistungen fungiert.

Wie wird LOC beim Investieren verwendet?

„LOC“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich LOC in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „LOC“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei LOC?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „LOC“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit LOC?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „LOC“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Läsarfavoriter i Eulerpools börshandboks

Auslisten

"Auslisten" ist ein Begriff, der in den Finanzmärkten verwendet wird und insbesondere im Zusammenhang mit Aktienhandel und Investmentstrategien relevant ist. Dieser Terminus bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein...

Strukturstückliste

Die Strukturstückliste ist ein wichtiges Instrument in der Kapitalmarktanalyse und -bewertung, insbesondere im Bereich der strukturierten Finanzierung. Sie wird verwendet, um die Struktur und die einzelnen Komponenten eines Finanzinstruments oder...

Securities Lending

Securities Lending, auch Wertpapierleihe genannt, bezeichnet einen Finanzierungsvorgang, bei dem ein Wertpapierhalter Wertpapiere an einen Kreditnehmer für eine vorher bestimmte Zeit gegen eine Gebühr verleiht. Bei dieser Transaktion verpflichtet sich...

internationale Planung

Die internationale Planung bezieht sich auf den Prozess, bei dem multinationale Unternehmen ihre Geschäftsstrategien und -aktivitäten entwickeln, um auf globaler Ebene erfolgreich zu sein. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des...

Massenkalkulation

Massenkalkulation ist ein wichtiges Konzept in der Finanzwelt, insbesondere im Bereich der Kapitalmärkte. Es bezieht sich auf die Berechnung und Schätzung der Kosten und potenziellen Gewinne eines bestimmten Projekts oder...

elektronische Werbung

Definition: Elektronische Werbung Elektronische Werbung bezieht sich auf jede Form von Online-Werbung, die mithilfe von elektronischen Medien und Technologien durchgeführt wird. Dies umfasst eine Vielzahl von Werbeformen, einschließlich Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing,...

Fluides Personalmanagement

Flüssiges Personalmanagement (Fluides Personalmanagement) ist ein Konzept und eine Praxis der effizienten und flexiblen Verwaltung von Personalressourcen in einer Unternehmensumgebung. Es bezieht sich auf eine agile und anpassungsfähige Methode, um...

beitragsfreie Zeiten

Beitragsfreie Zeiten sind ein Begriff, der sich auf eine bestimmte Periode bezieht, in der ein Kreditnehmer von der Zahlung von Zinsen, Tilgungen oder anderen finanziellen Verpflichtungen befreit ist. Dieser Zeitraum...

resignative Arbeitszufriedenheit

Definition: Resignative Arbeitszufriedenheit Die resignative Arbeitszufriedenheit ist ein Begriff aus der Arbeitspsychologie, der die innere Haltung eines Individuums beschreibt, das trotz einer Unzufriedenheit mit seiner aktuellen beruflichen Situation weiterhin in demselben...

Self Liquidators

Definition: Selbstliquidierende Anlagen oder Geschäfte sind Finanzinstrumente, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg einen kontinuierlichen Cashflow erzeugen, der dazu verwendet wird, die ursprüngliche Investition des Anlegers oder Kreditgebers zurückzuzahlen. Diese...