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Ermessensüberschreitung Definition

Das Eulerpool Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Ermessensüberschreitung für Deutschland.

Ermessensüberschreitung Definition
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Ermessensüberschreitung

Ermessensüberschreitung wird verwendet, um die Handlung eines Entscheidungsträgers zu beschreiben, der seine Autorität oder Befugnisse übermäßig ausübt oder übersteigt.

In Bezug auf die Kapitalmärkte bezieht sich Ermessensüberschreitung auf den Fall, in dem ein Finanzexperte oder ein Anlageverwalter über die ihm eingeräumte Entscheidungsfreiheit hinausgeht und eine Investition tätigt, die nicht im besten Interesse seiner Kunden oder Anleger liegt. Im Rahmen des Risikomanagements ist es von großer Bedeutung, dass diejenigen, die Entscheidungen auf den Kapitalmärkten treffen, diese Entscheidungsfreiheit verantwortungsbewusst ausüben. Eine unverantwortliche oder übermäßige Ermessensüberschreitung kann zu erheblichen Verlusten führen und das Vertrauen der Anleger erschüttern. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einer Ermessensüberschreitung führen können. Dazu gehören unangemessene Risikobereitschaft, persönliche Interessenkonflikte, unzureichende Informationen oder ein Mangel an Erfahrung. Eine Ermessensüberschreitung kann auch dann auftreten, wenn ein Entscheidungsträger von externen Einflüssen, wie beispielsweise Druck seitens des Managements oder der Kunden, beeinflusst wird. Um Ermessensüberschreitungen zu verhindern, ist es wichtig, dass Finanzexperten und Anlageverwalter klare Richtlinien und Kontrollmechanismen haben. Die Einrichtung einer unabhängigen Überwachungsinstanz und die Ausarbeitung von Richtlinien, die eine angemessene Entscheidungsfreiheit gewährleisten, sind von entscheidender Bedeutung. Es ist auch wichtig, dass die Entscheidungsprozesse transparent sind und regelmäßig überprüft werden. Insgesamt wird Ermessensüberschreitung mit negativen Auswirkungen auf den Anlageprozess und die finanzielle Stabilität in Verbindung gebracht. Es ist ein Begriff, der das Bewusstsein für die Bedeutung verantwortungsvollen Handelns auf den Kapitalmärkten schärft und die Notwendigkeit betont, klare Regeln und Kontrollen zu haben, um potenzielle Missbrauchsfälle zu vermeiden.
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