EWGV
Definition und Erklärung
Legendariska investerare satsar på Eulerpool
Trusted by leading companies and financial institutions
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →EWGV: EWGV steht für "Europäische Wertpapierhandelsrichtlinie und Marktinfrastrukturverordnung" und ist eine EU-Verordnung, die erstmals im Jahr 2018 in Kraft trat. Die EWGV wurde eingeführt, um die Kapitalmärkte in der Europäischen Union (EU) zu harmonisieren und zu regulieren und somit den Anlegerschutz zu verbessern. Die EWGV legt strenge Regeln für den Handel von Wertpapieren fest, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die Marktintegrität sicherzustellen. Sie zielt darauf ab, die Transparenz und Effizienz der Märkte zu erhöhen, indem sie einheitliche Standards für den Handel, die Clearing- und Abwicklungsdienstleistungen sowie die Überwachung der Märkte festlegt. Ein wesentlicher Bestandteil der EWGV ist die Einführung des sogenannten MiFID II-Frameworks (Markets in Financial Instruments Directive II). Dieses Framework stärkt den Anlegerschutz, indem es eine umfassende Offenlegung von Informationen seitens der Finanzinstitute und Wertpapierfirmen fordert. Die MiFID II-Regeln betreffen sowohl institutionelle Anleger als auch private Anleger und umfassen eine Vielzahl von Bereichen wie den Handel von Finanzinstrumenten, die Transaktionsberichterstattung und die Qualität der Ausführung von Aufträgen. Die EWGV hat auch Auswirkungen auf den Hochfrequenzhandel. Sie zielt darauf ab, Manipulationen und Missbrauch zu verhindern, indem sie neue Transparenzanforderungen und Beschränkungen für den Hochfrequenzhandel einführt. Die EU-Mitgliedstaaten müssen sicherstellen, dass Finanzinstitute, die Hochfrequenzhandel betreiben, strenge Risikomanagementverfahren implementieren und mögliche Risiken im Zusammenhang mit dem Hochfrequenzhandel überwachen. Die EWGV legt außerdem Maßnahmen zur Stärkung der Rolle der Aufsichtsbehörden fest. Sie ermächtigt nationale Aufsichtsbehörden, Sanktionen und Bußgelder gegen Finanzinstitute zu verhängen, die gegen die Vorschriften der EWGV verstoßen. Dadurch wird ein höheres Maß an Disziplin und Regulierung in den Kapitalmärkten eingeführt. Insgesamt stellt die EWGV eine bedeutende Reform der EU-Kapitalmärkte dar. Sie zielt darauf ab, das Vertrauen der Anleger zu stärken, die Marktintegrität sicherzustellen und die Stabilität der Finanzmärkte zu fördern. Durch die Schaffung eines einheitlichen Regelwerks für den Handel und die Sekundärmarktinstrumente trägt die EWGV dazu bei, die Effizienz und den Anlegerschutz in den europäischen Kapitalmärkten zu verbessern. Eulerpool.com ist eine führende Website für Aktienforschung und Finanznachrichten in Europa. Unsere umfassende Glossar-Datenbank umfasst auch Informationen zu den wichtigsten Begriffen der EWGV und anderen relevanten Finanzthemen. Besuchen Sie unsere Website, um mehr über das Thema und andere interessante Artikel aus der Welt der Kapitalmärkte zu erfahren.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu EWGV
Was bedeutet EWGV?
EWGV steht für "Europäische Wertpapierhandelsrichtlinie und Marktinfrastrukturverordnung" und ist eine EU-Verordnung, die erstmals im Jahr 2018 in Kraft trat. Die EWGV wurde eingeführt, um die Kapitalmärkte in der Europäischen Union (EU) zu harmonisieren und zu regulieren und somit den Anlegerschutz zu verbessern.
Wie wird EWGV beim Investieren verwendet?
„EWGV“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich EWGV in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „EWGV“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei EWGV?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „EWGV“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit EWGV?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „EWGV“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Läsarfavoriter i Eulerpools börshandboks
Zuckersteuer
Die Zuckersteuer ist eine politische Maßnahme zur Besteuerung von Lebensmitteln, die einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Sie hat das Ziel, den Konsum von zuckerhaltigen Produkten zu reduzieren, um gesundheitliche Probleme wie...
Selbstkosten
Selbstkosten, auch bekannt als Herstellungs- oder Produktionskosten, repräsentieren die direkten und indirekten Kosten, die bei der Herstellung eines Produkts oder der Bereitstellung einer Dienstleistung anfallen. Im Kontext des Kapitalmarktes beziehen...
Präferenzzoll
Präferenzzoll - Definition und Erläuterung Ein Präferenzzoll ist eine Handelspolitik, die von Ländern angewendet wird, um bestimmten ausländischen Waren einen Wettbewerbsvorteil zu gewähren. Im Allgemeinen wird ein Präferenzzoll auf Waren aus...
schwebende Schulden
"Schwebende Schulden" ist ein rechtlicher Begriff, der im Zusammenhang mit dem deutschen Insolvenzrecht verwendet wird. Dieser Begriff bezieht sich auf Schulden, die zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung bereits bestanden haben, aber...
Umweltschutzindustrie
Umweltschutzindustrie: Die Umweltschutzindustrie, auch bekannt als grüne Industrie, bezieht sich auf den Wirtschaftssektor, der sich mit der Entwicklung und Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zur Lösung von Umweltproblemen und zur Schonung...
Revised American Foreign Trade Definition 1941
Die "Überarbeitete amerikanische Außenhandelsdefinition von 1941" ist ein Begriff, der in der Welt des internationalen Handels und der Volkswirtschaft von großer Bedeutung ist. Diese Definition wurde von den Vereinigten Staaten...
Wetterderivate
Wetterderivate sind Finanzinstrumente, die auf Wetterbedingungen als zugrunde liegendem Vermögenswert basieren. Sie sind Teil der Kategorie der exotischen Derivate, da sie sich von den herkömmlichen Finanzinstrumenten unterscheiden, die auf Aktien,...
Zielvereinbarung
Zielvereinbarung ist ein Begriff, der im Bereich der Unternehmensführung und -planung weit verbreitet ist. Es bezieht sich auf ein Instrument zur Festlegung von Zielen, die ein Unternehmen oder eine Organisation...
Smithsche Steuerregeln
Die "Smithschen Steuerregeln" beziehen sich auf eine Theorie der Besteuerung, die vom bekannten Ökonomen Adam Smith entwickelt wurde. Adam Smith, auch als Vater der modernen Volkswirtschaftslehre bekannt, prägte das Konzept...
Folgeprüfverfahren
Folgeprüfverfahren – Definition und Bedeutung im Finanzwesen Das Folgeprüfverfahren, auch bekannt als Follow-up-Prüfung, spielt eine entscheidende Rolle bei der Überprüfung, Kontrolle und Sicherstellung der Einhaltung von internen Kontrollsystemen und Prozessen im...

