weißer Ritter

Definition und Erklärung

Rozpoznaj niedowartościowane akcje na pierwszy rzut oka

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

weißer Ritter: "Weißer Ritter" ist ein Begriff aus dem Bereich der Unternehmensübernahmen und bezeichnet einen potenziellen Käufer, der als Retter für ein übernahmebedrohtes Unternehmen agiert. Im Gegensatz zu einem "feindlichen" Käufer, der den Schwerpunkt auf das Ausnutzen von Schwächen und den eigenen Gewinn legt, tritt der weiße Ritter als freundlicher und wohlwollender Akteur auf. Diese Vorgehensweise ist auch in deutschsprachigen Ländern geläufig, wo der Begriff "weißer Ritter" beibehalten wird. Der weiße Ritter springt häufig dann ein, wenn ein feindliches Übernahmeangebot eines Dritten vorliegt und das Management des angegriffenen Unternehmens nach Alternativen sucht, um die Kontrolle zu behalten oder einen höheren Preis zu erzielen. Der weiße Ritter ist bereit, höhere Übernahmeprämien zu zahlen, um die Zustimmung des Managements und der Aktionäre des Zielunternehmens zu gewinnen. Dadurch bieten sie eine attraktive Alternative zum ursprünglichen feindlichen Angebot an. Es ist wichtig zu beachten, dass die Motivation des weißen Ritters je nach Situation variieren kann. Einige könnten strategisches Interesse an bestimmten Geschäftsbereichen des Zielunternehmens haben, während andere einen Wettbewerber daran hindern möchten, eine zu starke Position auf dem Markt zu erlangen. In anderen Fällen kann der weiße Ritter auch an einer Zusammenarbeit mit dem Zielunternehmen interessiert sein, um von Synergieeffekten und gemeinsamen Ressourcen zu profitieren. Die Interessen des weißen Ritters können jedoch auch mit den Zielen der Anteilseigner des Zielunternehmens kollidieren. Daher ist es entscheidend, dass das Management und der Verwaltungsrat des Zielunternehmens sorgfältig prüfen, ob ein Angebot des weißen Ritters langfristig im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre liegt. Insgesamt bleibt der weiße Ritter eine wichtige Option für Unternehmen in einem Übernahmekampf. Durch seine freundliche und wohlwollende Positionierung bietet er eine Alternative zum feindlichen Übernahmeangebot, was letztendlich zu einem besseren Ergebnis für das Zielunternehmen und seine Aktionäre führen kann.

Ausführliche Definition

"Weißer Ritter" ist ein Begriff aus dem Bereich der Unternehmensübernahmen und bezeichnet einen potenziellen Käufer, der als Retter für ein übernahmebedrohtes Unternehmen agiert. Im Gegensatz zu einem "feindlichen" Käufer, der den Schwerpunkt auf das Ausnutzen von Schwächen und den eigenen Gewinn legt, tritt der weiße Ritter als freundlicher und wohlwollender Akteur auf. Diese Vorgehensweise ist auch in deutschsprachigen Ländern geläufig, wo der Begriff "weißer Ritter" beibehalten wird. Der weiße Ritter springt häufig dann ein, wenn ein feindliches Übernahmeangebot eines Dritten vorliegt und das Management des angegriffenen Unternehmens nach Alternativen sucht, um die Kontrolle zu behalten oder einen höheren Preis zu erzielen. Der weiße Ritter ist bereit, höhere Übernahmeprämien zu zahlen, um die Zustimmung des Managements und der Aktionäre des Zielunternehmens zu gewinnen. Dadurch bieten sie eine attraktive Alternative zum ursprünglichen feindlichen Angebot an. Es ist wichtig zu beachten, dass die Motivation des weißen Ritters je nach Situation variieren kann. Einige könnten strategisches Interesse an bestimmten Geschäftsbereichen des Zielunternehmens haben, während andere einen Wettbewerber daran hindern möchten, eine zu starke Position auf dem Markt zu erlangen. In anderen Fällen kann der weiße Ritter auch an einer Zusammenarbeit mit dem Zielunternehmen interessiert sein, um von Synergieeffekten und gemeinsamen Ressourcen zu profitieren. Die Interessen des weißen Ritters können jedoch auch mit den Zielen der Anteilseigner des Zielunternehmens kollidieren. Daher ist es entscheidend, dass das Management und der Verwaltungsrat des Zielunternehmens sorgfältig prüfen, ob ein Angebot des weißen Ritters langfristig im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre liegt. Insgesamt bleibt der weiße Ritter eine wichtige Option für Unternehmen in einem Übernahmekampf. Durch seine freundliche und wohlwollende Positionierung bietet er eine Alternative zum feindlichen Übernahmeangebot, was letztendlich zu einem besseren Ergebnis für das Zielunternehmen und seine Aktionäre führen kann.

Häufig gestellte Fragen zu weißer Ritter

Was bedeutet weißer Ritter?

"Weißer Ritter" ist ein Begriff aus dem Bereich der Unternehmensübernahmen und bezeichnet einen potenziellen Käufer, der als Retter für ein übernahmebedrohtes Unternehmen agiert. Im Gegensatz zu einem "feindlichen" Käufer, der den Schwerpunkt auf das Ausnutzen von Schwächen und den eigenen Gewinn legt, tritt der weiße Ritter als freundlicher und wohlwollender Akteur auf.

Wie wird weißer Ritter beim Investieren verwendet?

„weißer Ritter“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich weißer Ritter in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „weißer Ritter“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei weißer Ritter?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „weißer Ritter“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit weißer Ritter?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „weißer Ritter“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Ulubieńcy czytelników w Eulerpool Giełdowym Leksykonie

Notanzeige

Definition der "Notanzeige" im Finanzwesen Die "Notanzeige" ist ein Begriff im Finanzwesen, der auf den Prozess der schnellstmöglichen Benachrichtigung von Kreditgebern, Investoren und anderen Interessengruppen über eine bevorstehende Zahlungsunfähigkeit oder finanzielle...

Forderungen Gebietsansässiger an Gebietsfremde

"Forderungen Gebietsansässiger an Gebietsfremde" ist ein Begriff, der sich auf die Kategorie von Forderungen bezieht, die von Personen oder Unternehmen mit Wohnsitz oder Sitz in einem bestimmten Gebiet an Personen...

Mehrlinienprinzip

Das "Mehrlinienprinzip" ist ein Konzept, das in der Welt der Finanzmärkte weit verbreitet ist und von hoher Bedeutung für professionelle Investoren aus den Bereichen Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen...

behaviouristische Standorttheorie

Die behavioristische Standorttheorie ist ein Konzept, das in der Wirtschaftsgeographie und Standortforschung weit verbreitet ist. Sie basiert auf dem Verständnis, dass die Aktivitäten von Unternehmen und die Wahl eines geeigneten...

Niveauverschiebungseffekt

Niveauverschiebungseffekt ist ein Begriff, der in der Finanzwelt häufig verwendet wird, um eine spezielle Art der Verschiebung des Basisniveaus bei bestimmten Finanzinstrumenten zu beschreiben. Primär tritt dieser Effekt bei Anleihen...

natürlicher Preis

Der Begriff "natürlicher Preis" bezieht sich auf den theoretischen Preis eines Vermögenswerts, der nur durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf einem vollkommenen Markt bestimmt wird. Dieser Preis stellt...

Ex-Post-Limitationalität

Ex-Post-Limitationalität: Definition und Bedeutung für Investoren in Kapitalmärkten Die Ex-Post-Limitationalität ist ein Begriff, der in Kapitalmärkten von großer Bedeutung ist. Diese Fachterminologie beschreibt den Prozess der nachträglichen Analyse und Bewertung von...

internationale Ordnungsökonomik

Internationale Ordnungsökonomik ist ein zentraler Begriff in der Wirtschaftswissenschaft, der sich mit der Gestaltung und Regulierung der globalen Wirtschaftsordnung befasst. Diese Disziplin untersucht, wie die Interaktion zwischen verschiedenen Volkswirtschaften organisiert...

Amtsgericht

Amtsgericht ist ein rechtlicher Begriff in Deutschland, der sich auf das niedrigere Gerichtsbarkeitssystem bezieht. Es handelt sich um das Gericht erster Instanz in nicht-strafrechtlichen Angelegenheiten und ist in fast jeder...

Effektenarbitrage

Effektenarbitrage ist eine Form des Arbitragehandels, bei dem Trader die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Effekten oder Wertpapieren ausnutzen, um Gewinne zu erzielen. Typischerweise handelt es sich dabei um den Kauf und...