Computerbörse
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Computerbörse: Bei einer Computerbörse handelt es sich um eine elektronische Handelsplattform, die den Handel mit Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Derivaten und anderen Wertpapieren ermöglicht. Im Gegensatz zur herkömmlichen Börse, bei der der Handel über physische Handelsplätze stattfindet, wird der Handel an einer Computerbörse ausschließlich elektronisch abgewickelt. Eine Computerbörse bietet den Marktteilnehmern eine effiziente und transparente Möglichkeit, verschiedene Finanzinstrumente zu kaufen und zu verkaufen. Die elektronische Handelsplattform ermöglicht es den Händlern, in Echtzeit auf Preis- und Marktdaten zuzugreifen und Aufträge elektronisch zu platzieren. Durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien und Algorithmen werden Aufträge automatisch abgeglichen und ausgeführt, wodurch der Handel schneller und effektiver abläuft. Im Vergleich zu herkömmlichen Börsen bietet eine Computerbörse viele Vorteile. Zum einen erfolgt der Handel jederzeit und von jedem Ort aus, solange eine Internetverbindung besteht. Dies ermöglicht den Marktteilnehmern einen flexiblen Handel und erleichtert den Zugang zu globalen Märkten. Des Weiteren führt die Automatisierung des Handels zu geringeren Transaktionskosten und reduziert die Möglichkeit von menschlichen Fehlern. Eine Computerbörse bietet auch eine höhere Liquidität, da die elektronische Plattform den Handel zwischen einer großen Anzahl von Marktteilnehmern ermöglicht. Dies erleichtert den Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu fairen Marktpreisen und verringert das Risiko von illiquiden Märkten. Als eine wichtige Innovation im Bereich des elektronischen Handels hat die Einführung von Computerbörsen den Finanzmärkten ein großes Potenzial eröffnet. Die fortschreitende Digitalisierung und technologische Weiterentwicklung haben dazu beigetragen, dass Computerbörsen weltweit an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind zu einem integralen Bestandteil des modernen Kapitalmarkts geworden und bieten Investoren eine effektive Möglichkeit, ihre strategischen Entscheidungen zu treffen und Transaktionen durchzuführen. Neben den traditionellen Börsen haben sich auch spezialisierte Computerbörsen entwickelt, die den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin und anderen digitalen Assets ermöglichen. Diese sogenannten Krypto-Börsen bieten spezielle Dienstleistungen und Funktionalitäten für den Handel mit digitalen Währungen an und haben eine eigene dynamische Marktdynamik. Insgesamt haben Computerbörsen die Art und Weise, wie Wertpapiere gehandelt werden, revolutioniert und den Handel schneller, effizienter und zugänglicher gemacht. Mit der ständigen Weiterentwicklung der Technologie und der zunehmenden Integration von Künstlicher Intelligenz und Big Data werden Computerbörsen voraussichtlich weiterhin eine wichtige Rolle für Investoren im Kapitalmarkt spielen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Computerbörse
Was bedeutet Computerbörse?
Bei einer Computerbörse handelt es sich um eine elektronische Handelsplattform, die den Handel mit Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Derivaten und anderen Wertpapieren ermöglicht. Im Gegensatz zur herkömmlichen Börse, bei der der Handel über physische Handelsplätze stattfindet, wird der Handel an einer Computerbörse ausschließlich elektronisch abgewickelt.
Wie wird Computerbörse beim Investieren verwendet?
„Computerbörse“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Computerbörse in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Computerbörse“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Computerbörse?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Computerbörse“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Computerbörse?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Computerbörse“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Preferiti dai lettori nel glossario di borsa di Eulerpool
Auftragsfreigabe
Auftragsfreigabe ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird, um den Prozess der Genehmigung von Aufträgen oder Transaktionen zu beschreiben. Im Allgemeinen bezieht sich die Auftragsfreigabe auf den Schritt,...
Bevölkerungsfortschreibung
Bevölkerungsfortschreibung bezieht sich auf eine Statistikmethode, um die Entwicklung der Bevölkerung in einem bestimmten geografischen Gebiet im Laufe der Zeit vorherzusagen. Diese Methode berücksichtigt Faktoren wie Geburtenrate, Sterberate und Wanderungsbewegungen,...
Leistungsmotivation
Leistungsmotivation - Definition und Bedeutung Die Leistungsmotivation ist ein wesentlicher psychologischer Faktor, der das individuelle Verhalten von Investoren auf den Kapitalmärkten, insbesondere im Bereich der Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen,...
Directors-and-Officers-Versicherung
Die "Directors-and-Officers-Versicherung" (D&O-Versicherung) ist eine Haftpflichtversicherung, die speziell für Führungskräfte in Unternehmen entwickelt wurde. Sie bietet Schutz vor finanziellen Ansprüchen, die gegen diese Führungskräfte aufgrund von Fehlverhalten im Rahmen ihrer...
Preisbindung zweiter Hand
Definition: Preisbindung zweiter Hand (also known as "second-hand price fixing" in English) is a term used in capital markets to describe a practice in which the price of a security...
Anleiheemittent
Ein Anleiheemittent ist der Ausgeber einer Anleihe, einer Schuldverschreibung, die er an den Kapitalmärkten platziert, um sich Fremdkapital für sein Unternehmen zu beschaffen. Dabei handelt es sich in den meisten...
Fertigfabrikat
Fertigfabrikat - Definition und Bedeutung im Finanzbereich Ein Fertigfabrikat ist ein Begriff, der häufig im Zusammenhang mit Anlageinstrumenten verwendet wird, insbesondere im Bereich der Kapitalmärkte. Es handelt sich um ein Finanzinstrument,...
Immobiliar-Verbraucherdarlehen
Immobiliar-Verbraucherdarlehen ist ein spezifischer Kreditvertrag, der von Banken und Finanzinstituten angeboten wird, um Privatpersonen den Erwerb oder die Renovierung von Immobilien zu ermöglichen. Es handelt sich um eine Art von...
Managementvertrag
Ein Managementvertrag bezieht sich auf eine Vereinbarung zwischen einem Unternehmen (dem Auftraggeber) und einer Managementgesellschaft (dem Verwalter), bei der der Verwalter beauftragt wird, die operativen Funktionen und Entscheidungen des Unternehmens...
Undkonto
Das Undkonto ist ein spezielles Bankkonto, das im Zusammenhang mit Kapitalmärkten genutzt wird, um bestimmte Transaktionen effizient abzuwickeln. Es dient als Unter- oder Nebenkonto eines Hauptkontos und wird in der...

