Satisficing

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Satisficing: Satisficing beschreibt ein Konzept aus der Entscheidungstheorie und bezieht sich auf eine Methode, die in wirtschaftlichen und investitionsbezogenen Situationen angewendet wird. Das Konzept kombiniert die Begriffe "satisfying" (Zufriedenstellen) und "sufficing" (Ausreichen), um den Prozess der Entscheidungsfindung in Bezug auf Investitionen zu beschreiben. Die Idee hinter Satisficing besteht darin, dass Investoren oft nicht die optimale Lösung oder den höchsten Gewinn anstreben, sondern eine Lösung wählen, die ausreichend zufriedenstellend ist. Das heißt, es wird nicht nach dem Ideal gesucht, sondern nach einer ausreichend guten Lösung, die den vorgegebenen Anforderungen genügt. Im Kontext des Kapitalmarktes bedeutet Satisficing, dass Investoren bei der Auswahl von Investitionen oder Anlagestrategien nicht unbedingt die bestmöglichen Entscheidungen treffen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Suche nach einer ausreichend guten Lösung, die ihren Anforderungen und Zielen entspricht. Die Anwendung von Satisficing ermöglicht es Investoren, Zeit und Ressourcen zu sparen. Anstatt eine umfassende Analyse aller verfügbaren Optionen durchzuführen, wählen Investoren aus einer begrenzten Auswahl an Möglichkeiten diejenige aus, die ihren Anforderungen am besten entspricht. Dieser Ansatz sorgt für Effizienz und Rationalisierung des Entscheidungsprozesses. Es ist wichtig anzumerken, dass Satisficing nicht bedeutet, dass Investoren faul oder uninteressiert an optimalen Ergebnissen sind. Vielmehr berücksichtigen sie die begrenzte Verfügbarkeit von Informationen, Zeit und anderen Ressourcen, um Entscheidungen zu treffen, die ihren Bedürfnissen genügen. Zusammenfassend kann Satisficing als eine Entscheidungsstrategie im Bereich der Investitionen beschrieben werden, bei der Investoren eine ausreichend gute Lösung wählen, die ihren Anforderungen und Zielen entspricht, anstatt die optimale Lösung anzustreben. Dieser Ansatz ermöglicht eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Zeit und ist häufig in der Praxis anzutreffen. Bei der Anwendung von Satisficing ist es wichtig, die verschiedenen Risiken und Chancen sorgfältig abzuwägen, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Ausführliche Definition

Satisficing beschreibt ein Konzept aus der Entscheidungstheorie und bezieht sich auf eine Methode, die in wirtschaftlichen und investitionsbezogenen Situationen angewendet wird. Das Konzept kombiniert die Begriffe "satisfying" (Zufriedenstellen) und "sufficing" (Ausreichen), um den Prozess der Entscheidungsfindung in Bezug auf Investitionen zu beschreiben. Die Idee hinter Satisficing besteht darin, dass Investoren oft nicht die optimale Lösung oder den höchsten Gewinn anstreben, sondern eine Lösung wählen, die ausreichend zufriedenstellend ist. Das heißt, es wird nicht nach dem Ideal gesucht, sondern nach einer ausreichend guten Lösung, die den vorgegebenen Anforderungen genügt. Im Kontext des Kapitalmarktes bedeutet Satisficing, dass Investoren bei der Auswahl von Investitionen oder Anlagestrategien nicht unbedingt die bestmöglichen Entscheidungen treffen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Suche nach einer ausreichend guten Lösung, die ihren Anforderungen und Zielen entspricht. Die Anwendung von Satisficing ermöglicht es Investoren, Zeit und Ressourcen zu sparen. Anstatt eine umfassende Analyse aller verfügbaren Optionen durchzuführen, wählen Investoren aus einer begrenzten Auswahl an Möglichkeiten diejenige aus, die ihren Anforderungen am besten entspricht. Dieser Ansatz sorgt für Effizienz und Rationalisierung des Entscheidungsprozesses. Es ist wichtig anzumerken, dass Satisficing nicht bedeutet, dass Investoren faul oder uninteressiert an optimalen Ergebnissen sind. Vielmehr berücksichtigen sie die begrenzte Verfügbarkeit von Informationen, Zeit und anderen Ressourcen, um Entscheidungen zu treffen, die ihren Bedürfnissen genügen. Zusammenfassend kann Satisficing als eine Entscheidungsstrategie im Bereich der Investitionen beschrieben werden, bei der Investoren eine ausreichend gute Lösung wählen, die ihren Anforderungen und Zielen entspricht, anstatt die optimale Lösung anzustreben. Dieser Ansatz ermöglicht eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Zeit und ist häufig in der Praxis anzutreffen. Bei der Anwendung von Satisficing ist es wichtig, die verschiedenen Risiken und Chancen sorgfältig abzuwägen, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zu Satisficing

Was bedeutet Satisficing?

Satisficing beschreibt ein Konzept aus der Entscheidungstheorie und bezieht sich auf eine Methode, die in wirtschaftlichen und investitionsbezogenen Situationen angewendet wird. Das Konzept kombiniert die Begriffe "satisfying" (Zufriedenstellen) und "sufficing" (Ausreichen), um den Prozess der Entscheidungsfindung in Bezug auf Investitionen zu beschreiben.

Wie wird Satisficing beim Investieren verwendet?

„Satisficing“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Satisficing in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Satisficing“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Satisficing?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Satisficing“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Satisficing?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Satisficing“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Lukijoiden suosikit Eulerpoolin pörssisanakirjassa

Regressand

Der Begriff "Regressand" bezieht sich in den Kapitalmärkten auf eine statistische Analyse, genauer gesagt auf eine Regression. Die Regression ist ein wichtiges Instrument, um die Beziehung zwischen zwei oder mehr...

Wicksell-Johnson-Theorem

Das Wicksell-Johnson-Theorem ist ein grundlegendes Konzept in der Kapitalmarkttheorie, das von den Ökonomen Knut Wicksell und Anker Johnson entwickelt wurde. Dieses Theorem beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Zinssätzen und...

Dachfonds

Ein Dachfonds ist ein Investmentfonds, der in andere Investmentfonds investiert. Ein solcher Fonds wird auch als Vermögensverwaltungsfonds bezeichnet, da er von einem professionellen Fondsmanager verwaltet wird, der die Auswahl und...

SYSMIN

SYSMIN (System Mining) ist ein Begriff, der in der Kryptowährungsindustrie verwendet wird und sich auf den Prozess des Erstellens neuer Tokens oder Coins bezieht, indem Rechenleistung und komplexe mathematische Algorithmen...

Motivationsforschung

Motivationsforschung bezeichnet eine tiefgreifende Analyse der menschlichen Motive und Bedürfnisse, die das Verhalten von Individuen in Bezug auf ihre geldbezogenen Entscheidungen beeinflussen. Diese Forschungsdisziplin spielt eine zentrale Rolle in der...

Rehabilitation

Die Rehabilitation bezieht sich auf den Prozess der Wiederherstellung und Wiederbelebung einer angeschlagenen oder insolventen Kapitalgesellschaft. Dieser Begriff findet insbesondere Anwendung in der Finanzwelt und bezieht sich normalerweise auf die...

Außerkurssetzung

Die "Außerkurssetzung" ist ein Begriff, der in den Kapitalmärkten verwendet wird, um den vorübergehenden Stopp des Handels für bestimmte Wertpapiere oder Finanzinstrumente an einer Börse zu beschreiben. Diese Maßnahme kann...

Sparer-Pauschbetrag

Der "Sparer-Pauschbetrag" bezieht sich auf den steuerlich begünstigten Betrag, den eine Einzelperson in Deutschland als Einkünfte aus Kapitalanlagen steuerfrei behalten darf. Jeder Steuerpflichtige hat Anspruch auf einen Sparer-Pauschbetrag von 801...

Arbeitszeitverkürzung

Arbeitszeitverkürzung bezeichnet eine ausdrucksstarke Strategie zur Verringerung oder Neugestaltung der Arbeitszeit für die Arbeitnehmer. Diese Maßnahme kann auf verschiedene Weisen umgesetzt werden, um flexiblere Arbeitsmodelle zu schaffen und die Work-Life-Balance...

Landlocked Developing Countries

Landlocked Developing Countries (LLDCs) refer to nations that lack direct access to the sea, commonly surrounded by land on all sides. This geographical limitation severely hampers their ability to engage...