Variation Margin

Definition und Erklärung

Reconoce acciones infravaloradas de un vistazo

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Variation Margin: Variationsmarge Die Variationsmarge ist ein Begriff, der im Kontext von Derivaten und insbesondere im Rahmen von Clearing- und Margin-Anforderungen in Kapitalmärkten verwendet wird. Es bezieht sich auf die Geldsumme, die von einem Clearinghaus oder einer Börse verlangt wird, um einen angemessenen Sicherheitspuffer bei Handelsgeschäften zu gewährleisten. Im Wesentlichen dient die Variationsmarge als Sicherheitsmaßnahme gegen mögliche Verluste, die im Verlauf eines Handelstages auftreten können. Es ist wichtig zu beachten, dass die Variationsmarge eine tägliche Anpassung darstellt, die basierend auf den tatsächlichen Marktpreisbewegungen im Laufe des Tages berechnet wird. Sie spiegelt somit die täglichen Gewinne oder Verluste wider. Die Notwendigkeit der Variationsmarge ergibt sich aus dem Ziel, das Risiko von ungeplanten Marktbewegungen abzusichern und sicherzustellen, dass alle Handelsparteien in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber dem Clearinghaus oder der Börse zu erfüllen. Durch die tägliche Anpassung der Marge werden potenzielle Verluste minimiert und das Marktrisiko für alle Beteiligten reduziert. Es ist auch wichtig anzumerken, dass die Variationsmarge sowohl Gewinne als auch Verluste abdeckt. Wenn ein Händler Gewinne generiert, wird dieser Betrag zur Variationsmarge hinzugefügt. Im Falle von Verlusten wird der entsprechende Betrag von der Variationsmarge abgezogen. In der Praxis erfolgt die Berechnung der Variationsmarge durch das Clearinghaus oder die Börse, basierend auf den Preisen und Positionen der gehandelten Derivate. Die Durchsetzung und Überwachung der Variationsmarge obliegt den Regelungen und Vorschriften der jeweiligen Institutionen. Die Einhaltung der Margin-Anforderungen, einschließlich der Variationsmarge, ist für alle Marktteilnehmer von großer Bedeutung, da sie die Integrität und Stabilität des Kapitalmarktes gewährleistet. Durch die Sicherstellung eines angemessenen Sicherheitspuffers trägt die Variationsmarge dazu bei, das Risiko von Ausfällen zu minimieren und das Vertrauen der Investoren in die Finanzmärkte aufrechtzuerhalten. Als führende Quelle für Finanzinformationen und Marktdaten stellt Eulerpool.com eine umfassende und verständliche Erklärung der Variationsmarge bereit, um Fachleute und Investoren in der Kapitalmarktgemeinschaft bestmöglich zu informieren. Unsere Expertise im Bereich der Finanznachrichten und unser umfassendes Glossar gewährleisten eine zuverlässige Informationsquelle für Investoren, die ihre Kenntnisse über komplexe Finanzinstrumente erweitern möchten. Besuchen Sie Eulerpool.com, um weitere Informationen und eine umfangreiche Sammlung von Fachbegriffen im Bereich der Kapitalmärkte zu erhalten.

Ausführliche Definition

Variationsmarge Die Variationsmarge ist ein Begriff, der im Kontext von Derivaten und insbesondere im Rahmen von Clearing- und Margin-Anforderungen in Kapitalmärkten verwendet wird. Es bezieht sich auf die Geldsumme, die von einem Clearinghaus oder einer Börse verlangt wird, um einen angemessenen Sicherheitspuffer bei Handelsgeschäften zu gewährleisten. Im Wesentlichen dient die Variationsmarge als Sicherheitsmaßnahme gegen mögliche Verluste, die im Verlauf eines Handelstages auftreten können. Es ist wichtig zu beachten, dass die Variationsmarge eine tägliche Anpassung darstellt, die basierend auf den tatsächlichen Marktpreisbewegungen im Laufe des Tages berechnet wird. Sie spiegelt somit die täglichen Gewinne oder Verluste wider. Die Notwendigkeit der Variationsmarge ergibt sich aus dem Ziel, das Risiko von ungeplanten Marktbewegungen abzusichern und sicherzustellen, dass alle Handelsparteien in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber dem Clearinghaus oder der Börse zu erfüllen. Durch die tägliche Anpassung der Marge werden potenzielle Verluste minimiert und das Marktrisiko für alle Beteiligten reduziert. Es ist auch wichtig anzumerken, dass die Variationsmarge sowohl Gewinne als auch Verluste abdeckt. Wenn ein Händler Gewinne generiert, wird dieser Betrag zur Variationsmarge hinzugefügt. Im Falle von Verlusten wird der entsprechende Betrag von der Variationsmarge abgezogen. In der Praxis erfolgt die Berechnung der Variationsmarge durch das Clearinghaus oder die Börse, basierend auf den Preisen und Positionen der gehandelten Derivate. Die Durchsetzung und Überwachung der Variationsmarge obliegt den Regelungen und Vorschriften der jeweiligen Institutionen. Die Einhaltung der Margin-Anforderungen, einschließlich der Variationsmarge, ist für alle Marktteilnehmer von großer Bedeutung, da sie die Integrität und Stabilität des Kapitalmarktes gewährleistet. Durch die Sicherstellung eines angemessenen Sicherheitspuffers trägt die Variationsmarge dazu bei, das Risiko von Ausfällen zu minimieren und das Vertrauen der Investoren in die Finanzmärkte aufrechtzuerhalten. Als führende Quelle für Finanzinformationen und Marktdaten stellt Eulerpool.com eine umfassende und verständliche Erklärung der Variationsmarge bereit, um Fachleute und Investoren in der Kapitalmarktgemeinschaft bestmöglich zu informieren. Unsere Expertise im Bereich der Finanznachrichten und unser umfassendes Glossar gewährleisten eine zuverlässige Informationsquelle für Investoren, die ihre Kenntnisse über komplexe Finanzinstrumente erweitern möchten. Besuchen Sie Eulerpool.com, um weitere Informationen und eine umfangreiche Sammlung von Fachbegriffen im Bereich der Kapitalmärkte zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen zu Variation Margin

Was bedeutet Variation Margin?

Variationsmarge Die Variationsmarge ist ein Begriff, der im Kontext von Derivaten und insbesondere im Rahmen von Clearing- und Margin-Anforderungen in Kapitalmärkten verwendet wird. Es bezieht sich auf die Geldsumme, die von einem Clearinghaus oder einer Börse verlangt wird, um einen angemessenen Sicherheitspuffer bei Handelsgeschäften zu gewährleisten.

Wie wird Variation Margin beim Investieren verwendet?

„Variation Margin“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Variation Margin in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Variation Margin“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Variation Margin?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Variation Margin“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Variation Margin?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Variation Margin“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoritos de los lectores en el Börsenlexikon de Eulerpool

Verlosung

Die Verlosung ist ein Verfahren, bei dem Preise oder Gewinne nach dem Zufallsprinzip unter einer Gruppe von Teilnehmern verteilt werden. Dieses Verfahren wird in verschiedenen Bereichen angewendet, darunter auch im...

Zulässigkeit von Bauvorhaben

Zulässigkeit von Bauvorhaben ist ein Begriff, der sich auf die rechtliche Genehmigung bezieht, ein Bauprojekt durchzuführen. Es beinhaltet die Prüfung und Bewertung der Kompatibilität eines Bauvorhabens mit den geltenden Vorschriften,...

Risikoorientierte Bepreisung

Die risikoorientierte Bepreisung (englisch: risk-based pricing) ist eine Methode zur Ermittlung von Preisen und Zinssätzen für Finanzinstrumente wie Kredite, Anleihen und andere Kapitalmarktprodukte. Sie basiert auf einer umfassenden Analyse der...

Entwicklungsländerberatung

Entwicklungsländerberatung ist ein Begriff, der sich auf Beratungs- und Unterstützungsdienstleistungen bezieht, die speziell für Entwicklungsländer im Rahmen ihrer Bemühungen um wirtschaftliche Entwicklung und Finanzstabilität angeboten werden. Diese Beratungsdienste zielen darauf...

Dato-Wechsel

"Dato-Wechsel" ist ein Begriff, der häufig im Bereich der Kreditmärkte verwendet wird. Dieser Terminus bezieht sich auf ein Finanzinstrument, das in erster Linie von Unternehmen genutzt wird, um kurzfristige Finanzierungsbedürfnisse...

Todaro-Modell

Das Todaro-Modell ist ein wichtiges Konzept in der Volkswirtschaftslehre, das sich mit der Analyse von Wanderungsbewegungen in Entwicklungs- und Schwellenländern beschäftigt. Es wurde von Michael Todaro und Stephen Smith entwickelt...

Erzbergersche Finanzreform (1919/1920)

Die Erzbergersche Finanzreform (1919/1920) war eine wegweisende wirtschaftspolitische Maßnahme in Deutschland, die während der Weimarer Republik umgesetzt wurde. Sie wurde nach ihrem Hauptvertreter, dem deutschen Politiker und Ökonomen Matthias Erzberger,...

Peer-to-Peer

Peer-to-Peer, oder kurz P2P, bezeichnet ein System, bei dem zwei oder mehrere Computer über ein Kommunikationsprotokoll direkt miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. Dabei wird kein zentraler Server benötigt, sondern...

Finanzierungsgrundsatz

Der Finanzierungsgrundsatz bezieht sich auf eine grundlegende Regel oder einen Leitfaden bei der Beschaffung von Kapital für Unternehmen. Er legt den strategischen Ansatz fest, wie ein Unternehmen seine Finanzierung sicherstellt,...

Herstellungsland

Herstellungsland ist ein Begriff, der in den Bereichen des Kapitalmarktes und des internationalen Handels, insbesondere im Zusammenhang mit dem Aktienhandel, verwendet wird. Er bezieht sich auf das Land, in dem...