Personengesellschaft

Definition und Erklärung

Reconoce acciones infravaloradas de un vistazo

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Personengesellschaft: Personengesellschaft ist ein Rechtsbegriff, der im deutschen Wirtschaftsrecht Anwendung findet. Es bezieht sich auf eine Form der Unternehmensstruktur, bei der zwei oder mehr natürliche Personen eine Geschäftstätigkeit gemeinsam ausüben und dabei eine partnerschaftliche Vereinbarung eingehen. Im Vergleich zu Kapitalgesellschaften, wie beispielsweise GmbHs oder Aktiengesellschaften, zeichnet sich die Personengesellschaft durch ihre einfache und flexible Struktur aus. Die Personengesellschaft ist durch eine Vielzahl von Rechtsformen vertreten, wobei die bekanntesten die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die offene Handelsgesellschaft (OHG) und die Kommanditgesellschaft (KG) sind. Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Art der Tätigkeit, der Haftung der Gesellschafter und den steuerlichen Aspekten. Eine Personengesellschaft entsteht in der Regel durch einen Gesellschaftsvertrag, in dem die genauen Bedingungen und Regelungen für die Partnerschaft festgelegt werden. Die Haftung der Gesellschafter einer Personengesellschaft ist ein wesentliches Merkmal. Im Falle einer GbR haften alle Gesellschafter unbeschränkt und persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Bei einer OHG haften auch alle Gesellschafter unbeschränkt, während bei einer KG zumindest ein Gesellschafter (Komplementär) unbeschränkt haftet und die anderen (Kommanditisten) lediglich in Höhe ihrer Einlage oder vereinbarten Haftungssumme. In Bezug auf die Besteuerung bietet eine Personengesellschaft zudem bestimmte Vorteile. Anders als bei Kapitalgesellschaften erfolgt die Besteuerung auf Ebene der Gesellschafter, wodurch eine doppelte Besteuerung vermieden wird. Dies kann insbesondere für kleinere Unternehmen von Interesse sein, da die Steuerbelastung reduziert werden kann. Mit der steigenden Popularität von Kryptowährungen haben Personengesellschaften auch in diesem Bereich an Bedeutung gewonnen. Bei der Gründung einer Kryptowährungsbörse oder einem Fonds zur Verwaltung von Kryptowährungen könnte eine Personengesellschaft die geeignete Rechtsform sein, um die Flexibilität und Partnerschaft zwischen den Gesellschaftern sicherzustellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Personengesellschaft eine flexible und einfache Unternehmensstruktur darstellt, bei der zwei oder mehr natürliche Personen gemeinsam eine Geschäftstätigkeit ausüben. Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Haftungsstruktur und steuerliche Überlegungen. Personengesellschaften sind insbesondere für kleinere Unternehmen und Start-ups attraktiv, da sie eine einfache Gründung und eine reduzierte Steuerbelastung bieten.

Ausführliche Definition

Personengesellschaft ist ein Rechtsbegriff, der im deutschen Wirtschaftsrecht Anwendung findet. Es bezieht sich auf eine Form der Unternehmensstruktur, bei der zwei oder mehr natürliche Personen eine Geschäftstätigkeit gemeinsam ausüben und dabei eine partnerschaftliche Vereinbarung eingehen. Im Vergleich zu Kapitalgesellschaften, wie beispielsweise GmbHs oder Aktiengesellschaften, zeichnet sich die Personengesellschaft durch ihre einfache und flexible Struktur aus. Die Personengesellschaft ist durch eine Vielzahl von Rechtsformen vertreten, wobei die bekanntesten die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die offene Handelsgesellschaft (OHG) und die Kommanditgesellschaft (KG) sind. Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Art der Tätigkeit, der Haftung der Gesellschafter und den steuerlichen Aspekten. Eine Personengesellschaft entsteht in der Regel durch einen Gesellschaftsvertrag, in dem die genauen Bedingungen und Regelungen für die Partnerschaft festgelegt werden. Die Haftung der Gesellschafter einer Personengesellschaft ist ein wesentliches Merkmal. Im Falle einer GbR haften alle Gesellschafter unbeschränkt und persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Bei einer OHG haften auch alle Gesellschafter unbeschränkt, während bei einer KG zumindest ein Gesellschafter (Komplementär) unbeschränkt haftet und die anderen (Kommanditisten) lediglich in Höhe ihrer Einlage oder vereinbarten Haftungssumme. In Bezug auf die Besteuerung bietet eine Personengesellschaft zudem bestimmte Vorteile. Anders als bei Kapitalgesellschaften erfolgt die Besteuerung auf Ebene der Gesellschafter, wodurch eine doppelte Besteuerung vermieden wird. Dies kann insbesondere für kleinere Unternehmen von Interesse sein, da die Steuerbelastung reduziert werden kann. Mit der steigenden Popularität von Kryptowährungen haben Personengesellschaften auch in diesem Bereich an Bedeutung gewonnen. Bei der Gründung einer Kryptowährungsbörse oder einem Fonds zur Verwaltung von Kryptowährungen könnte eine Personengesellschaft die geeignete Rechtsform sein, um die Flexibilität und Partnerschaft zwischen den Gesellschaftern sicherzustellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Personengesellschaft eine flexible und einfache Unternehmensstruktur darstellt, bei der zwei oder mehr natürliche Personen gemeinsam eine Geschäftstätigkeit ausüben. Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Haftungsstruktur und steuerliche Überlegungen. Personengesellschaften sind insbesondere für kleinere Unternehmen und Start-ups attraktiv, da sie eine einfache Gründung und eine reduzierte Steuerbelastung bieten.

Häufig gestellte Fragen zu Personengesellschaft

Was bedeutet Personengesellschaft?

Personengesellschaft ist ein Rechtsbegriff, der im deutschen Wirtschaftsrecht Anwendung findet. Es bezieht sich auf eine Form der Unternehmensstruktur, bei der zwei oder mehr natürliche Personen eine Geschäftstätigkeit gemeinsam ausüben und dabei eine partnerschaftliche Vereinbarung eingehen.

Wie wird Personengesellschaft beim Investieren verwendet?

„Personengesellschaft“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Personengesellschaft in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Personengesellschaft“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Personengesellschaft?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Personengesellschaft“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Personengesellschaft?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Personengesellschaft“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoritos de los lectores en el Börsenlexikon de Eulerpool

eklektisches Paradigma

Eklektisches Paradigma - Definition im Kapitalmarktlexikon Das eklektische Paradigma ist ein theoretischer Ansatz, der im Bereich der Kapitalmärkte angewendet wird, um die Investitionsentscheidungen von Anlegern zu erklären. Es basiert auf der...

Durchfuhrhandel

Durchführungshandel bezieht sich auf eine Direkthandelspraxis, bei der Wertpapiertransaktionen ohne Inanspruchnahme eines offiziellen Börsenplatzes abgewickelt werden. In diesem Prozess werden Kauf- und Verkaufsaufträge direkt zwischen den Marktteilnehmern ausgeführt, wodurch zusätzliche...

Acquis Communautaire

Definition des Begriffs "Acquis Communautaire": Das Acquis Communautaire, im Deutschen auch als "Gemeinschaftsbesitz" bezeichnet, ist ein zentraler Begriff in der Europäischen Union (EU) und bezieht sich auf den gesamten Bestand an...

Prima-Facie-Beweis

Definition of "Prima-Facie-Beweis" auf Deutsch: Der Begriff "Prima-Facie-Beweis" bezieht sich auf eine Beweislast, die auf den ersten Blick eine Annahme oder einen Sachverhalt bestätigt. Der Begriff stammt aus dem lateinischen Sprachgebrauch...

herrschendes Grundstück

"Herrschendes Grundstück" ist ein juristischer Begriff, der sich auf eine spezifische Eigentumsstruktur im deutschen Recht bezieht. Es bezeichnet ein Grundstück, das über sogenannte "Dienstbarkeiten" verfügt und dadurch gewisse Rechte und...

Kapitalmarktgesetz

Das Kapitalmarktgesetz (KMG) ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Rechtsrahmens für den Kapitalmarkt. Es bildet die Basis für die Organisation und Regulierung des deutschen Kapitalmarkts und legt die erforderlichen Regeln...

Zuschlagssystem

Zuschlagssystem: Definition, Eigenschaften und Bedeutung für Kapitalmärkte Ein Zuschlagssystem ist ein Konzept, das in Kapitalmärkten weit verbreitet ist und eine zentrale Rolle in der Preisfindung und Auktionierung spielt. Dieser Begriff bezieht...

Vollstreckungsvereitelung

Vollstreckungsvereitelung: Definition und Bedeutung für Kapitalmarktinvestoren Die Vollstreckungsvereitelung ist ein rechtlicher Begriff, der sich auf Handlungen oder Taktiken bezieht, die darauf abzielen, die Durchsetzung von Rechtsansprüchen oder die Zwangsvollstreckung in Kapitalmärkten...

Betriebskredit

Der Begriff "Betriebskredit" bezieht sich auf eine spezielle Art von Unternehmenskredit, der dazu dient, den kurzfristigen Kapitalbedarf eines Unternehmens für operative Zwecke zu decken. Dieser Kredit wird typischerweise von Banken...

Technologiewirkungsanalyse

Die Technologiewirkungsanalyse ist eine umfassende Untersuchung der Auswirkungen von Technologien auf den Finanzmarkt, insbesondere in Bezug auf Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Diese Analyse ermöglicht es Investoren und Finanzexperten,...