Recovery Rate

Definition und Erklärung

Reconoce acciones infravaloradas de un vistazo

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Recovery Rate: Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bezieht sich auf einen Prozentsatz, der den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls angibt. Diese wichtige Kennzahl spielt eine entscheidende Rolle für Anleger und Kreditgeber, um das Risiko einer Anlage oder eines Kredits zu bewerten. Um die Recovery Rate zu berechnen, wird der Wert der Vermögenswerte geschätzt, die im Falle eines Ausfalls des Schuldners realisiert oder liquidiert werden könnten. Dieser Wert wird dann mit dem ursprünglichen Kreditbetrag oder dem Investitionsbetrag verglichen. Die Differenz zwischen dem Wert der realisierten Vermögenswerte und dem ursprünglichen Betrag ergibt die Recovery Rate in Prozent. Die Recovery Rate kann je nach Art der Vermögenswerte und der Kreditnehmer variieren. In der Regel haben hochwertige Vermögenswerte wie Immobilien eine höhere Recovery Rate im Vergleich zu weniger liquiden Vermögenswerten wie beispielsweise geistigem Eigentum. Ebenso sind große, gut etablierte Unternehmen tendenziell in der Lage, höhere Recovery Rates aufzuweisen als kleinere oder weniger bekannte Unternehmen. Für Anleger und Kreditgeber stellt die Recovery Rate eine wichtige Komponente bei der Beurteilung des Verlustrisikos ihrer Investition dar. Eine höhere Recovery Rate bedeutet, dass sie im Falle eines Zahlungsausfalls einen größeren Teil ihres ursprünglichen Investitionsbetrags zurückerhalten können. Daher bevorzugen Investoren und Kreditgeber in der Regel Anlagen oder Kredite mit höheren Recovery Rates, da dies ihr Verlustrisiko begrenzt. Die Berechnung der Recovery Rate kann auf verschiedenen Faktoren basieren, wie beispielsweise den rechtlichen Rahmenbedingungen des Landes, in dem die Investition getätigt wird, oder der spezifischen Art des konkreten Vermögenswerts. Daher ist es wichtig, bei der Berechnung der Recovery Rate relevante und zuverlässige Daten zu verwenden. Insgesamt spielt die Recovery Rate eine entscheidende Rolle bei der Messung des Kreditrisikos und der Bewertung der Risikoprämie. Sie hilft Anlegern und Kreditgebern, die potenziellen Verluste ihrer Investitionen zu quantifizieren und ihre Risikostrategien entsprechend anzupassen. Indem sie den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls berücksichtigt, bietet die Recovery Rate wertvolle Informationen, die bei der Entscheidungsfindung im Kapitalmarkt nicht wegzudenken sind.

Ausführliche Definition

Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bezieht sich auf einen Prozentsatz, der den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls angibt. Diese wichtige Kennzahl spielt eine entscheidende Rolle für Anleger und Kreditgeber, um das Risiko einer Anlage oder eines Kredits zu bewerten. Um die Recovery Rate zu berechnen, wird der Wert der Vermögenswerte geschätzt, die im Falle eines Ausfalls des Schuldners realisiert oder liquidiert werden könnten. Dieser Wert wird dann mit dem ursprünglichen Kreditbetrag oder dem Investitionsbetrag verglichen. Die Differenz zwischen dem Wert der realisierten Vermögenswerte und dem ursprünglichen Betrag ergibt die Recovery Rate in Prozent. Die Recovery Rate kann je nach Art der Vermögenswerte und der Kreditnehmer variieren. In der Regel haben hochwertige Vermögenswerte wie Immobilien eine höhere Recovery Rate im Vergleich zu weniger liquiden Vermögenswerten wie beispielsweise geistigem Eigentum. Ebenso sind große, gut etablierte Unternehmen tendenziell in der Lage, höhere Recovery Rates aufzuweisen als kleinere oder weniger bekannte Unternehmen. Für Anleger und Kreditgeber stellt die Recovery Rate eine wichtige Komponente bei der Beurteilung des Verlustrisikos ihrer Investition dar. Eine höhere Recovery Rate bedeutet, dass sie im Falle eines Zahlungsausfalls einen größeren Teil ihres ursprünglichen Investitionsbetrags zurückerhalten können. Daher bevorzugen Investoren und Kreditgeber in der Regel Anlagen oder Kredite mit höheren Recovery Rates, da dies ihr Verlustrisiko begrenzt. Die Berechnung der Recovery Rate kann auf verschiedenen Faktoren basieren, wie beispielsweise den rechtlichen Rahmenbedingungen des Landes, in dem die Investition getätigt wird, oder der spezifischen Art des konkreten Vermögenswerts. Daher ist es wichtig, bei der Berechnung der Recovery Rate relevante und zuverlässige Daten zu verwenden. Insgesamt spielt die Recovery Rate eine entscheidende Rolle bei der Messung des Kreditrisikos und der Bewertung der Risikoprämie. Sie hilft Anlegern und Kreditgebern, die potenziellen Verluste ihrer Investitionen zu quantifizieren und ihre Risikostrategien entsprechend anzupassen. Indem sie den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls berücksichtigt, bietet die Recovery Rate wertvolle Informationen, die bei der Entscheidungsfindung im Kapitalmarkt nicht wegzudenken sind.

Häufig gestellte Fragen zu Recovery Rate

Was bedeutet Recovery Rate?

Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bezieht sich auf einen Prozentsatz, der den erwarteten Rückzahlungsbetrag einer Schuldverschreibung oder eines Kredits im Falle eines Zahlungsausfalls angibt. Diese wichtige Kennzahl spielt eine entscheidende Rolle für Anleger und Kreditgeber, um das Risiko einer Anlage oder eines Kredits zu bewerten.

Wie wird Recovery Rate beim Investieren verwendet?

„Recovery Rate“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Recovery Rate in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Recovery Rate“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Recovery Rate?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Recovery Rate“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Recovery Rate?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Recovery Rate“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoritos de los lectores en el Börsenlexikon de Eulerpool

administrative Wertanalyse

Administrative Wertanalyse ist ein wichtiges Werkzeug für Investoren in den Kapitalmärkten, einschließlich Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Bei Eulerpool.com, einer führenden Website für Aktienforschung und Finanznachrichten, ähnlich wie Bloomberg...

engpassbezogener Deckungsbeitrag

"Engpassbezogener Deckungsbeitrag" ist ein Begriff, der in der Finanzanalyse und im Kostenmanagement verwendet wird, um die Rentabilität einer Produktlinie oder eines Unternehmens zu bewerten. Dieser Indikator ermöglicht es Investoren, die...

Scheidemünzen

Scheidemünzen - Definition und Bedeutung Scheidemünzen sind eine Form von Zahlungsmitteln, die in vielen Ländern weltweit verwendet werden. Sie werden üblicherweise aus geringwertigem Metall hergestellt und dienen als Wechselgeld bei alltäglichen...

Schuldverschreibung

Eine Schuldverschreibung ist eine Art von Anleihe oder Wertpapier, das von Unternehmen, Regierungen oder anderen Emittenten ausgegeben wird, um Kapital zu beschaffen. Bei einer Schuldverschreibung handelt es sich um ein...

Ein-/Ausgabe-Kanal

Ein-/Ausgabe-Kanal, auch bekannt als Vertriebskanal, bezieht sich auf den Mechanismus, über den Wertpapiere und andere Finanzprodukte von den Emittenten an die Anleger geliefert werden. Es ist ein essenzieller Bestandteil der...

fünfjährige Finanzplanung

Die "fünfjährige Finanzplanung" bezieht sich auf einen integralen Bestandteil des Kapitalmarktes, in dem Unternehmen und Investoren ihre finanziellen Strategien und Ziele für den Zeitraum von fünf Jahren festlegen. Dieses Konzept...

DSR

DSR steht für "Debt-Service-Ratio" und ist ein wichtiges Kennzahlensystem, das im Bereich der Kreditbewertung und -analyse verwendet wird. Es ermöglicht Investoren und Kreditgebern, die Fähigkeit eines Kreditnehmers zu beurteilen, seine...

Aufsichtsrecht

"Aufsichtsrecht" ist ein Begriff aus dem Finanzbereich, der sich auf das deutsche Gesetz und die Regulierung des Finanzmarktes bezieht. Es ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Kapitalmarktrechts und hat das...

Steuerimport

Der Begriff "Steuerimport" bezieht sich auf ein wesentliches Verfahren, das es Anlegern ermöglicht, steuerliche Informationen und Abrechnungen in ihre Finanzanalysen und Engagements auf dem Kapitalmarkt zu importieren. Diese Funktion ist...

Wandelanleihe

Eine Wandelanleihe ist eine spezielle Art der Anleihe, die den Inhaber berechtigt, das Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt in Aktien des Emittenten umzutauschen. Diese Finanzinstrumente erfreuen sich in den Kapitalmärkten...