Über den Wechselkurs Euro zu US-Dollar
EUR/USD — oft Euro-Dollar oder „Fiber“ genannt — ist das meistgehandelte Währungspaar der Welt und die Referenznotierung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Rund ein Viertel des globalen Devisenumsatzes entfällt auf EUR/USD, deshalb sind die Spreads in der Regel die engsten im gesamten FX-Markt.
Notiert wird in US-Dollar je einem Euro. Steigt EUR/USD, gewinnt der Euro gegenüber dem Dollar; fällt der Kurs, gewinnt der Dollar. EZB und Fed setzen die Leitzinsen, die den mittelfristigen Trend dominieren; Risikosentiment und Wachstumsdaten der Eurozone gegenüber den USA treiben die Tagesbewegungen.
Unternehmen rechnen europäische Umsätze in Dollar um (und umgekehrt), Vermögensverwalter hedgen internationale Portfolios, Reisende tauschen Urlaubsgeld. Die inverse Notierung USD/EUR zeigt denselben Kurs als Euro je einem US-Dollar.
So wird EUR/USD notiert
Bei EUR/USD ist EUR die Basiswährung und USD die Notierungswährung: Der Preis gibt an, wie viele US-Dollar für einen Euro nötig sind. Steigt EUR/USD, wertet Euro gegenüber US-Dollar auf; fällt der Kurs, wertet Euro ab.
Was den Kurs Euro zu US-Dollar bewegt
Der EUR/USD-Kurs spiegelt vor allem den Leitzinsabstand, relative Inflation, Leistungsbilanzen und die Risikobereitschaft zwischen der Euro- und der US-Dollar-Volkswirtschaft. Überraschungen bei VPI, Arbeitsmarkt, BIP und Notenbankentscheiden treiben die größten Tagesbewegungen.