Post-Trading Period

Definition und Erklärung

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Post-Trading Period: Die Post-Trading-Periode bezieht sich auf den Zeitraum nach dem Abschluss eines Handelsgeschäfts in den Kapitalmärkten. Sie umfasst alle Prozesse, die nach dem Handel abgewickelt werden, wie beispielsweise Abrechnung, Clearing, Transaktionsbestätigung und die Übertragung von Wertpapierbeständen. In dieser Phase werden alle Finanzinstrumente, die während des Handels erworben wurden, in die Besitzverhältnisse der entsprechenden Parteien übertragen. Die Post-Trading-Periode ist von entscheidender Bedeutung, um die Integrität und Effizienz der Kapitalmärkte sicherzustellen. Es handelt sich um einen regulatorisch geregelten Prozess, der sicherstellt, dass alle Transaktionen korrekt erfasst, berechnet und abgewickelt werden. Dies fördert Vertrauen und Verlässlichkeit in den Märkten und minimiert das Risiko von Fehlern oder Betrug. Während der Post-Trading-Periode erfolgt die Abrechnung der Handelsgeschäfte, was bedeutet, dass der Käufer den Kaufpreis an den Verkäufer überweist und der Verkäufer die Wertpapiere an den Käufer überträgt. Dies geschieht in der Regel über spezialisierte Zahlungs- und Abwicklungssysteme wie SWIFT oder Clearstream. Darüber hinaus werden in dieser Phase auch alle erforderlichen rechtlichen und buchhalterischen Aufgaben erledigt. Dies umfasst beispielsweise die Übertragung der Eigentumsrechte an den erworbenen Finanzinstrumenten, die Erstellung von Transaktionsbestätigungen und die Berichterstattung an die relevanten Aufsichtsbehörden. Dieser Prozess gewährleistet die Aufrechterhaltung einer transparenten und korrekten Aufzeichnung aller Handelsgeschäfte. Insgesamt dient die Post-Trading-Periode dazu, den reibungslosen Ablauf des Handelsprozesses zu gewährleisten und alle beteiligten Parteien vor potenziellen Risiken zu schützen. Durch die ordnungsgemäße Durchführung der Post-Trading-Periode werden Marktineffizienzen minimiert und Investoren können sich auf den Erwerb und Verkauf von Finanzinstrumenten verlassen, wodurch die Klarheit und Effizienz der Kapitalmärkte verbessert wird.

Ausführliche Definition

Die Post-Trading-Periode bezieht sich auf den Zeitraum nach dem Abschluss eines Handelsgeschäfts in den Kapitalmärkten. Sie umfasst alle Prozesse, die nach dem Handel abgewickelt werden, wie beispielsweise Abrechnung, Clearing, Transaktionsbestätigung und die Übertragung von Wertpapierbeständen. In dieser Phase werden alle Finanzinstrumente, die während des Handels erworben wurden, in die Besitzverhältnisse der entsprechenden Parteien übertragen. Die Post-Trading-Periode ist von entscheidender Bedeutung, um die Integrität und Effizienz der Kapitalmärkte sicherzustellen. Es handelt sich um einen regulatorisch geregelten Prozess, der sicherstellt, dass alle Transaktionen korrekt erfasst, berechnet und abgewickelt werden. Dies fördert Vertrauen und Verlässlichkeit in den Märkten und minimiert das Risiko von Fehlern oder Betrug. Während der Post-Trading-Periode erfolgt die Abrechnung der Handelsgeschäfte, was bedeutet, dass der Käufer den Kaufpreis an den Verkäufer überweist und der Verkäufer die Wertpapiere an den Käufer überträgt. Dies geschieht in der Regel über spezialisierte Zahlungs- und Abwicklungssysteme wie SWIFT oder Clearstream. Darüber hinaus werden in dieser Phase auch alle erforderlichen rechtlichen und buchhalterischen Aufgaben erledigt. Dies umfasst beispielsweise die Übertragung der Eigentumsrechte an den erworbenen Finanzinstrumenten, die Erstellung von Transaktionsbestätigungen und die Berichterstattung an die relevanten Aufsichtsbehörden. Dieser Prozess gewährleistet die Aufrechterhaltung einer transparenten und korrekten Aufzeichnung aller Handelsgeschäfte. Insgesamt dient die Post-Trading-Periode dazu, den reibungslosen Ablauf des Handelsprozesses zu gewährleisten und alle beteiligten Parteien vor potenziellen Risiken zu schützen. Durch die ordnungsgemäße Durchführung der Post-Trading-Periode werden Marktineffizienzen minimiert und Investoren können sich auf den Erwerb und Verkauf von Finanzinstrumenten verlassen, wodurch die Klarheit und Effizienz der Kapitalmärkte verbessert wird.

Häufig gestellte Fragen zu Post-Trading Period

Was bedeutet Post-Trading Period?

Die Post-Trading-Periode bezieht sich auf den Zeitraum nach dem Abschluss eines Handelsgeschäfts in den Kapitalmärkten. Sie umfasst alle Prozesse, die nach dem Handel abgewickelt werden, wie beispielsweise Abrechnung, Clearing, Transaktionsbestätigung und die Übertragung von Wertpapierbeständen.

Wie wird Post-Trading Period beim Investieren verwendet?

„Post-Trading Period“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Post-Trading Period in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Post-Trading Period“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Post-Trading Period?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Post-Trading Period“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Post-Trading Period?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Post-Trading Period“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Reader Favorites in the Eulerpool Stock Market Lexicon

berührungssensitiver Bildschirm

Berührungssensitiver Bildschirm ist eine Technologie, die es Benutzern ermöglicht, elektronische Geräte wie Computer oder Mobiltelefone durch Berühren des Bildschirms zu steuern. Diese Art von Bildschirmen, auch als Touchscreens bekannt, ist...

Sektoren der Volkswirtschaft

In der Volkswirtschaft werden die Sektoren als Kategorien zur Klassifizierung wirtschaftlicher Aktivitäten verwendet, um die Komplexität und Vielfalt der Wirtschaftstätigkeiten zu strukturieren. Die Sektoren der Volkswirtschaft sind unterteilt in drei...

zentrale Lagerhaltung

Die zentrale Lagerhaltung, auch bekannt als "zentrale Bestandsführung", bezieht sich auf ein Konzept, bei dem ein Unternehmen seine Lagerbestände an einem einzigen, zentralen Standort verwaltet. Dieses Modell wird oft von...

Sozialversicherungsentgeltverordnung

Die Sozialversicherungsentgeltverordnung ist eine wichtige Verordnung in Deutschland, die die Berechnung und Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen regelt. Sie wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Sozialversicherung...

Blankoverkauf

Definition: "Blankoverkauf" (engl. uncovered short selling) ist eine spezifische Handelsstrategie im Bereich der Kapitalmärkte, bei der ein Händler Wertpapiere verkauft, die er zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht besitzt. Bei...

Marktkonfiguration

Marktkonfiguration bezieht sich auf die strukturelle Anordnung von Teilnehmern, Angeboten und Nachfragefaktoren in einem spezifischen Marktumfeld. Diese Konfiguration kann unterschiedliche Formen annehmen, abhängig von den Marktbedingungen, den Produkten und Dienstleistungen,...

Signalfunktion des Preises

Die "Signalfunktion des Preises" ist ein grundlegender Begriff der Wirtschaftstheorie, der die Rolle des Preisniveaus bei der Übermittlung von Informationen und Anreizen in den Kapitalmärkten beschreibt. In einer effizienten Marktwirtschaft...

haftendes Eigenkapital

Wir stellen das weltweit beste und größte Glossar/Lexikon für Investoren auf den Kapitalmärkten zusammen. Insbesondere für Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen. Das Glossar wird auf Eulerpool.com veröffentlicht, einer führenden...

Steuerbarkeit

Steuerbarkeit bezeichnet in der Finanzwelt die Fähigkeit einer Investition oder eines Finanzinstruments, besteuert zu werden. In Deutschland wird dieser Begriff häufig im Kontext von Kapitalerträgen, Zinsen und Dividenden verwendet. Die...

Zusatzlast der Besteuerung

"Zusatzlast der Besteuerung" ist ein wichtiger Begriff im Bereich der Kapitalmärkte, insbesondere für Investoren, die sich mit Steueraspekten befassen. Diese spezifische Bezeichnung bezieht sich auf die zusätzliche steuerliche Belastung, die...