STABEX

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

STABEX: STABEX (Ständige Ausgleichsvereinbarung für verschobene Exporte) ist ein Finanzinstrument, das von der Europäischen Union entwickelt wurde, um die Einkommensschwankungen der AKP (Afrika, Karibik und Pazifik) Länder auszugleichen. Es wurde erstmals 1975 eingeführt und hat das Ziel, diese Länder vor den negativen Auswirkungen von Schwankungen in den Erlösen aus ihren exportierten Produkten zu schützen. Der Mechanismus von STABEX ist darauf ausgerichtet, den teilnehmenden Ländern finanzielle Unterstützung zu bieten, wenn ihre Exporteinnahmen unter einen bestimmten Schwellenwert fallen. Dadurch können sie ihre Entwicklungsbemühungen aufrechterhalten, auch wenn ihre wichtigen Exportindustrien temporäre Rückschläge erleiden. STABEX basiert auf einem gegenseitigen Vertrag zwischen der Europäischen Union und den teilnehmenden Ländern, der regelmäßig überprüft wird, um die Zahlungsfähigkeit des Instruments sicherzustellen. Es hat einen vorgeschriebenen Finanzierungsrahmen, der auf den Bedürfnissen der einzelnen Länder basiert und die Fähigkeit der EU berücksichtigt, Ressourcen bereitzustellen. Jedes teilnehmende Land erhält eine individuelle Zuweisung aus diesem Rahmen, abhängig von seinen spezifischen Bedingungen und Exportprodukten. Die Verteilung der STABEX-Gelder erfolgt auf der Grundlage eines von den teilnehmenden Ländern erstellten Investitionsprogramms, das darauf abzielt, die wirtschaftliche Entwicklung und Diversifizierung zu fördern. Die unterstützten Projekte können beispielsweise die Verbesserung der Infrastruktur, den Ausbau von landwirtschaftlichen Produktionskapazitäten oder den Aufbau von Exportindustrien umfassen. Die Effektivität von STABEX hängt von einer engen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den teilnehmenden Ländern ab. Regelmäßige Überprüfungen und Evaluierungen des Instruments helfen dabei, die Wirksamkeit und Relevanz des Programms sicherzustellen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Insgesamt spielt STABEX eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit der AKP-Länder gegenüber externen wirtschaftlichen Schocks und trägt zu ihrer langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung bei. Durch die Bereitstellung von finanzieller Unterstützung in Zeiten sinkender Exporteinnahmen ermöglicht es den Ländern, ihre Wirtschaften aufrechtzuerhalten und sich auf eine nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Ausführliche Definition

STABEX (Ständige Ausgleichsvereinbarung für verschobene Exporte) ist ein Finanzinstrument, das von der Europäischen Union entwickelt wurde, um die Einkommensschwankungen der AKP (Afrika, Karibik und Pazifik) Länder auszugleichen. Es wurde erstmals 1975 eingeführt und hat das Ziel, diese Länder vor den negativen Auswirkungen von Schwankungen in den Erlösen aus ihren exportierten Produkten zu schützen. Der Mechanismus von STABEX ist darauf ausgerichtet, den teilnehmenden Ländern finanzielle Unterstützung zu bieten, wenn ihre Exporteinnahmen unter einen bestimmten Schwellenwert fallen. Dadurch können sie ihre Entwicklungsbemühungen aufrechterhalten, auch wenn ihre wichtigen Exportindustrien temporäre Rückschläge erleiden. STABEX basiert auf einem gegenseitigen Vertrag zwischen der Europäischen Union und den teilnehmenden Ländern, der regelmäßig überprüft wird, um die Zahlungsfähigkeit des Instruments sicherzustellen. Es hat einen vorgeschriebenen Finanzierungsrahmen, der auf den Bedürfnissen der einzelnen Länder basiert und die Fähigkeit der EU berücksichtigt, Ressourcen bereitzustellen. Jedes teilnehmende Land erhält eine individuelle Zuweisung aus diesem Rahmen, abhängig von seinen spezifischen Bedingungen und Exportprodukten. Die Verteilung der STABEX-Gelder erfolgt auf der Grundlage eines von den teilnehmenden Ländern erstellten Investitionsprogramms, das darauf abzielt, die wirtschaftliche Entwicklung und Diversifizierung zu fördern. Die unterstützten Projekte können beispielsweise die Verbesserung der Infrastruktur, den Ausbau von landwirtschaftlichen Produktionskapazitäten oder den Aufbau von Exportindustrien umfassen. Die Effektivität von STABEX hängt von einer engen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den teilnehmenden Ländern ab. Regelmäßige Überprüfungen und Evaluierungen des Instruments helfen dabei, die Wirksamkeit und Relevanz des Programms sicherzustellen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Insgesamt spielt STABEX eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit der AKP-Länder gegenüber externen wirtschaftlichen Schocks und trägt zu ihrer langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung bei. Durch die Bereitstellung von finanzieller Unterstützung in Zeiten sinkender Exporteinnahmen ermöglicht es den Ländern, ihre Wirtschaften aufrechtzuerhalten und sich auf eine nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Häufig gestellte Fragen zu STABEX

Was bedeutet STABEX?

STABEX (Ständige Ausgleichsvereinbarung für verschobene Exporte) ist ein Finanzinstrument, das von der Europäischen Union entwickelt wurde, um die Einkommensschwankungen der AKP (Afrika, Karibik und Pazifik) Länder auszugleichen. Es wurde erstmals 1975 eingeführt und hat das Ziel, diese Länder vor den negativen Auswirkungen von Schwankungen in den Erlösen aus ihren exportierten Produkten zu schützen.

Wie wird STABEX beim Investieren verwendet?

„STABEX“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich STABEX in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „STABEX“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei STABEX?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „STABEX“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit STABEX?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „STABEX“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkte Geschäftsfähigkeit ist ein rechtlicher Begriff, der die Fähigkeit einer Person beschreibt, im Rahmen eines Vertrags handlungsfähig zu sein. Im deutschen Rechtssystem wird die Geschäftsfähigkeit nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)...

Sollkosten

Sollkosten sind ein Begriff aus der Finanzwelt, der insbesondere in der Kostenrechnung und im Controlling von Unternehmen verwendet wird. Diese Begrifflichkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Planung und Überwachung...

Vertikalkonzern

Der Vertikalkonzern ist ein Wirtschaftsmodell, das sich durch eine vertikale Integration in verschiedenen betrieblichen Bereichen auszeichnet. In einem Vertikalkonzern werden Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette kontrolliert, angefangen von der Rohstoffgewinnung...

Handelsgeschäfte

Handelsgeschäfte sind Transaktionen, die den Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten auf den Kapitalmärkten umfassen. Diese Geschäfte können verschiedene Formen annehmen, einschließlich Aktienhandel, Anleihenhandel, Geldmarkttransaktionen und Kryptowährungshandel. Sie...

manuelle Produktion

Begriffsdefinition: "manuelle Produktion" Die "manuelle Produktion" beschreibt einen Herstellungsprozess in der Kapitalmarktwirtschaft, bei dem physische Arbeitskräfte maßgeblich an der Fertigung von Produkten beteiligt sind. Im Gegensatz zur automatisierten Produktion erfolgt hier...

Syndikus

Der Begriff "Syndikus" bezieht sich im Finanzbereich auf eine spezifische juristische Rolle, die in Unternehmen und Institutionen im Bereich des Kapitalmarktes tätig ist. Ein Syndikus ist ein Volljurist (Rechtsanwalt oder...

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. ist der größte Interessenverband der deutschen Wohnungswirtschaft. Als Spitzenverband vertritt der GdW die Interessen von über 3.000 Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland. Diese...

Marktberichte

Marktberichte sind umfassende Analysen und Bewertungen, die wichtige Informationen über die aktuellen Entwicklungen und Trends auf den Finanzmärkten liefern. Diese Berichte werden von renommierten Analysten und Finanzexperten erstellt, um Investoren...

Hauptniederlassung

Eine Hauptniederlassung ist eine zentrale Geschäftsstelle eines Unternehmens, die als Hauptstandort fungiert und das Zentrum seiner operativen Tätigkeiten bildet. Sie dient als Verwaltungssitz und Steuerzentrale für sämtliche geschäftlichen Aktivitäten eines...

Wearables

Wearables beschreiben eine innovative Klasse von technologischen Geräten, die als tragbare Elektronik entwickelt wurden. Diese Geräte sind in Form von Accessoires oder Kleidungsstücken gestaltet und bieten fortgeschrittene Funktionen im Bereich...