Jensen's Alpha

Definition und Erklärung

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TL;DR – Kurzdefinition

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Jensen's Alpha: Jensen's Alpha ist eine Performance-Metrik, die von Michael Jensen entwickelt wurde, um die Überrendite (Abweichung der Rendite eines Wertpapiers vom Renditedurchschnitt einer vergleichbaren Bibliothek von Wertpapieren) eines Wertpapiers oder Portfolios zu messen. Die Grundlage der Jensen's Alpha-Methode ist die Capital Asset Pricing Model (CAPM) Formel, die besagt, dass die erwartete Rendite eines Wertpapiers oder Portfolios von seiner Koeffizientenabhängigkeit von einem Marktindex abhängt. Die CAPM-Formel gibt an, dass die erwartete Rendite (Rf) des Wertpapiers oder Portfolios gleich der risikofreien Rendite (Rf) plus dem Beta (die Sensitivitätsmaßnahme des Vermögenswertes gegenüber dem Marktindex) Multipliziert mit der Marktrisikoprämie (Rm – Rf) ist. Jensen's Alpha nutzt diese Formel, um festzustellen, ob ein Vermögenswert eine Überrendite erzielt hat, und wie viel diese über der erwarteten Rendite liegt. Um das Jensen's Alpha zu berechnen, nimmt man die tatsächliche Rendite eines Vermögenswertes oder Portfolios und zieht die erwartete Rendite (basierend auf der CAPM-Formel) ab. Wenn der Alpha-Wert positiv ist, hat der Vermögenswert eine Überrendite erzielt. Ein negativer Alpha-Wert bedeutet, dass der Vermögenswert eine Unterrendite erzielt hat. Jensen's Alpha ist eine nützliche Metrik für die Bewertung der Performance eines Vermögenswertes im Vergleich zu anderen Vermögenswerten oder dem Marktindex. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es keine Garantie für zukünftige Ergebnisse gibt und Alpha allein ein unvollständiges Maß für die Performance eines Vermögenswertes ist. Das Konzept von Jensen's Alpha ist für Investoren und Analysten gleichermaßen nützlich, um einen objektiven Vergleich von Vermögenswerten zu ermöglichen und zu verstehen, ob ein Vermögenswert eine Überrendite erzielt hat und wie viel diese über der erwarteten Rendite liegt. Mit der Verwendung von Jensen's Alpha können Investoren fundierte Entscheidungen treffen und die Performance ihrer Portfolios verbessern.

Ausführliche Definition

Jensen's Alpha ist eine Performance-Metrik, die von Michael Jensen entwickelt wurde, um die Überrendite (Abweichung der Rendite eines Wertpapiers vom Renditedurchschnitt einer vergleichbaren Bibliothek von Wertpapieren) eines Wertpapiers oder Portfolios zu messen. Die Grundlage der Jensen's Alpha-Methode ist die Capital Asset Pricing Model (CAPM) Formel, die besagt, dass die erwartete Rendite eines Wertpapiers oder Portfolios von seiner Koeffizientenabhängigkeit von einem Marktindex abhängt. Die CAPM-Formel gibt an, dass die erwartete Rendite (Rf) des Wertpapiers oder Portfolios gleich der risikofreien Rendite (Rf) plus dem Beta (die Sensitivitätsmaßnahme des Vermögenswertes gegenüber dem Marktindex) Multipliziert mit der Marktrisikoprämie (Rm – Rf) ist. Jensen's Alpha nutzt diese Formel, um festzustellen, ob ein Vermögenswert eine Überrendite erzielt hat, und wie viel diese über der erwarteten Rendite liegt. Um das Jensen's Alpha zu berechnen, nimmt man die tatsächliche Rendite eines Vermögenswertes oder Portfolios und zieht die erwartete Rendite (basierend auf der CAPM-Formel) ab. Wenn der Alpha-Wert positiv ist, hat der Vermögenswert eine Überrendite erzielt. Ein negativer Alpha-Wert bedeutet, dass der Vermögenswert eine Unterrendite erzielt hat. Jensen's Alpha ist eine nützliche Metrik für die Bewertung der Performance eines Vermögenswertes im Vergleich zu anderen Vermögenswerten oder dem Marktindex. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es keine Garantie für zukünftige Ergebnisse gibt und Alpha allein ein unvollständiges Maß für die Performance eines Vermögenswertes ist. Das Konzept von Jensen's Alpha ist für Investoren und Analysten gleichermaßen nützlich, um einen objektiven Vergleich von Vermögenswerten zu ermöglichen und zu verstehen, ob ein Vermögenswert eine Überrendite erzielt hat und wie viel diese über der erwarteten Rendite liegt. Mit der Verwendung von Jensen's Alpha können Investoren fundierte Entscheidungen treffen und die Performance ihrer Portfolios verbessern.

Häufig gestellte Fragen zu Jensen's Alpha

Was bedeutet Jensen's Alpha?

Jensen's Alpha ist eine Performance-Metrik, die von Michael Jensen entwickelt wurde, um die Überrendite (Abweichung der Rendite eines Wertpapiers vom Renditedurchschnitt einer vergleichbaren Bibliothek von Wertpapieren) eines Wertpapiers oder Portfolios zu messen. Die Grundlage der Jensen's Alpha-Methode ist die Capital Asset Pricing Model (CAPM) Formel, die besagt, dass die erwartete Rendite eines Wertpapiers oder Portfolios von seiner Koeffizientenabhängigkeit von einem Marktindex abhängt.

Wie wird Jensen's Alpha beim Investieren verwendet?

„Jensen's Alpha“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Jensen's Alpha in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Jensen's Alpha“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Jensen's Alpha?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Jensen's Alpha“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Jensen's Alpha?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Jensen's Alpha“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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