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Bernstein sieht weiteres Aufwärtspotenzial bei BASF – „Outperform“ mit Kursziel 51 Euro bestätigt

Das Analysehaus Bernstein Research bekräftigt seine positive Einschätzung für die BASF-Aktie. Trotz eines verhaltenen konjunkturellen Starts ins Jahr 2026 sehen die Analysten spürbares Kurspotenzial und halten an ihrer Outperform-Empfehlung fest.

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Langsamer Jahresauftakt, aber konstruktiver Ausblick

In einer aktuellen Studie bestätigt Bernstein-Analyst James Hooper die Einstufung „Outperform“ für den weltgrößten Chemiekonzern. Grundlage ist der jüngst veröffentlichte Jahresausblick der Branche sowie das Feedback institutioneller Investoren. Demnach wird für 2026 zwar ein schleppender Beginn erwartet, zugleich mehren sich jedoch Stimmen, die eine allmähliche Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfelds für möglich halten.

Hooper sieht insbesondere im zweiten Halbjahr Chancen auf eine zyklische Erholung, nachdem die Chemieindustrie in den vergangenen Quartalen unter schwacher Nachfrage, hohen Energiekosten und gedämpfter Investitionstätigkeit gelitten hatte.

Kursziel signalisiert zweistelliges Aufwärtspotenzial

An der Börse zeigte sich die BASF-Aktie zuletzt leicht fester. Auf XETRA notierte das Papier bei rund 44,77 Euro, was einem Tagesplus von 0,4 Prozent entsprach. Das von Bernstein bestätigte Kursziel von 51 Euro impliziert damit ein Aufwärtspotenzial von knapp 14 Prozent.

Der Analyst verweist darauf, dass die Bewertung inzwischen ein pessimistisches Szenario weitgehend einpreist. Sollte sich das makroökonomische Umfeld moderat aufhellen und die Nachfrage aus Schlüsselindustrien wie Automobil, Bau und Konsumgüter anziehen, könnte BASF überproportional profitieren.

Fokus auf Ergebnisse und Ausblick für 2026

Für Anleger rückt nun der nächste wichtige Termin in den Fokus: Am 27. Februar 2026 will BASF die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Neben den Ergebnissen werden vor allem Aussagen zum operativen Ausblick und zur Margenentwicklung entscheidend sein.

Bernstein bleibt dabei optimistisch, dass der Konzern dank seiner breiten Aufstellung, Effizienzprogramme und Kostensenkungsmaßnahmen gut positioniert ist, um von einer zyklischen Erholung zu profitieren. Entsprechend sieht das Analysehaus die Aktie weiterhin als überdurchschnittlich attraktiv im europäischen Chemiesektor.

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