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IGM: Furcht vor Kündigungen bei Ford

Ford steht vor einem Umbruch

Von Eulerpool News

Ford steht möglicherweise vor einem Umbruch, der die Arbeitsplätze in Europa stark betreffen wird.

Nach Angaben des Unternehmens könnten bis zu 3200 der 14.000 Stellen in Köln wegfallen und europaweit sogar bis zu 2/3 der Entwicklungsarbeitsplätze.

Die Vizebetriebsratsvorsitzende der Ford-Werke, Katharina von Hebel, sprach von einer erschütternden Lage für die Beschäftigten. Paul Hecker, Sprecher der IG Metall, bezeichnete die Pläne als Gefahr für die globale Entwicklung des Unternehmens.

Sollte die Konzernleitung diese nicht überdenken, ist die IG Metall bereit, nicht vor Maßnahmen zurückschrecken, welche das Unternehmen in Deutschland und Europa empfindlich treffen könnten.

Wie ein Dramolett, so entfaltet sich das Schicksal des Autokonzerns Ford: Ein Unternehmen, das bis vor kurzem noch voll auf Verbrennungsmotoren fokussiert war, befindet sich im Umbruch. Der Konzern investiert Milliarden, um auf Elektrokurs zu kommen, jedoch befürchtet man angesichts des vorgelegten Planes, dass ein Großteil der Arbeitsplätze in Deutschland und Europa gestrichen werden könnten.

Die Lage ist für die Beschäftigten erschütternd und die Gefahr besteht, dass sich Ford von einem globalen Anbieter zu einem nicht mehr globalen Unternehmen entwickelt.

Ford-Deutschland-Chef Martin Sander hatte zwar in einem Schreiben an die Belegschaft Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten in Köln in Aussicht gestellt, doch die IG Metall ist bereit, nicht vor Maßnahmen zurückschrecken, die das Unternehmen europaweit empfindlich treffen könnten.

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