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Credit Suisse nun in katarischer Hand

Mit dem Kauf ist die Qatar Investment Authority nun zum zweitgrößten Anteilseigner der Credit Suisse Group AG aufgestiegen

Von Eulerpool News

Mit seinem Kauf ist die Qatar Investment Authority (QIA) nun zum zweitgrößten Anteilseigner der Credit Suisse Group AG aufgestiegen – gleich hinter der Saudi National Bank.

Der Staatsfonds des Golfemirats erhöhte seinen Anteil an der Schweizer Bank von rund 5,6% auf 6,87%, wie aus einer Mitteilung des Fonds hervorging.

Bereits im April 2021 hatte QIA an einer umgerechnet rund 4 Milliarden Schweizer Franken schweren Kapitalerhöhung teilgenommen, die Credit Suisse im Dezember vollzog. Seitdem hat sich der Anteil der Saudi National Bank, die zu 37% vom Staatsfonds des Landes kontrolliert wird, auf fast 10% erhöht, womit sie nun der größte Anteilseigner des Unternehmens ist.

Credit Suisse hat seit jeher auf vermögende Investoren aus dem Nahen Osten als Top-Anteilseigner gesetzt, die in schwierigeren Zeiten gerne einsteigen.

Besonders deutlich zeigte sich dies beim Zusammenbruch des Hedgefonds Archegos Capital Management, als Credit Suisse einen Verlust von 5,5 Milliarden US-Dollar zu beklagen hatte.

Zuvor war die Harris Associates, die einmal über einen Anteil von 10% an der Credit Suisse verfügte, auf unter 3% gesunken.

Im Rahmen seines strategischen Umbaus plant Credit Suisse nun, seine Geschäftsfelder Advising, Kapitalmärkte und Leverage Finance in eine Boutique-Einheit unter dem Namen Credit Suisse First Boston zu spin-offen, während die übrigen Handelsgeschäfte enger mit dem Wealth Management verknüpft werden sollen.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte auf Anfrage keinen Kommentar abgeben. Die Financial Times hatte die Nachricht zuerst berichtet.

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