Porsche wechselt China-Chef aus
Porsche ernennt Alexander Pollich zum neuen China-Chef – Wechsel tritt am 1. September in Kraft.

Porsche hat bekanntgegeben, dass Alexander Pollich, bisher Geschäftsführer von Porsche Deutschland, zum 1. September neuer Präsident und Geschäftsführer von Porsche China, Hongkong und Macao wird. Pollich übernimmt die Position in Shanghai und folgt damit auf Michael Kirsch, der innerhalb des Konzerns eine neue Aufgabe übernehmen wird.
Pollich, ein international erfahrener Vertriebsexperte, soll den wichtigen chinesischen Absatzmarkt wieder auf Erfolgskurs bringen. Der 57-Jährige ist seit 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung bei Porsche Deutschland und hat zuvor das Porsche-Geschäft in Kanada und Großbritannien vorangetrieben. Detlev von Platen, Mitglied des Vorstands für Vertrieb und Marketing, betonte: „Wir freuen uns, mit Alexander Pollich einen ausgewiesenen und erfahrenen Vertriebsprofi für den derzeit besonders herausfordernden chinesischen Markt gewonnen zu haben. Er wird die Attraktivität der Marke in China weiter stärken.“
Diese Personalentscheidung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den Stuttgarter Autobauer. Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete Porsche einen Rückgang der Verkaufszahlen in China. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden ein Drittel weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Hauptgrund dafür ist die anhaltend angespannte wirtschaftliche Lage im Land. Weltweit lieferte Porsche von Januar bis Juni 155.945 Fahrzeuge aus, wobei das schwächelnde China-Geschäft einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtzahlen hatte.
Pollichs umfangreiche Erfahrung im internationalen Vertrieb und seine bisherige Erfolgsbilanz sollen nun helfen, die Marke Porsche in China wieder zu stärken und den Absatzmarkt zu stabilisieren. Mit seiner neuen Rolle in Shanghai tritt Pollich in eine Schlüsselposition für die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf dem weltweit größten Automobilmarkt.
Porsche hofft, dass durch die gezielte Verstärkung des Managements in China die Verkaufszahlen wieder steigen und die Marke ihre Position im asiatischen Markt weiter ausbauen kann.






