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Amazon führt Drohnen mit höherer Reichweite ein

In den US-Bundesstaaten Kalifornien und Texas sollen Lieferungen demnächst mit einem neuen Drohnenmodell ausgeführt werden

Von Eulerpool News

Von Science-Fiction zur Realität: Amazon führt ab Weihnachten 2020 Auslieferungen per Drohne in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Texas durch.

Für diesen Dienst wird das Modell Hexacopter MK 27-2 verwendet, demnächst soll das Modell MK30 mit einem noch größeren Reichweiten eingesetzt werden.

Doch es hat auch noch ganz andere autonome Auslieferungskonzepte bei dem Unternehmen gegeben. Erst im Jahr 2019 testete man kleine Lieferroboter, jedoch zog man nach unzureichender Kundenzufriedenheit mitten in der Testphase die Reißleine und stellte das Projekt wieder ein. Geforscht wurde an diesem Projekt weltweit mit über 400 Mitarbeitern. Obwohl der grundlegende Gedanke hinter einem Lieferroboter immer noch überprüft wird, reichte es nicht an die Kundenwünsche heran, sodass man sich stattdessen für die Lieferungen per Drohne entschied.

Die Idee von autonomen Auslieferungsrobotern ist aber nicht nur bei Amazon erfolgreich. Schon im Jahr 2014 gründete sich mit dem Unternehmen Starship Technologies ein Vorreiter bei diesem Konzept, das mittlerweile zehntausende Lieferungen mit seinen Robotern durchgeführt hat. Der Großteil konzentriert sich dabei auf Universitätsgelände, jedoch werden in mehreren Städten in Großbritannien Einkäufe gegen eine Gebühr von den Robotern zugestellt.

Obwohl es drohnenbasiert für Amazon in den USA weitergeht, hat man für die autonomen Landlieferungen vorerst aufgegeben. Die Idee mag aufregend und futuristisch sein, doch werden Drohnenlieferungen in dicht besiedelten Ballungsgebieten wirklich machbar sein? Offenbar sind nicht alle experimentellen Projekte von Erfolg gekrönt.

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