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Verve Group kämpft mit technischen Herausforderungen, präsentiert jedoch optimistische Prognosen

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Takeaways NEW

  • Verve Group erlebt technische Schwierigkeiten, aber bleibt optimistisch für zukünftiges Wachstum.
  • Unternehmen hebt Umsatzprognose für 2025 an und erwartet Effizienzsteigerungen im vierten Quartal.

Die schwedische Verve Group, bekannt für digitale Werbung und Spieleentwicklung, hat im dritten Quartal aufgrund von technischen Schwierigkeiten bei der Umstellung ihrer Plattform Herausforderungen erlebt. Der Umsatz des Unternehmens sank im Vergleich zum Vorjahr auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf 110 Millionen Euro. Trotz dieser Rückschläge blickt der Vorstand optimistisch auf das Jahresende, zumal mehrere Übernahmen eine Rolle spielen. Ein neues Umsatzziel wurde veröffentlicht. Dennoch reagierten die Investoren an der Börse nicht erfreut: Die im SDax notierte Aktie von Verve verzeichnete am Morgen zwischenzeitlich einen Wertverlust von rund 20 Prozent und lag zuletzt mit 12,1 Prozent im Minus bei 1,745 Euro.

Interessanterweise hatte das Unternehmen am Morgen seine Umsatzprognose für 2025 angehoben und das zuvor reduzierte Gewinnziel bekräftigt. Der neue Umsatzzielkorridor liegt nun zwischen 560 und 580 Millionen Euro, nachdem dieser im August auf 485 bis 515 Millionen Euro gesenkt worden war. Diese neue Prognose berücksichtigt zuletzt übernommene Unternehmen und basiert auf einer angepassten Umsatzrealisierung, die im Zuge der Plattformvereinheitlichung eingeführt wurde. Ein direkter Vergleich mit den alten Prognosen gestaltet sich komplex, da Verve nun Umsätze einer migrierten Software-Plattform brutto statt netto ausweist.

Verve-Chef Remco Westermann betont, dass die Ergebnisse des dritten Quartals zwar zunächst wenig überzeugend erscheinen, doch beim genaueren Hinsehen die langfristigen Vorzüge für die Jahre 2025 und danach deutlich werden. Westermann zufolge sollen zahlreiche Wachstumstreiber in den folgenden Quartalen erheblich an Dynamik gewinnen. Besonders der Trend zu einem datenschutzkonformen Umgang mit Nutzerdaten wird als künftiger Wachstumsfaktor hervorgehoben. Ohne Bereinigungen stieg Verves Umsatz im dritten Quartal um beeindruckende 25 Prozent auf knapp 142 Millionen Euro, wohingegen das bereinigte operative Ergebnis auf vergleichbarer Basis um über 20 Prozent auf 26,1 Millionen Euro sank.

Für das Gesamtjahr bleibt Verve optimistisch und hält an der Prognose fest, wonach das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 125 bis 140 Millionen Euro liegen soll. Der Start ins vierte Quartal verlief stark, und das Management erwartet, dass Effizienzmaßnahmen dazu beitragen werden, die Kosten im letzten Jahresabschnitt zu senken.

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