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Online-Betrug auf dem Vormarsch: Fakeshops sorgen für Milliardenverluste

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Takeaways NEW

  • Umfrage zeigt, dass jeder vierte Deutsche bereits Opfer von Online-Betrug wurde.
  • Fakeshops führen zu erheblichen finanziellen Verlusten und unsicherem Verhalten der Verbraucher.

Die digitale Welt bietet Verbrauchern unzählige Möglichkeiten, doch mit ihnen kommen auch Gefahren, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Eine aktuelle Umfrage der Schufa, die im September unter 1.000 Personen durchgeführt wurde, zeigt: Jeder vierte Deutsche ist bereits Opfer von Online-Betrug geworden. Besonders Fakeshops locken gutgläubige Verbraucher in die Falle – ein Drittel der Betroffenen ist ihnen bereits zum Opfer gefallen.

Die alarmierenden Zahlen belegen, dass Online-Betrug kein Nischenproblem mehr ist. "Die Bedrohung durch Online-Betrug ist umfangreich und zunehmend professionell organisiert", warnt Josephine Ackermann, Bereichsleiterin für Strategie, Marke und Privatkunden bei der Schufa. Dabei zeigen Fakeshops besonders deutlich, wie geschickt Täter das Vertrauen der Verbraucher gewinnen. Gerade in der Zeit vor dem Black Friday, einem der umsatzstärksten Tage im Online-Handel, ist ein gesundes Misstrauen gegenüber unglaublichen Angeboten gefragt.

Monetäre Verluste durch Betrug sind oft erheblich. Laut der Umfrage erlitten 62 Prozent der Fakeshop-Opfer Schäden von bis zu 250 Euro. Weitere 17 Prozent verloren Beträge zwischen 251 und 500 Euro. Bei einer kleinen Gruppe belaufen sich die Verluste sogar auf mehr als 1.000 Euro. Dennoch suchen viele Betroffene keine Hilfe oder tauschen sich mit anderen über den Vorfall aus. Lediglich 36 Prozent der Geschädigten erstatten Anzeige. Daneben ist auch Identitätsbetrug und das sogenannte Scamming vermehrt im Umlauf.

Eine noch größere Herausforderung ist das Unwissen der Verbraucher. Die Schufa betont die Notwendigkeit von Aufklärung und Sicherheitshinweisen, welche sie online zur Verfügung stellt. Nahezu die Hälfte der Betrogenen schöpfte keinen Verdacht beim Bestellvorgang und viele wurden durch das professionelle Design der Seiten in Sicherheit gewogen. Zudem geben 30 Prozent der Opfer zu, die Glaubwürdigkeit der Seite nicht ausreichend überprüft zu haben.

Nur 50 Prozent der Verbraucher fühlen sich sicher genug, um Fakeshops zu erkennen. "Die Tatsache, dass viele Opfer den Betrug nicht melden, verschlimmert die Lage", so Ackermann. Transparenz und ein stärkeres Bewusstsein für die Gefahren können helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.

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