Israels Präsident Herzog lobt UN-Sicherheitsratsbeschluss als historischen Erfolg
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- Israels Präsident Herzog bezeichnet die Annahme der Gaza-Resolution im UN-Sicherheitsrat als Meilenstein.
- Herzog fordert europäische Nationen auf, Reformbedarf in der palästinensischen Führung zu betonen.
Israels Staatspräsident Izchak Herzog hat die Annahme der Gaza-Resolution im UN-Sicherheitsrat als bedeutenden Fortschritt gewürdigt. In einer Rede vor führenden Persönlichkeiten Deutschlands in Jerusalem bezeichnete er den Beschluss als "Meilenstein" und sprach seine Glückwünsche an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump für diesen bemerkenswerten Erfolg aus. Herzog nutzte die Gelegenheit, um europäische Nationen dazu aufzurufen, der palästinensischen Führung die Notwendigkeit von Reformen klar aufzuzeigen. Ein zentrales Anliegen ist die Einstellung der finanziellen Unterstützung für inhaftierte Personen und die Familien von Attentätern. Dieser Appell folgt auf Ankündigungen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), solche Zahlungen zukünftig einzustellen, was von Israel bereits lange kritisiert wird.
Zudem sprach sich Herzog für den Wiederaufbau des Gazastreifens aus, der ebenfalls Bestandteil der verabschiedeten Resolution ist. Er betonte die Wichtigkeit, den Bewohnern vor Ort ein "menschenwürdiges Leben" zu ermöglichen. Die Resolution selbst, die am Montag in New York beschlossen wurde, fand breite Unterstützung im UN-Sicherheitsrat, wobei 13 der 15 Mitgliedsländer ihre Zustimmung gaben.

