Ausbau der Drohnenabwehr: CDU-Politiker fordert verstärkte Rolle der Bundeswehr
Takeaways NEW
- Thomas Röwekamp fordert die Bundeswehr, verstärkt gegen wachsende Drohnenbedrohungen in Deutschland vorzugehen.
- Eine gesamtstaatliche Einigung und Standardisierung der Drohnenabwehr werden als notwendig erachtet.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp, schlägt Alarm: Angesichts zunehmender Drohnenbedrohungen innerhalb Deutschlands sei Handlungsbedarf gefragt, der über die bisherigen Einsatzbeschränkungen der Bundeswehr hinausgehe. Röwekamp betonte die Dringlichkeit dieser Problematik im Gespräch mit der "Nordsee-Zeitung" und hob hervor, dass solche Gefährdungslagen in den Nachkriegsjahren unbekannt waren.
Damit Drohnenangriffe effektiv abgewehrt werden können, fordert Röwekamp eine gesamtstaatliche Einigung zwischen Bund und Ländern. Im Fokus stehe die notwendige Standardisierung der Abwehrmaßnahmen, die gewährleisten müsse, dass Häfen wie in Bremerhaven, Emden oder Wilhelmshaven künftig gleich gut geschützt werden.
Die Bundeswehr sieht Röwekamp in der Verantwortung, diese Aufgabe zu schultern. Er plädiert dafür, jede Soldatin und jeden Soldaten entsprechend auszubilden und vorzubereiten, um Drohnen effektiv entgegenzutreten. Ein wesentlicher Schritt hin zu einem optimierten Schutz sei die Etablierung eines bundesweiten Lagebilds, das Klarheit über das Ausmaß und die Aktivitäten von Drohnen verschaffen soll.

