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Economics

Deutsche Familienunternehmen im Vormarsch

Die 26 größten Familienunternehmen stellten 267.000 neue Mitarbeiter ein, während es beim DAX nur rund 48.000 waren

Von Eulerpool News

Familienunternehmen sind eine starke Größe in der deutschen Wirtschaft: Eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim, in Auftrag gegeben von der Stiftung Familienunternehmen im München, hat ergeben, dass die 26 größten Familienunternehmen Deutschlands von 2011 bis 2020 weltweit 837.000 neue Stellen schufen, während es bei den 26 Dax-Konzerne ohne dominierende Familie im Hintergrund nur 390.000 neue Jobs waren.

Besonders bemerkenswert: Im Inland stellten die 26 größten Familienunternehmen gut 267.000 neue Mitarbeiter ein, während es bei den 26 Dax-Unternehmen nur rund 48.000 waren.

Das Mannheimer Institut hat die Untersuchung zum mittlerweile sechsten Mal seit 2007 vor als Familienunternehmen werteten die Wissenschaftler jedes Unternehmen, das mehrheitlich im Familienbesitz ist – unabhängig davon, ob der betreffende Konzern an der Börse notiert ist oder von Familienmitgliedern geleitet wird. Unter den Familienunternehmen finden sich auch vier Dax-Konzerne: Volkswagen, Beiersdorf, Henkel und Merck.

Die übergeordnete Auswertung der Daten der 26 Dax-Unternehmen und der 500 größten Familienunternehmen Deutschlands zeigte, dass die Schwarz Gruppe mit 190.000 neuen Arbeitsplätzen an erster Stelle stand, gefolgt von Volkswagen mit 160.000, Bosch mit etwa 92.000 und der Aldi-Gruppe mit gut 84.000.Vorstand Rainer Kirchdörfer betonte, dass Familienunternehmen Krisen bisher besser überstehen und ihre Belegschaft auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten konnten.

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