Cliquets

Definition und Erklärung

Die besten Investoren setzen auf Eulerpool

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

Cliquets: Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind. Ein Cliquet kann als eine Art Versicherungspolice für den Fall betrachtet werden, dass der Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf einem bestimmten Niveau bleibt oder sich nicht über bestimmte Grenzwerte hinausbewegt. Cliquets können entweder als Call-Cliquets oder Put-Cliquets strukturiert sein. Bei einem Call-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Höchstwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Höchstwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Bei einem Put-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Mindestwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Mindestwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Im Gegensatz zu anderen Derivaten sind Cliquets in der Regel nicht stetig, sondern diskret. Dies bedeutet, dass sie während der Laufzeit nur zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können, z.B. am Ende eines Quartals oder eines Jahres. Dies kann für den Käufer ein Nachteil sein, da er möglicherweise das Recht auf eine Zinssatzsicherung hat, wenn der Zinssatz zwischen den Ausübungszeitpunkten erhöht wurde, aber es ihm nicht gestattet ist, diese Sicherung zu nutzen. Cliquets können als eine Art Absicherung gegen steigende Zinsen oder als Spekulationsinstrument genutzt werden. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen steigen werden, können einen Call-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen fallen werden, können einen Put-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Insgesamt bietet die Struktur der Cliquets Anlegern eine große Flexibilität und Vielseitigkeit bei der Verwaltung von Zinsrisiken. Wenn sie korrekt eingesetzt werden, können sie Anlegern helfen, unerwünschte Zinsrisiken zu reduzieren und gleichzeitig potenzielle Renditen zu erzielen.

Ausführliche Definition

Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind. Ein Cliquet kann als eine Art Versicherungspolice für den Fall betrachtet werden, dass der Zinssatz über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf einem bestimmten Niveau bleibt oder sich nicht über bestimmte Grenzwerte hinausbewegt. Cliquets können entweder als Call-Cliquets oder Put-Cliquets strukturiert sein. Bei einem Call-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Höchstwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Höchstwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Bei einem Put-Cliquets hat der Käufer das Recht, am Ende jedes Fälligkeitszeitraums den Zinssatz auf einen vorab vereinbarten Mindestwert festzuschreiben. Wenn der Zinssatz diesen Mindestwert nicht erreicht, verfällt das Recht des Käufers. Im Gegensatz zu anderen Derivaten sind Cliquets in der Regel nicht stetig, sondern diskret. Dies bedeutet, dass sie während der Laufzeit nur zu bestimmten Zeitpunkten ausgeübt werden können, z.B. am Ende eines Quartals oder eines Jahres. Dies kann für den Käufer ein Nachteil sein, da er möglicherweise das Recht auf eine Zinssatzsicherung hat, wenn der Zinssatz zwischen den Ausübungszeitpunkten erhöht wurde, aber es ihm nicht gestattet ist, diese Sicherung zu nutzen. Cliquets können als eine Art Absicherung gegen steigende Zinsen oder als Spekulationsinstrument genutzt werden. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen steigen werden, können einen Call-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Anleger, die der Meinung sind, dass die Zinsen fallen werden, können einen Put-Cliquets kaufen, um sich gegen dieses Risiko abzusichern. Insgesamt bietet die Struktur der Cliquets Anlegern eine große Flexibilität und Vielseitigkeit bei der Verwaltung von Zinsrisiken. Wenn sie korrekt eingesetzt werden, können sie Anlegern helfen, unerwünschte Zinsrisiken zu reduzieren und gleichzeitig potenzielle Renditen zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen zu Cliquets

Was bedeutet Cliquets?

Die Cliquets sind eine exotische Form der Kreditderivate. Sie werden häufig von Unternehmen genutzt, um spezielle Risiken abzusichern, die mit variablen Zinssätzen verbunden sind.

Wie wird Cliquets beim Investieren verwendet?

„Cliquets“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Cliquets in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Cliquets“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Cliquets?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Cliquets“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Cliquets?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Cliquets“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon

Variable, endogene

Variable, endogene: Die Variable, endogene, auch Geschäftsinvestitionen, ist ein Schlüsselbegriff in der Wirtschaft und bezieht sich auf die verschiedenen Faktoren, die die Investitionsentscheidungen eines Unternehmens beeinflussen. Bei endogenen Variablen handelt es...

Abstimmungsprüfung

Die Abstimmungsprüfung, auch bekannt als Stimmrechtsprüfung, ist ein wesentlicher Prozess bei der Durchführung von Aktionärsversammlungen in Kapitalmärkten. Diese Prüfung stellt sicher, dass jede abgegebene Stimme bei einer Hauptversammlung gültig ist...

Haushaltsbesteuerung

Haushaltsbesteuerung ist ein Begriff, der sich auf die Besteuerung von Privathaushalten bezieht. In vielen Ländern ist dies eine wichtige Maßnahme, um Einnahmen für die Regierung zu generieren und öffentliche Dienstleistungen...

Großhandelszentrum

Großhandelszentrum ist ein Begriff, der im Finanz- und Investitionsbereich verwendet wird und sich auf einen bestimmten Typ von Handelszentrum bezieht, das sich auf den Großhandel spezialisiert hat. Es handelt sich...

Betriebsleitung

Die Betriebsleitung ist ein entscheidendes Element in jedem Unternehmen und spielt eine essenzielle Rolle bei der effizienten Führung und Verwaltung von Geschäftsprozessen. Sie bezieht sich speziell auf die Führungsebene eines...

Käufermarkt

Der Begriff "Käufermarkt" bezieht sich auf eine Marktsituation, bei der das Angebot an Waren oder Dienstleistungen die Nachfrage übertrifft. In solchen Fällen haben Käufer einen größeren Einfluss und können vorteilhaftere...

Steuergesetzgebungshoheit

Die Steuergesetzgebungshoheit ist ein Rechtskonzept, das die ausschließliche Befugnis einer politischen Einheit oder eines Staates zur Gesetzgebung in Steuerangelegenheiten beschreibt. In Deutschland wird die Steuergesetzgebungshoheit aufgrund der föderalen Struktur des...

Global Compact

Der Begriff "Global Compact" bezieht sich auf eine internationale Initiative der Vereinten Nationen, die sich für die Förderung verantwortungsvoller unternehmerischer Praktiken einsetzt. Dieses globale Programm hat das Ziel, Unternehmen weltweit...

Produktionslücke

Die Produktionslücke ist ein Begriff, der oft in der Wirtschaftsforschung und der makroökonomischen Analyse verwendet wird. Es bezieht sich auf die Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Produktionsniveau einer Volkswirtschaft und ihrem...

Bifurkationstheorie

Die Bifurkationstheorie bezeichnet ein Konzept in der Finanzmarktanalyse, das darauf abzielt, Veränderungen und Aufspaltungen in einem dynamischen System zu modellieren. Insbesondere wird diese Theorie angewendet, um Nonlinearität und instabile Gleichgewichtszustände...