Phillips

Definition und Erklärung

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TL;DR – Kurzdefinition

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Phillips: Der Begriff "Phillips" bezieht sich auf eine statistische Beziehung zwischen der Inflation und der Arbeitslosenquote. Diese Beziehung wurde erstmals vom neuseeländischen Ökonomen William Phillips in den 1950er Jahren entdeckt und basiert auf der Beobachtung eines inversen Zusammenhangs zwischen der Inflation und der Arbeitslosigkeit. Gemäß der Phillips-Kurve besagt diese Beziehung, dass eine niedrige Inflation mit einer hohen Arbeitslosigkeit einhergeht und umgekehrt. Der Gedanke dahinter ist, dass in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer geschwächt ist, was zu niedrigen Lohnsteigerungen führt. Dadurch kann die Inflation niedrig gehalten werden. Umgekehrt, in Zeiten hoher Beschäftigung und niedriger Arbeitslosigkeit, haben die Arbeitnehmer mehr Verhandlungsmacht, was zu höheren Löhnen und folglich zu einem Anstieg der Inflation führt. Die Phillips-Kurve ist ein wichtiges Werkzeug für Zentralbanken und Regierungen, um ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen. Wenn beispielsweise die Inflation in einem Land zu hoch ansteigt, kann die Zentralbank versuchen, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, um die Inflation abzuschwächen. Dies könnte beispielsweise durch die Erhöhung der Zinssätze oder andere geldpolitische Maßnahmen geschehen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Phillips-Kurve nicht immer stabil ist und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden kann. Zum Beispiel kann eine schnelle Einführung neuer Technologien zu niedrigerer Arbeitslosigkeit und niedrigerer Inflation führen, was die traditionelle Phillips-Kurve verändert. Insgesamt ist die Phillips-Kurve ein wichtiges Konzept für Investoren in den Kapitalmärkten, da sie Einfluss auf die Entscheidungsfindung von Zentralbanken und Regierungen hat. Es kann ein Indikator für die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit eines Landes sein und Investoren helfen, ihre Anlagestrategien entsprechend anzupassen. Um weitere Fachbegriffe und Definitionen im Bereich der Kapitalmärkte, einschließlich Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen, zu verstehen, besuchen Sie die umfangreiche Glossar-Sektion auf Eulerpool.com. Dort werden Sie eine Vielzahl von Fachbegriffen finden, die Ihnen helfen, Ihre Investmententscheidungen fundiert zu treffen. Als führende Website für Aktienanalysen und Finanznachrichten bietet Eulerpool.com Ihnen die benötigten Informationen, um über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen hochwertige und umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen, damit Sie Ihre finanziellen Ziele erreichen können. Besuchen Sie Eulerpool.com noch heute und erweitern Sie Ihr Wissen über die Welt der Kapitalmärkte. Ganz gleich, ob Sie ein erfahrener Investor sind oder gerade erst in das Thema einsteigen, unser Glossar wird Ihnen dabei helfen, die komplexen Begriffe und Konzepte zu verstehen und erfolgreich einzusetzen. Vertrauen Sie Eulerpool.com, Ihrem vertrauenswürdigen Partner in Sachen Finanzinformationen und -analysen.

Ausführliche Definition

Der Begriff "Phillips" bezieht sich auf eine statistische Beziehung zwischen der Inflation und der Arbeitslosenquote. Diese Beziehung wurde erstmals vom neuseeländischen Ökonomen William Phillips in den 1950er Jahren entdeckt und basiert auf der Beobachtung eines inversen Zusammenhangs zwischen der Inflation und der Arbeitslosigkeit. Gemäß der Phillips-Kurve besagt diese Beziehung, dass eine niedrige Inflation mit einer hohen Arbeitslosigkeit einhergeht und umgekehrt. Der Gedanke dahinter ist, dass in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer geschwächt ist, was zu niedrigen Lohnsteigerungen führt. Dadurch kann die Inflation niedrig gehalten werden. Umgekehrt, in Zeiten hoher Beschäftigung und niedriger Arbeitslosigkeit, haben die Arbeitnehmer mehr Verhandlungsmacht, was zu höheren Löhnen und folglich zu einem Anstieg der Inflation führt. Die Phillips-Kurve ist ein wichtiges Werkzeug für Zentralbanken und Regierungen, um ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen. Wenn beispielsweise die Inflation in einem Land zu hoch ansteigt, kann die Zentralbank versuchen, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, um die Inflation abzuschwächen. Dies könnte beispielsweise durch die Erhöhung der Zinssätze oder andere geldpolitische Maßnahmen geschehen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Phillips-Kurve nicht immer stabil ist und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden kann. Zum Beispiel kann eine schnelle Einführung neuer Technologien zu niedrigerer Arbeitslosigkeit und niedrigerer Inflation führen, was die traditionelle Phillips-Kurve verändert. Insgesamt ist die Phillips-Kurve ein wichtiges Konzept für Investoren in den Kapitalmärkten, da sie Einfluss auf die Entscheidungsfindung von Zentralbanken und Regierungen hat. Es kann ein Indikator für die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit eines Landes sein und Investoren helfen, ihre Anlagestrategien entsprechend anzupassen. Um weitere Fachbegriffe und Definitionen im Bereich der Kapitalmärkte, einschließlich Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmärkte und Kryptowährungen, zu verstehen, besuchen Sie die umfangreiche Glossar-Sektion auf Eulerpool.com. Dort werden Sie eine Vielzahl von Fachbegriffen finden, die Ihnen helfen, Ihre Investmententscheidungen fundiert zu treffen. Als führende Website für Aktienanalysen und Finanznachrichten bietet Eulerpool.com Ihnen die benötigten Informationen, um über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen hochwertige und umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen, damit Sie Ihre finanziellen Ziele erreichen können. Besuchen Sie Eulerpool.com noch heute und erweitern Sie Ihr Wissen über die Welt der Kapitalmärkte. Ganz gleich, ob Sie ein erfahrener Investor sind oder gerade erst in das Thema einsteigen, unser Glossar wird Ihnen dabei helfen, die komplexen Begriffe und Konzepte zu verstehen und erfolgreich einzusetzen. Vertrauen Sie Eulerpool.com, Ihrem vertrauenswürdigen Partner in Sachen Finanzinformationen und -analysen.

Häufig gestellte Fragen zu Phillips

Was bedeutet Phillips?

Der Begriff "Phillips" bezieht sich auf eine statistische Beziehung zwischen der Inflation und der Arbeitslosenquote. Diese Beziehung wurde erstmals vom neuseeländischen Ökonomen William Phillips in den 1950er Jahren entdeckt und basiert auf der Beobachtung eines inversen Zusammenhangs zwischen der Inflation und der Arbeitslosigkeit.

Wie wird Phillips beim Investieren verwendet?

„Phillips“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Phillips in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Phillips“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Phillips?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Phillips“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Phillips?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Phillips“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

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