EVS

Definition und Erklärung

Reconnaître les actions sous-évaluées en un coup d'œil

Trusted by leading companies and financial institutions

BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo
BlackRock logoAllianz logoGoogle logoAnthropic logoBloomberg logoRevolut logoNASDAQ logoCoinbase logo

TL;DR – Kurzdefinition

Zu den FAQs →

EVS: EVS steht für Earnings Volatility Score, was auf Deutsch als Gewinnvolatilitätspunktzahl übersetzt werden kann. Diese Metrik wird verwendet, um die Volatilität der Gewinne eines Unternehmens zu bewerten und das damit verbundene Risiko für potenzielle Investoren zu ermessen. Die EVS ist ein wichtiger Indikator, der von Fachleuten in den Kapitalmärkten, insbesondere in den Bereichen Aktien und Anleihen, intensiv genutzt wird. Sie bietet Investoren eine objektive Maßzahl für die Bewertung der Stabilität und Vorhersehbarkeit der Gewinne eines Unternehmens. Eine niedrige EVS deutet auf eine geringe Gewinnvolatilität hin, während eine hohe EVS auf eine größere Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Gewinne hinweist. Der EVS wird durch die Analyse historischer Finanzdaten eines Unternehmens ermittelt. Hierbei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, einschließlich der Gewinnwachstumsrate, der Volatilität der Gewinnschwankungen und der Konsistenz der Gewinne im Zeitverlauf. Die Berechnung des EVS basiert auf komplexen statistischen Modellen, die es ermöglichen, eine konsistente Vergleichsbasis zwischen verschiedenen Unternehmen herzustellen. Investoren können den EVS verwenden, um fundierte Entscheidungen zu treffen und ihr Portfoliorisiko zu diversifizieren. Ein Unternehmen mit einer niedrigen EVS kann als sicherer und weniger riskant angesehen werden, da seine Gewinne stabil und vorhersehbar sind. Auf der anderen Seite kann ein Unternehmen mit einer hohen EVS als riskanter betrachtet werden, da seine Gewinne großen Schwankungen unterliegen und das Risiko von Verlusten größer ist. Es ist wichtig zu beachten, dass der EVS nur eine von vielen Faktoren ist, die bei der Anlageentscheidung zu berücksichtigen sind. Investoren sollten auch andere Kennzahlen und Informationen wie das Geschäftsmodell, die Wettbewerbsposition und die makroökonomischen Bedingungen sorgfältig analysieren. Als führende Plattform für Finanzinformationen und Aktienanalysen bietet Eulerpool.com einen umfassenden Glossar für Investoren in Kapitalmärkten. In unserem Glossar finden Sie detaillierte Erklärungen und Definitionen von Fachbegriffen wie EVS, um Ihnen zu helfen, ein tieferes Verständnis für die komplexen und vielfältigen Aspekte der Finanzwelt zu entwickeln. Besuchen Sie eulerpool.com/glossar, um unser umfangreiches Angebot an Fachbegriffen zu entdecken und Ihr Wissen zu erweitern.

Ausführliche Definition

EVS steht für Earnings Volatility Score, was auf Deutsch als Gewinnvolatilitätspunktzahl übersetzt werden kann. Diese Metrik wird verwendet, um die Volatilität der Gewinne eines Unternehmens zu bewerten und das damit verbundene Risiko für potenzielle Investoren zu ermessen. Die EVS ist ein wichtiger Indikator, der von Fachleuten in den Kapitalmärkten, insbesondere in den Bereichen Aktien und Anleihen, intensiv genutzt wird. Sie bietet Investoren eine objektive Maßzahl für die Bewertung der Stabilität und Vorhersehbarkeit der Gewinne eines Unternehmens. Eine niedrige EVS deutet auf eine geringe Gewinnvolatilität hin, während eine hohe EVS auf eine größere Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Gewinne hinweist. Der EVS wird durch die Analyse historischer Finanzdaten eines Unternehmens ermittelt. Hierbei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, einschließlich der Gewinnwachstumsrate, der Volatilität der Gewinnschwankungen und der Konsistenz der Gewinne im Zeitverlauf. Die Berechnung des EVS basiert auf komplexen statistischen Modellen, die es ermöglichen, eine konsistente Vergleichsbasis zwischen verschiedenen Unternehmen herzustellen. Investoren können den EVS verwenden, um fundierte Entscheidungen zu treffen und ihr Portfoliorisiko zu diversifizieren. Ein Unternehmen mit einer niedrigen EVS kann als sicherer und weniger riskant angesehen werden, da seine Gewinne stabil und vorhersehbar sind. Auf der anderen Seite kann ein Unternehmen mit einer hohen EVS als riskanter betrachtet werden, da seine Gewinne großen Schwankungen unterliegen und das Risiko von Verlusten größer ist. Es ist wichtig zu beachten, dass der EVS nur eine von vielen Faktoren ist, die bei der Anlageentscheidung zu berücksichtigen sind. Investoren sollten auch andere Kennzahlen und Informationen wie das Geschäftsmodell, die Wettbewerbsposition und die makroökonomischen Bedingungen sorgfältig analysieren. Als führende Plattform für Finanzinformationen und Aktienanalysen bietet Eulerpool.com einen umfassenden Glossar für Investoren in Kapitalmärkten. In unserem Glossar finden Sie detaillierte Erklärungen und Definitionen von Fachbegriffen wie EVS, um Ihnen zu helfen, ein tieferes Verständnis für die komplexen und vielfältigen Aspekte der Finanzwelt zu entwickeln. Besuchen Sie eulerpool.com/glossar, um unser umfangreiches Angebot an Fachbegriffen zu entdecken und Ihr Wissen zu erweitern.

Häufig gestellte Fragen zu EVS

Was bedeutet EVS?

EVS steht für Earnings Volatility Score, was auf Deutsch als Gewinnvolatilitätspunktzahl übersetzt werden kann. Diese Metrik wird verwendet, um die Volatilität der Gewinne eines Unternehmens zu bewerten und das damit verbundene Risiko für potenzielle Investoren zu ermessen.

Wie wird EVS beim Investieren verwendet?

„EVS“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich EVS in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „EVS“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei EVS?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „EVS“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit EVS?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „EVS“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Fehler zweiter Art

Fehler zweiter Art ist ein statistisches Konzept, das in der Hypothesentests-Theorie Anwendung findet. Es bezieht sich auf den Fall, in dem der Tester den Fehler begeht, eine wahre Aussage abzulehnen....

Tarifgebundenheit

Tarifgebundenheit ist ein Fachbegriff, der in der Welt der Finanzmärkte und des Kapitalmarktes eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich um eine Eigenschaft, die sich auf den Arbeitsmarkt bezieht und...

Betriebsurlaub

Betriebsurlaub ist ein Begriff, der sich auf die vorübergehende Schließung eines Unternehmens oder einer Organisation bezieht, um Mitarbeitern eine geplante, kollektive Auszeit zu ermöglichen. Während des Betriebsurlaubs wird der Betrieb...

losgrößenfixe Kosten

Losgrößenfixe Kosten sind Ausgaben, die in einem Unternehmen unabhängig von der Produktionsmenge anfallen. Sie stellen eine Art Fixkosten dar, die nicht direkt mit der Produktion oder dem Verkauf von Produkten...

Rentenmark

Die Rentenmark war die offizielle Währung der Weimarer Republik während der Zeit der Hyperinflation in den 1920er Jahren. Sie wurde am 15. November 1923 eingeführt, um das Vertrauen der Bevölkerung...

bedingte Wahrscheinlichkeit

Bedingte Wahrscheinlichkeit ist ein Begriff aus der Wahrscheinlichkeitstheorie und beschreibt die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses, das von einem anderen Ereignis abhängt. Sie wird üblicherweise mit P(A|B) dargestellt, wobei A und B...

Europäische Methode der Offenen Koordinierung

Die Europäische Methode der Offenen Koordinierung (EMOK) ist ein integrativer Ansatz zur Gestaltung und Umsetzung von Politiken in der Europäischen Union (EU). Sie wurde entwickelt, um die Zusammenarbeit zwischen den...

Fördergebietsgesetz

Das Fördergebietsgesetz, auch bekannt als Gesetz über die regionalen Wirtschaftsstrukturhilfen, ist eine wichtige Rechtsgrundlage in Deutschland, die darauf abzielt, die wirtschaftliche Entwicklung in benachteiligten Regionen zu fördern. Es handelt sich...

Vermögensarten

Vermögensarten sind eine grundlegende Klassifizierung der verschiedenen Arten von Vermögenswerten, die von Investoren in den Kapitalmärkten gehalten werden können. Diese Kategorisierung dient als Grundlage für eine strategische Anlageallokation und ermöglicht...

gedämpfte Schwingung

In der Finanzwelt dreht sich alles um die Analyse und Bewertung von Märkten, und ein grundlegendes Verständnis der zugrunde liegenden Konzepte ist unerlässlich. Ein solches Konzept ist die "gedämpfte Schwingung",...