Sargan-Test
Definition und Erklärung
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TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Sargan-Test: Der Sargan-Test ist eine statistische Methode, die in der Ökonometrie angewendet wird, um die Gültigkeit von Instrumentenvariablen in ökonometrischen Modellen zu überprüfen. Mit dieser Methode wird getestet, ob die Instrumente exogen sind, das heißt, ob sie frei von endogenen Variablen sind, die den Zusammenhang zwischen der erklärenden Variable und der abhängigen Variable stören könnten. Der Test wurde von Albert Sargan entwickelt und ist nach ihm benannt. Um den Sargan-Test durchzuführen, wird zuerst ein Instrumentenvariablenmodell geschätzt, das die endogene Variable durch exogene Variablen und Instrumente erklärt. Dann werden die Residuen des Instrumentenvariablenmodells ermittelt. Diese Residuen sollten idealerweise unkorreliert mit den Instrumenten sein. Der Sargan-Test vergleicht die geschätzten Residuen mit den Instrumenten und testet die Hypothese, dass sie unkorreliert sind. Der Sargan-Test verwendet die Überidentifikationsregressionsmethode, bei der das Instrumentenvariablenmodell zusätzlich mit einem Set von Instrumenten geschätzt wird, die theoretisch nicht mit der endogenen Variable korreliert sind. Wenn die Instrumente exogen sind, sollten die Residuen dieser Überidentifikationsregression nicht von den Instrumenten abhängig sein. Der Test basiert auf dem Vergleich des durch das Instrumentenvariablenmodell geschätzten Modells und des Überidentifikationsregressionsmodells. Der Sargan-Test ist von großer Bedeutung für ökonometrische Analysen, insbesondere in Bereichen wie Finanzen und Wirtschaftswissenschaften, in denen Instrumentenvariablen häufig zur Bekämpfung von Endogenitätsproblemen verwendet werden. Durch die Anwendung des Sargan-Tests kann die Gültigkeit der Instrumente überprüft werden, was sicherstellt, dass die Ergebnisse der ökonometrischen Modelle verlässlich und aussagekräftig sind. Bei Eulerpool.com, einer führenden Website für Aktienforschung und Finanznachrichten, haben wir einen umfassenden und hochwertigen Glossar für Investoren im Bereich Kapitalmärkte entwickelt. Unser Glossar umfasst wichtige Begriffe aus den Bereichen Aktien, Kredite, Anleihen, Geldmarkt und Kryptowährungen. Der Sargan-Test wurde selbstverständlich in unser Glossar aufgenommen, da er für Investoren und Analysten von großer Bedeutung ist, um die Gültigkeit von Instrumentenvariablen zu überprüfen und fundierte ökonometrische Analysen durchzuführen. Besuchen Sie Eulerpool.com, um Zugang zu unserem umfassenden Glossar zu erhalten und Ihr Wissen über die verschiedenen Bereiche der Kapitalmärkte zu erweitern. Wir bieten Ihnen hochwertige Informationen und Ressourcen, um Ihre Investmententscheidungen informiert und fundiert zu treffen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Sargan-Test
Was bedeutet Sargan-Test?
Der Sargan-Test ist eine statistische Methode, die in der Ökonometrie angewendet wird, um die Gültigkeit von Instrumentenvariablen in ökonometrischen Modellen zu überprüfen. Mit dieser Methode wird getestet, ob die Instrumente exogen sind, das heißt, ob sie frei von endogenen Variablen sind, die den Zusammenhang zwischen der erklärenden Variable und der abhängigen Variable stören könnten.
Wie wird Sargan-Test beim Investieren verwendet?
„Sargan-Test“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Sargan-Test in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Sargan-Test“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Sargan-Test?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Sargan-Test“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Sargan-Test?
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