Jenoptik wird vorsichtiger – Halbleiterflaute drückt auf Ergebnis
Der Technologiekonzern Jenoptik bekommt die Schwäche der Halbleiterindustrie deutlich zu spüren und schraubt seine Erwartungen für 2025 zurück. Umsatz und operative Marge (Ebitda-Marge) sollen nun am unteren Ende der bisherigen Zielspanne liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Halbleitergeschäft belastet – andere Sparten stabilisieren In den ersten neun Monaten sanken die Erlöse um 7,6 Prozent auf 753,2 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) brach um rund 18 Prozent auf 131,8 Millionen Euro ein. Hauptgrund ist die anhaltende Investitionszurückhaltung in der Halbleiterausrüstungsindustrie. Besser lief es dagegen in der Medizintechnik und Biophotonik sowie im Bereich Verkehrsüberwachung – doch die Zuwächse konnten den Rückgang in der Kernbranche nicht ausgleichen.
Sparprogramm und vorsichtiger Optimismus Um gegenzusteuern, hat Jenoptik ein Sparprogramm aufgelegt. Nach einem schwachen Jahresstart zog der Auftragseingang zuletzt wieder an und erreichte nach neun Monaten fast das Vorjahresniveau – ein kleiner Lichtblick in einem herausfordernden Umfeld.

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